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Der Israelit · 1866-05-23 · Heft 21 (23.5.1866) · page 1

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Journal
Der Israelit
Volume
7 (1866)
Issue
Heft 21 (23.5.1866)
Date
1866-05-23
Page
– (sequence 1)
Language
German
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21 VII. Jahrgang. Centi r Israelit. Ein ln fnr -ns orthodoxe Jndenthnm. Herausgegeben von V». Lehmann in Mainz. Mainz, den 23. Mai 5626 (1860). Diese Zeitung erscheint wöchentlich einmal, Mittwochs, in mindestens 2 Bogen. Preis des Jahrgangs: 3 Thlr. Pr. C. oder fl. 5. 15 kr. rh. Man abonnirt ganzjährig, halbjährig oder vierteljährig. Alle Buchhandlungen und Postämter nehmen Bestellungen an. Inserate 1 Sgr. die Petitzeile oder deren Raum. Oesterreichische Banknoten laut Cours. Directe Francozusendung unter Streifband pro Jahrgang 4 Thlr. pr. C. oder 6 fl. Österreich, an die Expedition franco einzusenden. Inhalt: Leitende Artikel: Die Entweihung des Sabbats heißt die Verleugnung Gottes als Weltenschöpfer. — Die Juden zu Mainz im Mittelalter. — Keitaugsnachrichten und Korrespondenzen: Deutschland: Bad Homburg. München. Eßlingen a. N. Vom Neckar. — Preußen: Königsberg. — Frankreich: Paris. — England: London. Nottingham. — Rußland: Odessa. — Moldau-Wallachei: Bukarest. — Asien: Djezireh. — Amerika: New-Aork. — Oesterr. Kaiserst.: Wien. — Anhalt der Beilage: Leitender Artikel: Noch einmal über die Jeschiba-Angelegenheit. Zeitungsnachrichten und Korrespondenzen: Deutschland. Würzburg: Schweinfurt.— Oesterr. Kaiserst.: Aus Oesterreich. — Frankreich: Paris. Paris. — Belgien: Brüssel. — Moldau: Belard. — Amerika: Cincinnati. — Feuilleton: Denkwürdigkeiten aus der Geschichte, Literatur und Kunst der Israeliten. — Anhalt der Extra-Beilage: Spenden zur Linderung der Hungersnoth in Palästina. — Erster vorläuf. Nachw. über den Ertrmeiner Schr.: Die 2 letzten Abschn. d. Pent. rc. — Spenden für die Armen des heil. Landes. — Für die unglückliche Familie in Freudenthal. — Für die arme Lehrer.amilie in Ungarn. — Leitende Artikel. Die Entweihung des Sabbats heißt die Verleugnung Gottes als Weltenschöpser. Aus Mecklenburg. Es mag wohl Manchem unserer Glaubensgenossen diese Behauptung als eine zuweitgehende erscheinen; nichtsdestoweniger ist sie eine auf strengster Wahrheit beruhende, ist sie eine logische, sich von selbst ergebende Consequenz. Folgende Zeilen sollen dieses beweisen. Wer überhaupt an die Göttlichkeit der Thora glaubt, der muß und wird auch die so einfache und zugleich erhabene als Vernunft- und naturgemäße Darstellung derselben von der Entstehung des Universums als die allein wahre gelten lassen. Ist sie es doch, mit der die h. Thora beginnt, um im Gegensatz zum Heidenthum und dessen unzähligen Systemen (zu denen die modernen Freigeister ja wieder ihreZuflucht nehmen!) hervorzuheben, daß der einig-einzige, allmächtige und ewige Gott der Schöpfer des Weltalls ist. Sobald nun die Wahrheit dieser Darstellung ausschließlich zur Geltung kommt, muß auch die Einsetzung des Sabbats als eine zur Weltschöpfung nothwendig gehörende — den Schlußstein derselben bildende — göttliche Einrichtung anerkannt werden. Dieselbe ist uns eben der Beweis von ller göttlichen Weltordnung, die mit einer solchen Segnung — als Schluß des Materiellen und Anfang des Geistigen — das unmittelbare Schaffen Gottes würdig abschlicßt; sie. (die Sabbateinsetzung) ist uns eben der Beweis daß die Welt nicht plan- und zwecklos geschaffen, daß sie vielmehr nur zur Verherrlichung Gottes geschaffen — Ibr-Iv -rd 7>v"p7l 71V —, so daß also den eigentlichsten Zweck der Existenz der Welt nur die Verherrlichung Gottes — d. h. die Anerkennung und Vollziehung der höchsten geistigen Principien — der reinen Gotteserkenntniß und Gottesverehrung — ausmacht. Da die erste Pflicht des wahren Menschen ist, dem Allheiligen in Seinen erhabenen Eigenschaften nachzuahmen — v2'.->d8 ^71 'i«Vi-ip inri v'Lnnp — d. h. nach Gottähnlichkeit zu streben, sich Gott durch Erfüllung Seines heiligen Willens immer mehr

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