Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 8 (1867)
- Issue
- Heft 32 (7.8.1867)
- Date
- 1867-08-07
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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559 IKZEieiiN. <^ie hiesige Religionslehrer-, Cantor- und Schächter- Stelle wird zu Michaelis c. vacant. Gehalt fest 300 Thlr., freie Wohnung und Nebeneinkommen. Qualificirte Bewerber wollen sich unter Einreichung ihrer ZeugN'sse über ihre Fähigkeiten resp. bisherige AmtSthätigkeit bei Unterzeichnetem Vorstande melden. Polzin, im Juli 1867. Der Vorstand der Synagogen - Gemeinde. F. Heidemann. /An talmudisch, wissenschaftlich und musikalisch gebildeter tüchtiger Kantor, Religions- und Elementarlehrer einer eminenten Gemeinde, der ein preußisches Hauptlehrerseminar absolvirt, über jahrelange Praxis und Führung die besten Zeugnisse von Behörden und Capacitäten besitzt, approb. Mohel ist und Kanzelvorträge hält, sucht eine Stelle. Franco-Offerten unter J. H. 641 besorgt die Exped. d. Bl. C\n den beiben Orten Kleinerdlingen und Ederheim, verbunden mit Nördlingen, Rabbinats Wallerflem, ist die Stelle eines Schächters provisorisch zu besetzen. Die Erträgnisse belaufen sich auf 350 fl. und zwar 60 fl. fixe Besoldung, das Uebrige in Erträgnissen der Schechitah. Bewerber streng religiöser Richtung wollen ihre Anmeldung unter Vorlage ihrer Zeugnisse binnen 14 Tagen an den Cultusvorstand dahier einsenden. Kleiuerdllngen b. Nördlingen, den 24. Juni 1867. Der Cultusvorstand L. B. Kohn. <^ie hiesige israelitische Gemeinde sucht zum 1. November d. I. einen Religionslehrer, Schächter und Vorbeter. Der jährliche Gehalt beträgt 400 Thlr. Fixum. Außerdem Nebeneinkünfte für Schechita, und freie Wohnung. Qualificirte Bewerber wollen unter portofreier Emreichung ihrer Zeugnisse sich baldigst melden beim Vorstände L. Nawratzki. Bischofswerder in Preußen, den 16. Juli 1867. /An junger Mann sucht eine Stelle als Commis in VL einer Weinhandlung, welche am Samstag und an Feiertagen geschlossen ist. Gefällige Franco - Offerten übernimmt die Exped. d. Bl. 8ad Nr. 647. Lehrer-Vacariz an einer jüdischen Elementar- und Real-Schule. Anforderungen: gründliche allgemeine und speciell jüdische, auch rabbinifche Bildung; tüchtige Lehrfähigkeit; ernst religiöser Character und Wandel. — Portofreie mit Zeugnissen versehene Anmeldungen nimmt entgegen unter Chiffre „J. L.“ Nr. 186 die Jägerfche Buchhandlung in Frankfurt a. M. "rrnfw selbst fabricirt, sind stets vorräthig bei M^tiaard Mayer _in Worms._ Cichorie rn&TO GW '^2- — Da es in jüngster Zeit bekannt geworden, daß bei Verarbeitung der Cichorie Schweinefett benutzt wird und in Folge dessen viele israelitische Familien sich dieses sonst beliebten Surrogats enthalten müssen, so liegt es im Interesse des Publikums, dasselbe auf eine Fabrik aufmerksam zu machen, deren Besitzer, ein strengreligiöser Jehudi, mit der größten Sorgfalt darüber wacht, daß sein Fabricat von jeder religiösunzulässigen Beimischung frei bleibt. Es ist dieses die Fabrik des Herrn Wilhelm Goldschmidt zu Berlin, Linrenstraße 112. Die Herren S^abbinen Rosenstein zu Berlin, Oberlandesrabbrner Tiktin zu Breslau, Löwen stamm und Pleßner zu Posen, Dr. Auerbach zu Halberstadt, Dr. Lehmann zu Mainz, Hirsch Kalischer zu Thorn und Israel Levi zu Kuttna sind bereit, das Odengesagte zu bestätigen. __ Annonce. Ein junger Mann (Israelit), welcher die Lederbranche, besonders die feinern Ledersorten, auf's Gründlichste versieht, sucht in einem Ledergeschäfte en gros eine Stelle. Gefäll. Offerten unter Chiffre J. 8. 668 nimmt die Exped. d. Bl. entgegen. <^en 1. October b. I. eröffne ich in Berlin ein Pensionat für israel. Knaben. Ich verspreche den mir auvertrauten Zöglingen eine liebevolle Behandlung, sehr gute Pflege, sorgfältige religiöse Erziehung, geistige Anregung und Weckung sowie den nöthigen Beistand bei ihren Arbeiten. Die Herren Dr. Cassel, Spandauerstr. 48, Adolf Michaelis, Potsdamerftr. 134a., Brnquier I. Bamberger. Schulgartenflr. 4, I. Hirsch selb, in Firma Hirschfeld und Zickel (früher Hirschfeld und Fränkel) sind freundlichst bereit jede gewünschte Auskunft zu geben. Anmeldungen wolle man geläll. vorläufig noch nach hier adrejfiren. Neuwedel, im Juli 1867. M. Bonheim, Prediger u. erster Lehrer.