Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 8 (1867)
- Issue
- Heft 1 (2.1.1867)
- Date
- 1867-01-02
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
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16 Frankfurt a. M. Das Unterzeichnete Bank - Commisffons - Geschäft besorgt gegen die hier am Platze übliche Commissionsgebühr — bhrsenmößig —- sowohl comptant als ans Lieferung den An- und Verkauf aller in- und ausländischen Staatspapiere, Loose, Bank- und Eisenbahnactien rc., Coupons, Geldsorten, Wechsel rc., sowie Jncassi und Vorschüsse auf Werthpapiere. Marius Bender. Namhafte Coursveränderungen werden auf Verlangen sofort telegraphisch mitgetheilt.__ CVd) zeige hiermit an, daß ich nicht mehr in Maß- <0 bach, sondern in Schmeinfurt, Brückengasse Nr. 92, wohne und sind beständig nwi p'rsn dti^ö v'MN a'-mno rvösn vorräthig bei mir zu haben. B. Federlein, ^2^. 3n einem Manusakturwaaren-Geschäste einer Badestadt in der Nähe Frankfurts, wo Samstag und Feiertag geschlossen, ist für einen jungen Mann, der eine schöne Handschrift schreibt, und etwes Französisch spricht, eine Commisstelle offen. Frankirte Anfrage sub Nr. 797 besorgt die Expedition dieses Blattes. Der DaubiH'sche Krauter-Liqueur gehört nicht zu denjenigen Arzneien, welche unter den §. 445, Nr. 2 des Strafgesetzbuches fallen. — Um dies zu zeigen, lassen wir die betreffende Urkunde im Auszuge folgen: In einer an den Polizeianwalt gerichtete Verfügung des Oberstaatsanwalts Saro zu Insterburg vom 25. Decbr. 1865 heißt es: „Es soll von der Anklage gegen den Kaufmann Fr. Görke wegen Verkaufs des Daubitz'schen Kräuter-Liqueurs Abstand genommen werden, weil derselbe nach der durch die Königliche Negierung zu Gummbinnen veranstalteten chemischen Analyse keine der im Strafgesetze gedachten Gifte oder Arzneien enthalte, insbesondere auch keine derjenigen Stoffe, von deren Verkauf das Reglement vom 16. September 1836 einen Nichtapotheker ausgeschlossen hat, und weil derselbe vielmehr ein unschädliches Getränke ist, dessen weiterem Vertriebe ein Hindernis nicht cntgegengestellt werden darf." Dieser Liqueur ist allein ä ch t zu haben in Mainz bei Martin Heerdt, P.H.Jörg undA.Schmit; inCastel bei Jacob Ried; in Biebrich beiChr. Ohler. /£tn Privatlehrer, der zugleich als Chasan fungiren kann, sucht Stelle in einer kleinen, religiösen Gemeinde. Ansprüche bescheiden. Franco«Offerten sub Nr. 791 nimmt die Expedition d. Bl. entgegen. Literarische Anzeigen. Schire Jeschurun. Synagogen-Gesänge von I. M. Jap h et. Erste Sammlung fl. 1.30kr. Zweite Sammlung fl.2. Diese beliebten, weitverbreiteten Compositionen haben sich mit Recht in vielen Gemeinden des Jn- und Auslandes als National Ergentbum eingebürgert. Wir verweisen hinsichtlich ihres musikalischen Werthes, der verständigen Auswahl der Piecen und rücksichtsvollen Behandlung des Textes rheils auf bas Vorwort des Componisten, t'eils auf die dem Werke vorgedruckten Gutachten der berühmten Tonkünstler Goltermann, Lachner, Meyerbeer, Moscheles und Spohr, sowie ans die Approbation des Herrn Rabbinkn Hirsch. Wir empfehlen sie dem fernern Wohlwollen der Gemeinden und ihrer Vorsänger. I. Karrffmanrr'sche hebr. antiqu. Buchhandlung m Frankfurt a. M. HLei A. M. Mohr in Lemberg (Galizien) sind •V* folgende Bücher zu bekommen. (annn) Länder und Völkerkunde. Großbritanien, Dänemark, Schweden, Norwegen, Niederlande, Belgien, Frankreich, Spanien, Portugal, ganz Italien, Kirchenstaat. Schweiz, Oesterreich, Türkei und Griechenland. 3 Theile. Preis für ganz Deutschland mit freier Postzusendung 3 fl. ö. W. in, ein vollständig kurzgefaßtes hebräisch deutsches- und deutsch hebräisches Wörterbuch. Preis für ganz Deutschland mit freier Postzusendung 80 kr. ö. W. Berichtigung. S. 651, Spotte 2, Z. 23 v. o. „Bannercheks" soll heißen „Bonner Chefs". — S. 851, Spalte 2, Z. 6 v. o. „redlich soll heißen „endlich". Briefkasten der Redaction Herrn H. E. in A.: Ihre geschätzten Arbeiten werden uns willkommen sein. — Herrn L. S. in M.: Der betreffende Aufsatz ist als ungeeignet längst bei Seite gelegt, und bedauern wir, denselben nicht zurücksenden zu tonnen, da es. wie bekannt, nicht möglich ist, dieManuscripte langeaufzubewahren. — Vollständige Jahrgänge sind nicht mehr vorhanden; vielleicht würde sie aus eine desfallsige Annonce einer der Leser, welcher dieselben gesammelt hat, abtreten. — Tie Arbnt, Spv. betreffend, wird wohl für diese Blätter nicht geeignet sein. — Herren S. Berger u. Sohn in Wien: Richtig empfangen. — Herrn Rabb. Echw. in H.. Herr St. hat persönlich sein Eigenthum in Empfang genommen. Für das Andere werden wir Sorge tragen. Verantwortliche Redaktion: Dr. Lehmann. — «erlag der Le Roux'schen Hosbuchhändlung. — Dampf.-Schnellpressendruck von I. Gottiteben m Mainz.