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Der Israelit · 1867-01-16 · Heft 3 (16.1.1867) · page 15

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Journal
Der Israelit
Volume
8 (1867)
Issue
Heft 3 (16.1.1867)
Date
1867-01-16
Page
– (sequence 15)
Language
German
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51 Hinblicke so großen Elendes uns recht bald in den Stand zu setzen, viele dieser Verwaisten in unsere Anstalt aufnehmen zu können. Gottes reichster Segen wird den Spendern nicht ausbleiben sür die Gaben der Liebe, welche sie auf den großen Altar der Menschenrettung niederlegen. Schließlich erlauben wir uns, darauf aufmerksam zu machen, daß es sehr zweckmäßig sei, wenn regelmäßig jährlich eine gewisse Summe für unser Waisenhaus auf den Gemeinde-Etat gebracht würde, damit wir auf diese Weise in den Stand gesetzt werden, in außergewöhnlichen Fällen hilfreiche Hand leisten zu können. Paderborn, den 16. December 1866. Das Curatorium des israelitischen Waisenhauses für Westphalen und Rheinland. L. Löwenbach. A. Fleck. Abrah. Rosenthal. Fanny Nathan. Unterzeichneter sieht sich zu folgender Erklärung veranlaßt: Im vergangenen Jahre erhielt ich eine Einladung nach Nürnberg, um dem dortigen Religionslehrer Hrn. Fried bei dem beabsichtigten Mikwah- Baue mit Rath und That beizustehen. Ich nahm die Einladung an und begab mich zu Herrn Fried. — Das Resultat unserer vorläufigen Besprechung war, daß das erste Erforderniß die Auffindung einer den rituellen Vorschriften entsprechenden Quelle sei und daß die ganze Einrichtung der Mikwah unter der Aufsicht eines orthodoxen Moreh Horaah vorzunehmen sei. Ein weiteres Benehmen zwischen Herrn Fried und mir fand nicht statt; ich erhielt auch keine weiteren Berichte in dieser Angelegenheit, und ist es mir daher auch unbekannt, ob bei dem stattgefundenen Mikwah- Baue den erwähnten zwei Bedingungen entsprochen wurde. — Da nun meine Anwesenheit in Nürnberg bei Manchen zu der irrtümlichen Meinung Veranlassung gegeben hat, als sei die dortige Mikwah unter meiner Aufsicht eingerichtet worden, so erkläre ich hiermit, daß ich fragliche Mikwah noch nie gesehen habe und folglich auch niemals gutheißen konnte. Heidingsfeld, den 3. Schebat 5627. Eisig Gutmann. Vacanz. Die Religionslehrerstelle, verbunden mit dem Amt des Borbeters und Schächters, bei der israel. Gemeinde zu Rimbach, Kreis Lindenfels, Großherzogthum Hessen, ist bis zum 1. Februar 1867, mit einem jährlichen Einkommen von 550 st., zu besetzen. Diejenigen Bewerber, die noch besondere Sprachkenntnisse besitzen, haben Aussicht, das Einkommen bedeutend z« erhöhen. Reflectanten wollen sich unter Einsendung Ihrer Zeugnisse sofort melden bei dem Vorstand. ie Stelle in unserer Gemeinde als Religionslehrer INI und. urntff ist zu ->"8 n"-> vacant. Gehalt 200 Thaler jährlich. Verheiratete Bewerber wollen sich durch frankirte Briefe melden an Osterburg i. d. Altmark. L. Friedland, Vorsteher. Zur Beachtung. Ein unbescholtener, nicht unbemittelter jüdischer Familienvater wünscht ein solides, reelles Geschäft, das bei strenger Jnnehaltunq der Sabbate und Feiertage aller sonstigen großen Thätigkeit eine anständige Existenz gewährt, zu übernehmen, oder sich bei einem solchen zu betheiligen. Geneigte Offerten werden an die löbl. Redaktion des „Israelit" sub Nr. 26 erbeten, die auch die Güte haben wird, auf Befragen nähere Auskunft zu ertheilen. ie anonym mit Poststempel Nördlingen für die israel. Lehrerbildungsanstalt zu Würzburg zum Geschenk eingesandten r\wü mo 7\mt sind richtig angekommen , was hiermit gestelltem Wunsche gemäß in diesen Blättern dankend angezeiat wird. Die Borstandschaft. Empfehlung. Das obrigkeitlich - autorisirte GommWons- und Schreiööureau des Seligmanu Lazarus Skulsch, Löwengrube Nr. 22 in München, empfiehlt sich zur Vermittlung von An- und Verkäufen, Abschließung von Geschäften rc., sowie zu fdjrift* lichen Arbeiten aller Art auf's Angelegentlichste. Gesuch. Für eine kleinere Familie in einer der Hauptstädte der Schweiz wird ein Mädchen (israelitisch) aus rechtschaffener Familie, das die Hausgeschäfte und Küche besorgen könnte, gesucht. Alls. Reflektirende belieben sich unter Chiffre B. 10 poste restante Zürich nebst Angabe des Lohnes frankirt zu melden. Stuttgart. In ein hiesiges Ln §ros-Geschäft, das an Sabbat- und Festtagen geschloffen ist, wird ein gutgeschulter israel. Zögling als Lehrling ausgenommen. Näheres durch S. Levy, Olgastraße Nr. 33. Zu kaufen werden gesucht: die ersten fünf Jahrgänge des „Israelit". Adressen und Preisangabe beliebe man franco an die löbl. Redaction d. Bl. zu senden.

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