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Der Israelit · 1867-08-21 · Heft 34 (21.8.1867) · page 14

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Journal
Der Israelit
Volume
8 (1867)
Issue
Heft 34 (21.8.1867)
Date
1867-08-21
Page
– (sequence 14)
Language
German
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594 rmsers Wissens die ganze medicinische Wissenschaft zur Stunde noch kein Mittel gegen Unterleibs brüche zu Lage gefördert. — Es ist deßhalb erfreulich, daß schon eine bedeutende Anzahl der Herren Aerzte die Praxis über die Theorie hinwegsetzen und in Anerkennung der wirklich vorzüglichen Eigenschaft der S t u r z e n e g g e raschen Bruchsalbe dieselbe bei Unterleibsbrüchen verschreiben. 4KZEI€>EH Bitte um Auskunft. Unsere achtzehnjährige Tochter, Jette Abraham aus Lorsch an der Bergstraße, ist von uns Donnerstag, den 18. Juli, nach Reichelsheim im Odenwalde geschickt worden, um daselbst bestellte Putzwaaren abzuliefern; am darauffolgenden Montage, den 22. Juli, ist sie nach Darmstadt zurückgekehrt und seitdem spurlos verschwunden. Alle bisherigen Nachforschungen waren vergeblich. Die tiefbetrübten Ellern richten die ergebene Bitte an Jeden, der über den Verbleib ihrer obgenannten Tochter Auskunft zu ertheilen im Stande ist, ihnen Nachricht zukommen zu lassen. Lorsch a. d. Bergstraße, den 15. August 1867. _Lob Abraham und Frau. ie Stelle als Cantor und Schächter hierorts ist sogleich oder vom 1. October an vacant. Der Gehalt, inclusive Nebeneinkünste, gegen 500 Thlr. Qualificirre Bewerber wollen unter Franco Einsendung ihrer Attlste oder persönlich sich schleunigst melden. Reisekosten werden nicht erstattet. Löbau in Pr., im August 1867. Dev Vorstand dev Synagogen-Geweinde. Ich, Unterzeichneter, unterhalte stets ein assortirtes Lager in ibo Rheinweinen, und liefere solche ab hier zu den möglichst billigen Preisen. Alle anerkannt orthodoxen Rabbinen Deutschlands werden über weine Reellität und Gewissenhaftigkeit genügende Auskunft geben. Mit Preisverzeichnissen stehe ich auf gefällige Anfragen stets zu Diensten. Worms am Rhein, im August 1867. __Moses Mannheimer. V a c a n z. Wegen Krankbeit ihres Vorsängers sucht die hochdeutsche Jsraelitengemeinde Hierselbst, gegen angemessene Vergütung, einen derartigen, verheiratheten Substituten, welcher in der großen Synagoge während der kommenden tfsou O'v' und niD'Dn an die betreffenden j Functionen zu übernehmen befähigt ist.! Hierauf Reffectirende, welche im Besitze geeigneter Stimmmittel und einer würdigen Vortragsweise, sowohl darüber als über deren streng religiösen Lebenswandel glaubwürdige Zeugnisse aufweisen können, wollen sich, unter deren Anschluß und dem Ausweise ihrer bisherigen Wirksamkeit, portofrei an das Unterzeichnete Collegium baldmöglichst wenden. Die fraglichen Vorträge würden eventuell die Probe bei einer desfallsigen Concurrenz über die Desinitiv-Anstellung vertreten. Atona, im Synagogen-Collegio, Monat Aug. 1867. I. Philipp. p. a. Vorsteher. TED Hotel Ulmann. TED Frankfurt a. M. Allerheiligenstraße 89. Hiermit zeige ergebenst an, daß ich am Dienstag den 13. d M. meinen in Mitte der Stadt gelegenen Gasthof eröffnet habe. Derselbe enthält nebst einigen Speisesälen 30 mit allem Comfort eingerichtete Zimmer, und hoffe ich auch durch gute Speisen unv reelle Bedienung das Zutrauen aller mich beehrenden Gäste zu erwerben. Nähere Auskunft wird Herr Rabbiner Hirsch dahier bereitwilligst ertheilen. ie israelitische Religions-Lehrer,- Vorsänger- und Schächterstelle zu Bischofsherm bei Mainz ist erledigt. Jährlicher Gehalt 240 fl. Der Schächterdienst mit den Nebenverdiensten beläutt sich auf circa 140 fl.; auch erhält der Lehrer freies Logis. Bewerber ledigen Standes wollen fich unter Zusendung der Zeugnisse franco an den Unterzeichneten wenden. Bischofsheim, im August 1867. Der Vorstand S. Selig. ei dem israelitischen Cultusoerem in Zürich wird auf Ende Dezember a. c. die Stelle eines Religionslehrers, jtn und tanw offen; Bewerber um dieselbe belieben sich mit Zeugnissen versehen bei dem Präsidenten des Vorstandes anzumelden.

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