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Der Israelit · 1867-01-09 · Heft 2 (9.1.1867) · page 15

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Journal
Der Israelit
Volume
8 (1867)
Issue
Heft 2 (9.1.1867)
Date
1867-01-09
Page
– (sequence 15)
Language
German
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31 Im Tempel der Menschlichkeit strahlet, o Greis, Dein Name, untilgbar vom zeitlichen Zahn; Wann Lieder ertönen zur Ehr' und zum Preis Den Helden, die Evles für Menschen gethan, Dann denket auch deiner ein dankbar Geschlecht Und reicht dir in Ehrfurcht den str ihlenden Kranz Und preist dich, den Kämpfer für Wahrheit und Recht Und rühmet der Siege nie alternden Glanz. Posen. Dr. H. Warschauer. A A ZJE MT Zur geneigten Beachtung für unsere geehrten Abonnenten in Amerika. Der jährliche Abonnementspreis des „Israelit" für Franko-Zuseiidung iunter Streifband) nach Amerika beträgt sechs Thaler pr. C., da die Frankatur allein (6 kr. Porto für jede einzelne Nummer) drei Thaler kostet. Die Expedition des Israelit. Vacanz. Die Religionslehrerstelle, verbunden mit dem Amt des Vorbeters und Schächters, bei der israel. Gemeinde zu Rimbach, Kreis Lmdenfels, Großherzogthum Hessen, ist bis zum 1. Februar 1867, mit einem jährlichen Einkommen von 550 st-, zu besetzen. Diejenigen Bewerber, die noch besondere Sprachkenntnifse besitzen, haben Aussicht, das Einkommen bedeutend zu erhöhen. Reflectanten wollen sich unter Einsendung Ihrer Zeugnisse sofort melden bei dem Vorstand. ie israelitische Gemeinde zu Heacnheim, Frankreich, Oberrhein, sucht für nächstens Sommersemester (welches mit 1. Mai 1867 beginnt) einen israelitischen Lehrer zum Unterricht für deutsche Sprache und Religion. Jährlicher Gehalt Frcs. 1200. Canditaten wollen sich in frankirten Briefen an Herrn David Levy zu Hegenheim wenden. (D>ie Stelle in unserer Gemeinde als Religionslehrer pn und umtff ist zu “p\n n"^ vacant. Gehalt 200 Thaler jährlich. Verheiratete Bewerber wollen sich durch frankirte Briefe melden an j Osterburg i. d. Altmark. L. Friedland, Vorsteher. Zur Beachtung. Ein unbescholtener, nicht unbemittelter jüdischer Familienvater wünscht ein solides, reelles Geschäft, das bei strenger Jnnehaltung der Sabbate und Feiertage aller sonstigen großen Thätigkeit eine anständige Existenz gewährt, zu übernehmen, oder sich bei einem solchen zu betheiligen. Geneigte Offerten werden an die löbl. Redaktion des „Israelit" sub Nr. 26 erbeten, die auch die Güte haben wird, auf Befragen nähere Auskunft zu ertheilen. I « E Gesuch. Für eine kleinere Familie in einer der Hauptstädte der Schweiz wird ein Mädchen (israelitisch) aus rechtschaffener Familie, das die Hausgeschäfte und Küche besorgen könnte gesucht. Alls. R siekttrende belieben sich unter Chiffre B. lOposte re^taute Zürich nebst Angabe des Lohnes srankirt zu melden. Aufruf zur Mildchangkeit. Theure Glaubensgenossen, geliebte Brüder und Schwestern! Unsere israelitische Gemeinde befindet sich in großer Roth. Wir hatten bisher eine kleine, armselige Hütte, in welcher nnne Andachten gehalten wurden und der Lehrer höchst traurig wohnte. Jahrelang haben wir und unsere Väter uns damit gequält, jahrelang die Restauration des der Erbauung gewidmeten Hauses verschoben; aber es war nrcht möglich, früher zu helfen. Alter und Gebrechlichkeit, Regen, Schnee und Sturm haben endlich das klägliche Gebäude in Trümmer geworfen — unsre Synagoge ist eine Ruine! Nun wollen und muffen wir bauen, wollen und müssen ein, wenn auch nur bescheidenes, Haus aufrichten, das als Synagoge, Schule nno Lehrer- Wohnung dienen soll. Aber unsre pekamären Mittel, da wir nicht viele Familien und darunter viele mit geringem Vermögen sind, reichen bei weitem nicht hin, das gute Wrk ausznführen. Mit Anstrengung aller unsrer Kräfte haben wir selbst circa 400 Thaler als Fundamentalsumme aufgebracht — allein nun fehlen noch 2000 Thaler! Nur wenn unsre lieben Glaubensgenossen uns beistehen unh uns nach ihren Verhältnissen milde, brüderliche Gaben spenden, nur dann werden wir unser heißersehntes Ziel erreichen. Theure Brüder und Schwestern! Ihr habt ja schon so oft und so vielen geholfen, o darum bitten auch wir Euch herzlich und dringend: Helfet uns ein unsrer Gemeinde so notwendiges, ganz unentbehrlich s Gotteshaus bauen. Zuv rsichtlich hoffen wir darauf und danken Euch ewiglich schon im Voraus dafür. Und der Herr wirds Euch vergelten Die Gaben wolle man an den Unterzeichneten Vorstand senden. Groß Umstadt, Provinz Starkenbnrg, im December 1866. Der israelitische Vorstand M. Lichtenstein. Lob Kilb.

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