Mannheim
Compact Memory

Der Israelit · 1867-06-12 · Heft 24 (12.6.1867) · page 14

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Israelit
Volume
8 (1867)
Issue
Heft 24 (12.6.1867)
Date
1867-06-12
Page
– (sequence 14)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
96% known words query
IRI
…/2446951-2447291-2447315--05223-2460718
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

414 ttet Gutachten, schrieb seine no?n wnn auf den Traktat nimro, um eine vierte Sammlung seiner Werke der gelehrten Welt vorzulegen. Aber, ehe er dieses Vorhaben vollziehen konnte, ereilte ihn der Tod. Er starb, tief betrauert, den 27. Sivan 5504, d. i. den 7. Juni 1744, über achtzig Jahre alt, worauf auch das ihm ertheilte Epitethon: d'D' yutcn jpi hindeutet. Von seinen hinterlaffenen Söhnen, fünf an der Zahl, zeichnete sich besonders sein ältester, Jsaac, Oberrabbiner in Biale, aus. Er war, wie bereits oben erwähnt, Schwiegersohn des Chacham Zebi, und seine Frau war eine gelehrte Person, auf deren Aussage im Namen ihres Vaters R. Meir Eisenstadt sich in seinen Gutachten (Theil H, Nr. 122) beruft. R. Jsaac brachte die Handschriften seines verstorbenen Vaters nach Biale, wo sie zwanzig Jahre lang unbeachtet blieben. Als aber 1764 die Stadt Biale vom Feinde geplündert wurde, und auch ein Theil der Manuscripte R. Meir's ein Raub der Plünderer wurde, so beschloß die Familie, die noch übriggebliebenen Manuskripte durch die Drucklegung zu retten. Der vierte Theil der Rechtsgutachten war aber ganz verloren'; von den vielen cptcrir, auf den njn mv> und von den niDbn ’iynn wurden nur noch Bruchstücke aufgefunden. Diese wurden von einem seiner Söhne, R. Jehuda Loeb, geordnet und unter dem Titel: inan nx, in Fürth 1766, gedruckt. Das Werk ans den Pentateuch, das sich ganz erhalten hatte, wurde von des Verfaffer's Enkel, R. Elieser Kalir, unter den Titel: m, mso, d. i. iw nuro von R. Me'ir und tenn iw von ihm, R. Elieser, ebenfalls in Fürth 1766, herausgegeben. (Fortsetzung folgt.) ANZEIGE!. ie Israel. Gemeinde Randerath, unweit Aachen, wünscht womöglich zum sofortigen Eintritt einen jungen anständig gebildeten Mann als Religionslehrer und Cantor. Vorläufig betheiligen sich vier Kinder. Da nur Samstag der Cantordienst zu versehen ist, sy würde ein junger Mann eine angenehme Stellung haben. Franco-Meldungen sind an den Vorstand zu richten. Lehrer gesucht! In der israel. Gemeinde zu Biblis, Großh. Hessen, soll neben den zwei dort bereits fungirenden Lehrern ein dritter angestellt werden, der den höheren hebräischen (talmudischen) Unterricht und denjenigen im Englischen und Französischen übernehmen soll. Gehalt 600 fl. nebft freier Wohnung; im Falle die betreffende Persönlichkeit den an sie gestellten Anforderungen entspricht, wird gern ein höherer Gehalt gezahlt. Strengreligiöse, befähigte, unverheirathete Bewerber wollen sich an den Unterzeichneten wenden. _Solomon Bodenheimer I Hauslehrer gesuchte Es wird ein jüdisch gebildeter Hauslehrer gesucht, der auch in andern Wiffenschaften zu unterrichten befähigt ist. Am Besten würde die Stelle für einen Kandidaten sich eignen, der feine Universitätsstudien vollendet hat und sich im Talmudischen noch auSbilden will, wozu reichlich Gelegenheit gegeben ist. — Der Unterricht ist für'S Erste an zwei Knaben von 10 und 9 Jahren zu ertheilen. — Hauptbedingungen sind: echte Religiösität, gründliche, jüdische und profane Bildung. Gehalt nebst völlig freier Station 200Thlr. pr. C. — Franco-Offerten sud Nr. 391 wird die Redaction des Israelit übermitteln. ie isr. Gemeinde zu Hamburg will die vacant gewordene Stelle eines pmm cm» wieder besetzen. Tüchtige o»Dnw, namentlich angestellte in größer» Gemeinden, welche mit einem ftrengreligiösen Lebenswandel auch jüdisches Wiffen verbinden, wollen ihre etwaigen Bewerbungsschreiben und Zeugnisse bis zum 6. Juli dem Gemeinde - Vorsteher Herrn Julius Bromberg zu Homburg franco einsenden. Hauslehrer gesucht! In einer Provinzialstadt des ehemaligen Kurfürstenthuws Hessen wird ein tüchtiger israel. Hauslehrer gesucht. Derselbe muß gründlichen Unterricht im Englischen, Französischen und in der Musik ertheilen können. Ein junger Mann, besten Heimath sich nahe der fianzösischen Grenze befände, würde den Vorzug erhalten. Es sind fünf Kinder zu unterrichten, von denen das älteste zwölf, das jüngste fünf Jahre alt ist. Die älteren Kinder haben bereits den nöthigen Vorunterricht genoffen. — Der anzusiellende Lehrer kann darauf rechnen, daß ihm ein in jeder Beziehung angenehmer Aufenthalt geboten wird. Franco-Öfferten suk Nr. 455 besorgt die Exped. d. Bl. Ü>±>t> & DUTYI8 Lieferung übernehme ich auch dieses Jahr und werde mir alle Mühe geben, das Schönste und Billigste zu liefern. Aufträge über 200 Thlr. liefere ab Triest, jedoch wollen sämmtl. verehr!. Besteller ihre Commission bis Ende Juli hierher einsenden. Gnftov Bloch, Co «stan z.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.