Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 7 (1866)
- Issue
- Heft 18 (2.5.1866)
- Date
- 1866-05-02
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
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Ulk ohrte den Edelstein wäre euere GeschwinWkeit überstMiß gewesen; michin glaube ich, daß die Werbung um Frankem Vülentine de Lunel von Neüem degnmen muß." Bei dieser Verhandlung, war auch die Tochter des Sir VöNgodas zugegen. Sie fiüsteÄc b?m Vater einige Worte in's Ohr, indem sie ihn Um Erlaubniß bat, dich -fit selbst «in Lösungsmittel Vorschläge. Der Vater willigte eist. ' Das junge Mädchen trat vor und sprach auf folgende Weise zu den drei Heirathscandidaten: „Edle Jünglinge! Euch verdanke ich mein Leben; seit drei Monaten wtzschäftiA ihr euch unnütz meinethalben, und nun sollt ihr nochmals drei Monate für mich verwendest Weit entfernt sei es von mir, dies zu billigen. Es gibt andere Mittel, die viel näher sind, um meine Wahl unter euch zu bestimmen. Wenn ihr es erlaubt, so will ich euch einen Vorschlag machen, den ihr als die gelehrtesten Schüler des hochberühmten Rabbi Tam leicht annehmes könnt. Mein guter Vater ist damit einverstanden; soll ich ihn euch mittheilen?" „Ja Wohl, theure Valentine! deine Wöxte sind Gesetz für unk," eutgegneten alle Drei gleichzeitig. „Nun, so hört meinen Vorschlag. Hier habe ich, sagte sie, auf einen Käfig deutend, eine» gefangenvn Vogel» den ich sehr liebe. Und dennoch komme, ich üft in Versuchung, ihm die Freiheit zu geben, weil eS mir vorkömqtt, als sei er darob sehr unglücklich , so gefangen gehalten zu werden. Wollt ihr nun Jeder einen Spruch des gefangenen Vogels niederschreiben, und der, welcher den schönsten Gedanken auSdtückt, der soll der Erwählte fein." . Sogleich verkeimten sich dte drei jungen WärMt zum Zeichen ihrer Einwilligung , setzten sich an orU Tisch und schrieben jeder, nach kürzet« Nachdenken, ihre Gedanken auf eine Schreibtafel nieder, die sie Sir Bsntzddas be Lunel Übergaben. Mliel schrieb folgenden Gedanken: „Gestern hatzne mich Ne schönen Zweige mit ihrem lieblichen Grün umgeben, und heute umgeben sie mich als Stäbe eines Käfig's!" Hillel'S Gedanke war dieser: „Meine Freunde beneiden «ich wegen des Futter-, damir i« Uekerfluß gegeben wird; ach, sie sehen nur die Nahrung und nicht den Käsig!" Obadja sprach seinen Gedanken auf diese Art auS: „Dem Geliebten hat der Pfeil den Tod gebracht, mir wird ihn der Käfig bringen!" Sir Bongpdas de Lunel las die drei Aussprüche mit Aufmerksamkeit; übergab dann die drei Schreibtafeln seiner Tochter, und sprach folgendes Urtheil: „Alle drei Gedanken sinb schön, der aber vor* Hillel ist der schönste; ihm gehört daher als Ehegattin meine gfliebte Tochter, Fräulein Valentine de Lunel." Bald darauf feierte der glückliche Hillel seine Hochzeit mit der liebenswürdigen und geistvvllm Valentine. Ulliel und Obadja waren bereits nach Namerup zurück gekehrt. Sie hatten nicht das Glück gehabt, den Preis zu erhalten, aber sie sind bei ihrer Werbung nicht ganz leer ausgegangen; der Eine hatte des Edelstein des Abraham, der Anders Salomon?- kosibaren Stuhl. M> » « » « I « «! «. Annonce. Wie bisher übernchMe ich auch diese- Jahr die LkefwuMtz von und v'L-um und Mich im Stünde dnrchAsttvandte' und Geschäftsfreunds trotz nsüerdirigS sich auftzavvvföNhabender Concurrrnz in obigrv Sstrtibeln da» Billigste gu liefern. Constanz. _Gustav BLvch Mdr junger Kanu, der das Gnmuafstan-aLfolvirt, sodann mehrere HauSlehrerstellm bekleidet Hai Md gegenwärtig circa L Jahrs au einer -Gemeinde- «igqgirt. ist „ sucht eine Stolle akst LarrSlejren oder wtederum auemer Schule , am liebsten «, der Rhetngegend. Derselbe bereitet für die Quarta und Tertia eines Gumnafiums vor und erbietet sich zu-, gleich, behufs seintzr praktischen AuSbildtzMK, in dew Freistunden ComptvirarbeiteN, in Venen « HtoretiM gebildet ist, zu übernehmen. Gefällige Offerten uüter L. Ll. 320 ist Siö Expedition dieser Zeitung, so gütig weiter zu befördern^ Don gochotew Draslttfichsn BäLetzüstSn eMyfchb^ ich- «totste SvschsrMostauration »nd »me äwtksk In meinevBshmchmg findet sich auch oinzrmuSvtttSdionft-eingotichttte» Local. - VA» ävr W «ll.