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Der Israelit · 1867-02-20 · Heft 8 (20.2.1867) · page 15

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Journal
Der Israelit
Volume
8 (1867)
Issue
Heft 8 (20.2.1867)
Date
1867-02-20
Page
– (sequence 15)
Language
German
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185 der Zahl, als Angeklagte zur Schlußverhandlung vorgeladen werden. Interessaut dürste noch der Umstand sein, daß auch der Gemeindevorsteher eines in der Nähe von Iamnitz gelegenen Dorfes, der seine Gemeindeangehörigen an dem Tage des Excesses (15. Juli) an den Thatort führte, unter den Angeklagten erscheint. Der Exceß, über den wir seiner Zeit ausführlich berichtet haben, fand am 15. Juli 1866, und zwar am Tage, nachdem die feindlichen Truppen den Ort verlassen hatten, unter dem Vorwände statt, daß die dort wohnenden Juden dem Feinde Vorschub geleistet hätten und wurden die Bewohner der Iudengasse von den Einwohnern des Ortes, sowie von den Landleuten aus der Umgebung geplündert und mißhandelt. Frankreich. Paris. Heute fand unter lebhafter Theilnahme die Beerdigung des Herrn Salomon Munk statt. Anr Grabe auf dem Friedhofe von Montmartre wurden vier Reden gehalten und zwar von Professor Frank im Namen des College de France und des israelitischen Konsistoriums, von Herrn von Longperriet im Namen des Instituts, vom Großrabbiner Isidor für die israelische Gemeinde und von Herr Albert Kohn im Namen der Freunde des Verstorbenen. 1 N Z E I Q E W. Zur Beachtung. Bei Oeffnung mehrerer blechener rmnv-Gehäuse und Herausnahme der erst jüngst im besten Zustande hineingelegten mmo fand ich an einigen derselben an kleinen Punkten das Pergament von einer braunen Flüssigkeit durchätzt und in Folge dessen kleine Löcher in demselben. Bekanntlich sind diese Gehäuse da, wo der car durchscheint, mit Gläschen versehen und sind diese Gläschen von innen mit blechernen Haften angelöthet. Ich fragte sofort den Spengler, welche Löthsubstanz dazu genommen werde, und erhielt die Auskunft, daß man in neuerer Zeit anstalt des Calesonium Salzsäure zum Löthen anwende. — Ich war nun im Klaren über die Entstehung der Löcher. — ^wdd *vDr6 hd mache ich nun alle Herren dhsid dringend aufmerksam, die in ähnlichen Gehäusen liegenden nuno nachzusehen und fortan nur mit C alefonium gelöthete Gehäuse oder solche machen zu lassen, in welche die Gläschen nur hineingelegt sind. — Meine Herren Abnehmer ersuche ich dringend, die von mir gekauften nw?o sofort Nachsehen und falls sich erwähnte Flecken vorfinden sollten, die nimo einsenden zu wollen. A. Goldschrnidl in Heidingsfeld. /Annonce. Ein unverheiratheter onw, der sich über strenge Mligiösität und umfassende Fachkenntniß auszuweisen Mmag, kann ein vortheilhaftes Unterkommen finden. Wünschcnswerth wäre, wenn derselbe zugleich pn sein könnte. Offerten unter Nr. 127 besorgt die Expedition d^Bl._ 'gfenfionat zu Kalberlladt Knaben, welche die hiesigen, höheren Unterrichts - anstalten (Gymnasium, Realschule, Anstalt zur Fortbildung im Talmudischen) besuchen wollen, finden bei mir freundliche Aufnahme und zweckmäßige Nachhilfe in allen Unterrichtsgegenständen. Die modernen Sprachen werden in meinem Hause gesprochen. Referenzen: Herr Rabbiner vr. Auerbach und Herr I. Hirsch hier. M Löwenberg, Sprachlehrer. MMavre. -|EO Gasthaus f#r deutsche» Halle. Ich "zeige hiedurch dem verehrlichen, reisenden Publikum an, daß ich obiges, seit Jahren renommirtes Gasthaus übernommen habe. — Wie bisher führe ich auch fernerhin deutsche Küche, deutsche Betten u. dergl., die an Reinlichkeit und Bequemlichkeit nichts zu wünschen übrig lassen, und mein besonderes Bestreben geht dahin, meine Gäste mit der größten Aufmerksamkeit und Sorgfalt auf's Prompteste zu bedienen, halte daher mein Etablissement den verehrlichen Reisenden und Auswanderern bestens empfohlen. — Hüvre, 1. Januar 1667. _I. W. Cahn. Zu verkaufen. In einem Landorte, in Unterfranken am Main und an der Bahn gelegen, ist ein Geschäftshaus, massiv und elegant gebaut, mit einem frequenten gemischten Waarengeschäft, unter Zusicherung vortheilhafter Bedingungen, zu verkaufen. Nähere Auskunft ertheilt die löbl. Exp. d. Bl. 8ub Nr. 93. Die Lungenschwindsucht wird naturgemäß, ob ne innerliche Medicin geheilt. Adresse: Dt. H. Rottrnann in Mannheim. (Francatur gegenseitig.)

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