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Der Israelit · 1867-05-22 · Heft 21 (22.5.1867) · page 15

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Journal
Der Israelit
Volume
8 (1867)
Issue
Heft 21 (22.5.1867)
Date
1867-05-22
Page
– (sequence 15)
Language
German
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357 Portugal, indem er ihm das Versprechen gab, feinet- - ein glaubwürdiger Mann, mit Namen R. Jehuda de halben an König und Volk von Portugal, so wie an j Balneis, bezeugte eidlich, daß er, als er zu Rom war, alle Fürsten und Völker der Christenheit ein Schreiben j einer der Wächter gewesen sei , die darauf zu achten ergehen zu lassen, ihn, wo er vorüberkäme, achtungs-! batten, ob Rubeni in der Zwischenzeit wirklich weder voll zu behandeln und nach Kräften zu unterstützen.— j Speise noch Trank zu sich nehme, damit das Wunder Auch das äußere, ernste und gemessene Verhalten > bestätigt werde, und dennoch, ach! ward es eines Tades Mannes schien für seine Worte zu zeugen. — ges nur zu offenbar, daß all sein Vorgeben großen- So soll er auch die ganze Woche hindurch, sechs Tage ' theils Erdichtung war, so daß man ihm wenig Glau- und sechs Nächte hintereinander, gefastet haben, und i ben mehr schenkte. — (Fortsetzung folgt.) im. LM Lm& Kempen N. B. Pos., im Jjor 5627. Im j Sommer v. I. starb hier kinderlos ein Mann Na-! mens Loebel Weiß, und hinterließ eine Wittlos. Derj selbe hatte aber einen Bruder, Jsaac, der in seiner ' Jugend seine Vaterstadt verlassen und seit einer tan-! gen Reihe von Jahren nichts von sich hören hat lassen, so daß es schwer zu ermitteln sein dürfte, ob er noch lebt und wo er sich aushält. Einige Reisende wollen ihn vor mehreren Jahren in Leipzig zur Messe gesehen und von ihm vernommen haben, daß er bei Elberfeld wohne; es sind aber bis jetzt alle Nachforschungen hierüber fruchtlos geblieben. Vielleicht gelingt es Ihrem weitverbreiteten Blatte, über den Jmac Weiß genaue Auskunft zu errerchen und so die in den besten Jahren stehende rnigp ihrer dit np’i zu entbinden. Der genaue Name dös 03* ist P p pn*» und hat derselbe hier gegenwärtig noch einen Anspruch auf ein Erbtheil von seinen Großeltern väterlichen Stammes. Achtungsvoll (L. S.)_S. RehsrsiH, Rabbiner. Hauslehrer gesucht! Es wird ein jüdisch gebildeter Hauslehrer gesucht, der auch in andern Wissenschaften zu unterrichten befähigt ist. Am Besten würde die Stelle für einen Kandidaten sich eignen, der seine Universitätsstudien vollendet hat und sich im Talmudifchen noch ausdilden will, wozu reichlich Gelegenheit gegeben ist. — Der Unterricht ist für's Erste an zwei Knaben von 10 und 9 Jahren zu ertheilen. — Hauptbedingunzen sind: echte Religiosität, gründliche, jüdische und profane Bildung. Gehalt nebst völlig freier Station 200 Thlr. pr. C. — Franco-Osserten sub Nr. 391 wird die Redaktion des Israelit übermitteln. Vacante-Stelle. Unter Bezugnahme auf das Ausschreiben in diesem Blatts Ne. 15. 16. und 18 wird hiemit nachträglich bemerkt, daß die erledigte Neligionslehrer-, pnamz? unb prjp'Stelle nunmehr definitiv besetzt wird. Lustlragende Bewerber wollen sich franco an die Unterzeichneten wenden. Markt B e chho fen, in Bayern, den 39. April 1967. Die isr. Cultus-Berwattung. Samuel Schloß. Max Wohlfahrth. rrnrviBD Eine noch gut erhaltene mm isd wird unter Angabe des Formates und des Preises zu kaufen gesucht. Franco-Offertett beliebe man unter Chiffre J. H E. 414 an die Redaction dieses Blattes zu richten. (7^n einer Universitätsstadt wird für ein einzelnes Haus <\j ein ema? gesucht; Gehalt nebst völlig freier Station 15 Gulden monatlich; Nebenverdienste. — Franco- Offerten übermittelt d. Red. d. Bl. sub Nr. 395. — Restaurant Gimdersheim. Bad Schtvalbach. Meine Restauration befindet sich von jetzt ab in einer neuen Villa in der Promenade, vis-ä-vis dem Hotel Allee-Saal am Kaisergarten. (Safe im Freien. Gut möblirte Zimmer. Table d’hote 1 Uhr. AM für gcmiiths- und iiccvciikmiikc Israeliten. Einrichtung den Anforderungen der Wissenschaft entsprechend. Freundliche gesunde Lage, billige Pension. Kost k. genau nach jüdischem Ritus. Prospecte auf Verlangen. Bayreuth (Bayern), Mai 1867. Pr. Würzburger, dir. Arzt.

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