Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 7 (1866)
- Issue
- Heft 51 (19.12.1866)
- Date
- 1866-12-19
- Page
- – (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Wissenschaftliche Beilage M Ilr. 51 des Äsraelit. Entgegnung auf die Erwiderung des Herrn S. Baer in Biebrich in der wissenschaftlichen Beilage zu Nr. 49 d. Bl. Im literarischen Bericht zu Nr. 43 dieser ge schätzten Blätter haben wir über ein Merkchen, das den Titel führt, rvSOui Op ^121 Mlpiii isiOi ppci p POP' '"p *121 O'ISD.1 O.1N O'^'^p O'^'l IN O'i« S. Baer, referirt, und mehrere Stellen aus demselben als Beispiele aufgeführt, die wir als Verstöße gegen POS bezeichnen zu müssen glaubten. Hiegegen läßt nun genannter Herr Verfasser in Eingangs genannter Beilage eine Erwidederung folgen, worin jene angeführten Stellen gerechtfertigt werden wollen. Wenn nun gleichwohl kein Sachkundiger in erwähnter Erwiderung etwas wahrnehmen dürfte, w as unsere Bedenken entkräften könnte, wie auch bereits von der verehrl. Redaction dies in ihrer Anmerkung ausgesprochen, und hierzu mit richtigem Takte bemerkt, daß es uns überlassen bleibe, ob wir auf beregte Erwiderung eine Entgegnung folgen, oder es lediglich bei unserem ersten Aufsatz bewenden lassen wollen: so glaubt man dennoch das Folgende bemerken zu sollen: Unser erwähnter Aufsatz verbreitet sich über Zweifaches : 1) Ueber Beanstandung der Berechtigung zur Autorschaft eines Werkes als O'isiO ppO und pvs^ O'2^>.1, wie Vorwort und Titelblatt des fraglichen Werkes ankündigen. 2) Ueber darin enthaltene Verstöße gegen pos 712^.1. Die Erwiderung des Herrn Verfassers versucht nun letztere zu widerlgen, nicht aber erstere. Da nun aber gerade durch die erstere klares Licht über fraglichen Gegenstand verbreitet wird, und von deren Begründung oder Widerlegung es abhängt, ob eine Entgegnung auf letztere als geignet, mindestens als zulässig erscheinen wird, so wird der Herr Verfasser folgende, zwar sehr ungern gemachte, aber von ihm selbst hervorgerufene Bemerkung gestatten : Wenn eS nämlich dem Herrn Verfasser beliebte, einen O'->siO ppr> ohne Approbation dreier entsprechender Autoritäten herauszugeben, was gegen eine bekannte 7OPO der p'"i.-,Ol M.M2 ON12« O"O O'ZIM verstößt; ja, wenn nicht einmal — wir «?s «in 'i — mindestens eine rabbinische Approbation aufgeführt wurde; wenn ferner nicht blos ein O'iL'.v ppO, sondern auch O'iSD.i> 'pOS als NlvpOvi 7i2b.i°? geboten werden sollten, welche Beanstandungen bereits in unserem ersten Aufsatz klar und deutlich vorgetragen, so muß nun die dort aus Schonung blos angedeutete Bemerkung: „es fehle jede ovO ns .is'vO" hier etwas deutlicher ausgesprochen werden, und zwar: So lange der Herr Verfasser nicht solche .iMi.-, Omn.1 OMI 7I11O2 O'POINO O'521O nachweist, die ihn berechtigen, ris^Ti milM im Allgemeinen, und wie dies ja Ov'pv'?, .->2^M ->SO ganz vorzüglich nothwendig: so lange haben wir keine Veranlassung, über obige Erwiderung eine Diskussion rvs>,-i 'pOL2 folgen zu lassen. Wenn erwähnter Nachweis der verehrl. Redaction zur Vorlage gebracht, von derselben kund gegeben sein und entsprochen haben wird, dann erst wird eine eigentliche Entgegnung unserseits erfolgen. Es muß dieses Ansinnen um so gerechtfertigter erscheinen, als der Verfasser ein Merkchen über .ip'isi .IO',-»? Ol2>.i herauszugeben sich berufen fühlte, das in Folge der darin enthaltenen Verstöße gegen 7i2)O POS von einem Rabbinate mittelst Circulars allen O'OTm? seines Bezirks mit dem Bemerken namhaft gemacht wurde, solches zu ihrem Gebrauche nicht anzuwenden, welches Circular seiner Zeit auch im „Jeschurun" veröffentlicht wurde. Ebenso befinden sich im „Jeschurun", so viel erinnerlich, Beanstandungen gegen die im 'pu Op!? desselben Verfassers enthaltenen isu§ Ol2^>.-,. *) Schließlich noch die Bemerkung: '^s> pni OIL^ Ml '1122*? Mw O>1p 12E 'O OO« ^>1N2V "MO 1pv4> PI 'O2O2L/ .12 'O2N2 :OOM O>«' 1NM ,OO« O1'O2 Ein Freund der Wahrheit. Daniel unter den Hagiographen. Von vr. SulLbLek. (Schluß.) Bei dieser Bestimmung der zweiten Abtheilung nun konnten die Sammler den Daniel unmöglich in dieselbe aufnehmen. Er hatte ja nicht, wie die übrigen Propheten, in Palästina und Ezechiel im Exile unter seinem Volke als Prophet gewirkt. Es blieb ihnen also keine andere Wahl übrig, als den Daniel in die dritte blasse zu versetzen." So weit Hengstenberg.") *) Anm. der Red.: Die damals gerügten Verstöße sind, wie unS der Herr Vers, mitgetheilt hat, in den späteren Aussagen der gmannten Werke verbessert. Diese unsere Bemerkung soll jedoch nur dem Thatbestande Rechnung tragen; für die Sache selbst ist sie natürlich von gar keinem Einflüsse. 71) Hier ist eine Berichtigung nöthig: ist ganz identisch mit Als Beweis hierfür 1. B. Sam. 9, 9, wo Samuel genannt, und hierzu von dem Vers, dieses Buches,