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Der Israelit · 1867-06-26 · Heft 26 (26.6.1867) · page 19

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Journal
Der Israelit
Volume
8 (1867)
Issue
Heft 26 (26.6.1867)
Date
1867-06-26
Page
– (sequence 19)
Language
German
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453 Alton«. (3IÜ '2 « bSD2V Dl») Wpn DV2 — »«n^n »m» ttmai . **a wth >m ,wip wnztv r«o p'eb! DD’,!?# '2 UN D ,Da»j»3i ('2 y2 lepirp) Seit längerer Zeit hatte ich nicht das Vergnügen, Ihnen, geehrter Herr Redakteur, Mittherlrmgen aus unserer Gemeinde machen zu können. Es war eben keine besondere Veranlassung dazu vorhanden. Hmle jedoch kann ich Ihnen;u meiner großen Freude berichten, doß die Idee Ihres nap Vereins auch bei uns, wie es bei der ungemeinen Wichtigkeit der Sache auch nicht anders zu erwarten stand, mit regem Interesse begrüßt wurde, und wir das Zustandekommen und hoffentlich recht segensreiche Wirken desselben,^ mit um so größerer Spannung entgegensehen, als wir hier, in unmittelbarster Nähe, in unserer Schwesterstadt Hamburg leider mehr als irgend eine andere Ge^ meinde Gelegenheit haben, vns davon zu überzeugen, mit welchen Schwierigkeiten die jungen Leute, die sich dem kaufmännischen Berufe widmen wollen, zu kämpfen haben, um unsere heilige Religion halten zu können, wo wir täglich vor Augen sehen, wie groß leider der p>DJ in jeder Beziehung ist, wie wichtig und notwendig deshalb ein gemeinsames Vorgehen in dieser heiligen Sache ist, um doch endlich dem überhandnchmendeu rat? noch Kräften zu steuern. Wir dürfen uns allerdings die überaus großen Schwierigkeiten nicht verhehlen, die sich unserem Unternehmen, an welches voraussichtlich übergroße Ansprüche gemacht werden dürsten, entgegen stemmen, indeß n"p2 wenn man mit Muth und Gottesvertrauen ans Werk geht, so wird und muß es gelingen.!"}V M'i mp Hier in unserer Gemeinde war es wieder Herr E. Munk, der stets, wo es gilt, etwas Gutes zu wirken, wo eS heißt, die Fahne unserer heiligen Religion hcch zu halten und fie gegen Angriffe von außen und innen zu vertheidigen, unermüdlich mit gutem Beispiel vorangeht, er war es auch hier wieder, der sich der Cache avuahm und die Gründung eines Filialvereins m unserer Gemeinde und Umgegend versuchte. Herr M. hielt zu diesem Zwecke am verflossenen ros» in dem Verein »ivid man nmn, der meistens ans jungen Leuten besteht, über dieses Thema eine dringliche Ansprache an die Anwesenden, worin er ihnen die Wichtigkeit der Sache warm ans Herz legte und indem er die Heiligkeit deS p"w in recht sinniger Weise mit dem Inhalt des Wochenabschnittes im Zusammenhang brachte, die Indifferenten, deren es leider auch hier, wie überall, i« Menge gibt *r2»n r« by pn v'vDw„ zur That anzuspornen suchte. Seine Bemühungen wurden auch n"p2 von Erfolg gekrönt, denn als er in den folgenden Tagen einen Bogen mit der Aufforderung zum Beitritt in den Verein ckrculirm ließ, erklärten fich gleich 30 bis 40 Mitglieder (ä 1 Thaler Pr. jährlich) durch ihre Unterschrift bereit dazu und werden sich voraussichtlich bald mehr anschließen. Hoffen wir, daß auch aus alle« andern Gemeinden «in gleich günstiges Resultat berichtet wird, damit es n"p2 recht bald gelinge, durch vereinte Bemühungen unserer Jugend die Wahrung des zu erleichtern.! cmytpn noir man 22*1 — fnoroa Dnnnb maa^i narn tfipt> cnsaai onjo mtsa n>2 da — rmto 1512 »Va ,pip> pyaum nnwv •pico D’Nan1? "ddh a-o nrwi ,*p»D»a D2Dnn ,w^i2n nan by pn — on’J’ai *|j»a ,d^v kj van — lomma n>vrrn ,Dn^iys *pai Geehrter Herr Redacteur! Verzeihen Sie, wenn ich aus der Ehre der Veröffentlichung, die Sie meinem Schreiben, betreffend den Sabbat-Verein, angethan, die Erlaubniß zu einigen weiteren Bemerkungen, zu denen ich durch die übrigen, in der Extrabeilage zu Nr. 19 des „Israelit" enthaltenen Entwürfen und Vorschlägen geführt werde, herleite. Ich brauche wohl nicht zu fürchten, daß Sie eö mir als Anmaßung auslegen werden, wenn ich mich dabei wohl im Widerspruch mit Männern befinde, wie Herr Dr. Hildesheimer in Eisenstadt, deren Autorität und Präminenz erst hervorzuheben, fast einer Unterschätzung derselben gleichkäme. Aber gerade solchen Autoritäten gegenüber ist es ebensosehr gebieterisch erheischte Pflicht wie vielen Muth erfordernd, dissentirende Anschauung nicht zurückzuhalten, vielmehr offen zu bekennen. Und damit zur Sache kommend, scheint mir, daß Herr vr. Hildesheimer bei Aufstellung seines Entwurfes namentlich die Verhältnisse Oesterreichs und die Mängel daselbst, denen Abhilfe hauptsächlich Roth thut, im Auge gehabt und ist sicherlich sein Urtheil hierin am zuverlässigsten und maßgebend. Bei uns, im übrigen Deutschland, ist eben die Lage eine andere, bei uns ist der Hauptnothstand, der Remedur-bedürftigste, die schiefe Lage, in die durch Berbikdung und Verleitung unsere jungen Leute tagtäglich mehr gedrängt werden. Der Wochenmarkt am Sabbat ist ein Uebelstand, von dem im ganzen Deutschland die wenigsten Gemeinden betroffen werden, m denen auch durch die Verlegung wohl nur auSnayms-

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