Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 8 (1867)
- Issue
- Heft 26 (26.6.1867)
- Date
- 1867-06-26
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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448 Offene Stellen. Die hiesige israelitische Kultnsgemeinde beabsichtigt mit dem nächsten Schuljahre (Oktober l. I.) eine Gemeindeschule zu errichten, worin der Jugend beiderlei Geschlechts vom sechsten bis zum vierzehnten Lebensjahr sowohl der Neligions-, als auch der bürgerliche Unterricht ertheilt werden soll. Zu diesem Zwecke sollen (vorerst provisorisch) angestellt werden: a) ein Lehrer mit ausreichender akademischer Bildung, dem zugleich die Leitung der ganzen Anstalt übertragen werden kann, mit einem jährlichen Gehalte von 1200 fl.; d) drei Lehrer für den Unterricht der höheren Klassen mit einem jährlichen Gehalte von je 1000 fl.; e) drei Lehrer für die übrigen Klassen mit einem Jahresgehalte von je 800 fl. Bewerber um diese Stellen wollen ihre Zeugnisse über Befähigung, religiösen und sittlichen Lebenswandel, nebst einem Berichte über ihre Lebensgeschichte und ihre bisherige Lehrthätigkeit bis längstens 1. September dieses Jahres an die unterfertigte Administration gelangen lassen. Es wäre erwünscht, daß einer oder der andere der Kandidaten aus den letzten beiden Kategorien außerdem im Stande wäre, einen Synagogenchor zu leiten und jnöthigenfalls eine Kantorstelle zu versehen, und würde ein solcher in besondere Berücksichtigung genommen werden. München, den 11. Juni i867. Die Administration -er israelitischen _Kultus-Gemeinde._ Lehrer gesucht! In der Israel. Gemeinde zu Biblis, Großh. Hessen, soll neben den zwei dort bereits fungirenden Lehrern ein dritter angestellt werden, der den höheren hebräischen (talmudischen) Unterricht und denjenigen im Englischen und Französischen übernehmen soll. Gehalt 600 fl. nebst freier Wohnung; im Falle die betreffende Persönlichkeit den an sie gestellten Anforderungen entspricht, wird gern ein höherer Gehalt gezahlt. Strengreligiöje, befähigte, unverheirathete Bewerber wollen sich an den Unterzeichneten wenden. _Salomon Bodenheimer I. Hauslehrer gesucht! Es wird ein jüdi'ch gebildeter Hauslehrer gesucht, der auch in andern Wisienschaften zu unterrichten befähigt ist. Am Besten würde die Stelle für einen Kandidaten sich eignen, der seine Universitätsstudjen vollendet hat und sich im Salmubifd/en ttod) auäbiU den will, wozu reichlich Gelegenheit gegeben ist. — Der Unterricht ist sür's Erste an zwei Knaben von 10 und 9 Jahren zu ertheilen. — Hauptbedingungen sind: echte Religiosität, gründliche, jüdische und profane Bildung. Gehalt nebst völlig freier Station 200Thlr. pr. C. — Franco Offerten sub Nr. 391 wird die SRebac* tion des Israelit übermitteln._ V acanz. Die mit einem jährlichen Fixum von 250 Thlr. und einem Nebeneinkommen von mindestens 50 Thlr. verbundene zweite Lehrerstelle an der israel. Gemeindeschule zu Aurich (Ostfriesl.) ist erledigt und kann sofort besetzt werden. Bewerbungsgesuche nebst Zeugnisten nimmt entgegen der israelitische Schulvorstand __W. Samson._ HEO - Nestauratwll zu jeder Tageszeit bei S. Friedheim, Adolphsplatz 4, vis-ä-vis der Börse _Hamburg._ Dr. Müller, pract. Arzt von Coburg, consultirtam 5. Juli Gicht- und Haemorrhoidalkranke im Hotel Köhler in Darmstadt. ine gebildete junge Dame mosaischen Glaubens sucht sofort bei einer israelitischen Familie ein Placement, um entweder der Dame des Hauses in den Obliegenheiten der Wirthschaft beizustehen, oder auch die Beaufsichtigung und den Unterricht jüngerer Kinder zu übernehmen. Am hohen Gehalt wird nicht reflectirt, jedoch auf freundliche Behandlung hauptsächlich gesehen. Gefällige Offerten erbittet G. Seelig, Schwerin, Münzstraße Nr. 3._ Cichorien- Kaffee mentoi mn nonyn hT) habe ich unter bewährt jüdischer Aufsicht in einer der besten hiesigen Fabriken in vorzüglicher Qualität (Pfauen-Kaffee) anfertigen lassen und empfehle denselben zu dem für diese Sorte üblichen Fabrikpreise zu geneigter Abnahme. Jseob StranH Sohrr r« Herlbrorm a. R. Der Unterzeichnete erklärt hiemit, daß Herr I. Strauß Sohn hier diesen von mir unter jüd. Aufsicht fabricirten Cichorien eben so billig erlassen wird, als wenn er von mir direct bezogen werden würde; daß aber festen Niederlage Hrn. Strauß einzig deßhalb überlasten'wurde,um eine religiöse Kontrole führm und Verwechslungen unmöglich machen zu können. Heilbroun, den 20. Juni 1867. Cmit S selig, Cichorien-Fabrikat. *) Man sehe darüber die betreffenden Artikel im „Israelit" Nr. 24 d. I.