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Der Israelit · 1867-05-15 · Heft 20 (15.5.1867) · page 15

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Journal
Der Israelit
Volume
8 (1867)
Issue
Heft 20 (15.5.1867)
Date
1867-05-15
Page
– (sequence 15)
Language
German
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339 $tfnt 15. August d. I. wird die hiesige israelitiscye Religionslehrer-, Vorsänger¬ und Schächterstelle vakant. Diese Stelle trägt bei freier Wohnung und Holz zur Beheizung des Schulzimmers 250 fl. Fixum. Die übrigen ^Nebenverdienste betragen 175 fl., welche letz1ere^?f durch Privatunterricht noch ziemlich vergrößert^- werden können. Bewerber um diese Stelle wollen sich baldigst an den Unterzeichneten wenden. Die israelitische Eultusgemeinde zu Pappenheim. D. Feuchtwanger, Cultusvorstand. hierorts wird für eine Familie ein geprüfter jübischer Lehrer gesucht, der gründliche Kenntniß im “1"^, verbunden mit deutschem Wissen, hat, und ganz besonders wird von demselben Frömmigkeit verlangt. Das Honorar beträgt jährlich bei freier Station 150 Thlr. Frankirte Meldungen nimmt entgegen _A. Wischnitz in Kieferstädtel O.-S. /Lin junger Mann, der seit 5 Jahren in einem grö^ tzeren Weiß- und Manufakturwaarengeschäft als Verkäufer servirt und dem die besten Referenzen zur Seite stehen, sucht ein anderweitiges Engagement. Gef. Offerten beliebe man unter Chiffre O. 0. 366 an Haasenstein L Bögler in Hamburg einzusenden. H/ls Volontair sucht ein junger Mann eine Stelle /v in einem Handelshause, wo am Samstag und an Feiertagen geschloffen ist, gleichviel welcher Branche. Briefe franco unter Chiffre A. E. F. 390 befördert die Expedition d. Bl. CQn Frauenzimmer von Bildung, angenehmem Aeußern, gründlicher Reinlichkeit, guter Gesundheit» einfacher bürgerlicher Führung und Lebensweise, an dem leider herrschenden, verderblichen Luxus-, Leb-und Putzsuchtschwindel nicht leidend, solidem, verträglichem Charakter, religiösem, ökonomischem Sinn, in allen weiblichen Hand- und häuslichen Arbeiten erfahren, das in einem Geschäft war oder sich dazu gut qualificirt, — sollte ein solches gesonnen sein, bei einem alleinstehenden Herrn in mittleren Jahren auf dem Lande, welcher ein kleines, aber schön eingerichtetes Ladengeschäft besitzt, als Mädchen, mit der Aussicht in Condition zu treten, daß, wenn man sich geaenseitig conveniren würde, sie eine angenehme Stelle resp. eine bescheidene Zukunft finden könnte, so wolle sich dieReflectirende, welchem Wirklichkeit der Forderung entspricht, mit eigenhändigem Schreiben und Angabe ihrer früheren und jetzigen Beschäftigung, Stand, Alter und Bedingungen franco unter Chiffre G. S. 43 poste restante Sprendlingen bei Frankfurt a. M. an mich wenden. Restaurant Gundersheim. Bad Schwalbach. Meine Restauration befindet sich von jetzt ab in einer neuen Villa in der Promenade, vis-ä-vis dem Hotel Allee-Saal am Kaisergarten. Cafö im Freien. Gut möblirte Zimmer. Table d’hote 1 Uhr. Erzieherin gesucht mit gutem Gehalt in Frankfurt a. M. Näheres bei löblicher Redaktion dieses Blattes sub. 364. (Xn einer hiesigen Weinhandlung, wo Samstags und <\j an Feiertagen nicht gearbeitet wird, wird ein Commis und ein Lehrling, die gute Zeugniffe besitzen, zum sofortigen Eintritt gesucht. Näheres durch die Exped. d. Bl. sab Nr. 350. Aerztlich empfohlen. Chemisch untersucht. Durch zahlreiche Consumeuteu erprobt. Seit erst drei Jaahren existirt der Daubitz'sche Kräuter-Liqueur; über drei Millionen Flaschen dieses Getränks sind nach allen Richtungen der Windrose hin in die Welt gegangen; noch nicht ein einziger Fall ist constatirt, in welchem dieses Genußmittel den geringsten Nachtheil erzeugt hätte. Dagegen aber bezeugen Tausende von Attesten, wie wohlthätig es in jeder Beziehung gewirkt hat, und auch das nach- 2 folgende liefert davon einen neuen Beweis: Seit Jahren an Hämorrhoiden leidend, habe ich vergeblich viele Mittel erprobt, die aber alle mir ohne Wirkung blieben, bescheinige ich mit Freuden, daß der Daubitz'sche Kräuter - Ligneur mich vollständig von dieser Plage befreit hat, ohne irgend welche andere Nachtheile in meinem Körper herbeizuführen. Mit gutem Gewiffen rathe ich daher allen Hämorrhoidal- Leidenden dieses vorzügliche Mittel dringend an. Breslau, den 21. Mai 1866. I. Müller, Sonnenstraße 7. Dieser Liqueur ist allein echt zu haben: In Mainz bei Martin Heerd, P. H. Jörg und A. Schmid; in Casiel bei Jacob Ried; in Biebrich bei Chr. Ohler. Hämorrlioidal-, Unterleibs- und Magenbeschwerden.

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