Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 7 (1866)
- Issue
- Heft 3 (17.1.1866)
- Date
- 1866-01-17
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 96% known words query
- IRI
…/2446951-2447245-2447249--03993-2459424- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
VH. Jahrgang. Der Israelit Ein Central-Org«mMr -ns orthodoxe Judenthum. Herau-gegeben von Lehma«« in Mainz. Mainz/^n 17. Januar 5626 (1866). Diese Zeitung erscheint wöchentlich einmal, Mittwochs, in mindestens 2 Bogen. Preis des Jahrgangs: 3 Thlr. pr. C. oder fl. 5. 15 kr. rh. Man abonnirt ganzjährig, halbjährig oder vierteljährig. Me Buchhandlungen und Postämter nehmen Bestellungen an. Inserate 1 Sgr. die Petitzeile oder deren Raum. Oesterreichische Banknoten laut Cours. Directe Francozusendung unter Streifband pro Jahrgang 4 Thlr. pr. C. oder 6 fl. österreich. an die Expedition franco einzusenden. Inhalt: Leitender Artikel: Literarischer Bericht. — Zeitungsnachrichten und Correspondeuzen: Deutschland: München. München. Aus Bayern. Ulm. — Preußen: Berlin. Berlin. — Oesterr. Kaiserst.: Venedig. — Türkei. Inhalt der Beilage: Leitender Artikel: Noch einmal über die Jeschiba - Angelegenheit. — Zeitungsnachrichten »nd Eorrespondenze»: Deutschland: München, — Preußen: Bonn. — Oesterr. Kaiserst.: Pesth. Aus dem HernLithale. — Frankreich: Paris. — Rußland: Warschau. — Amerika. — Feuilleton: Saul und Hanna. Inhalt der Extra-Beilage: Spenden zur Linderung der Hungersnoth in Palästina. — Bau jüdischer Armen- und Pilgerwohnungen in Jerusalem. — Spenden für die Armen des heil. Landes. — Leitender Artikel. Literarischer Gericht. Deutscher Kindrrsreund für isr. Schulen. Nach dem Kinderfreunde von A. E. Preuß undJ.A.Vetter eingerichtet von Joel Nathan, isr. Lehrer zu Danzig. Mit einem Vorworte von vr. I. L. Eaalschütz, Prediger in der isr. Gemeinde zu Königsberg. Dritte vermehrte und verbesserte Auflage. Preis 8 Sgr. Königsberg bei J.H.Bon. Vorliegendes Schulbuch ist an die meisten isr. Gemeinden in Preußen versandt worden; die Verlagsbuchhandlung sagt in dem Begleitbriefe, „daß diese Bearbeitung für isr. Gemeinden eine zweckentsprechende und sich streng innerhalb der für iSr. Schulen vorgeschriebenen Grenzen haltende" sei; außerdem wird daselbst der verstorbene Professor vr. Saalschütz als Mitarbeiter genannt, während sich dessen ganze Mitarbeiterschaft auf ein Vorwort von 12 Zeilen beschränkt!! Wir nun finden diesen Kinderfreund für jüdische Schulen durchaus ungeeignet. Man lese nur das 49ste Stück der Sammlung „Am Weihnachtsabend"; dieses beginnt: „Siehe, ich verkündige euch große Freude! denn euch ist heute der Heil—d geboren, welcher ist Chr. d. H. Lucas 2, 10. 11. Du lieber, Heilder, frommer Chr., Der für uns Kinder kommen ist, rc. Das Stück S. 108, „Wie schön leuchtet der Abendstern", in welchem von einer Hostienschachtel die Rede ist, wird „den isr. Lehrer in Verlegenheit setzen und ihn zu Erklärungen nöthigen, die im Gemüthe des zarten Kindes Verwirrungm und Unklarheit zu Folge haben", welchem Uebelstande der Verfasser entgegengetreten zu sein wähnt. Auf S. 275 lesen wir eine Lobeserhebung auf die Londoner Missionsgesellschäft und deren Missionäre, die an sich zwar unverfänglich erscheint, die aber im Zusammenhänge mit dem Obenerwähnten einen Verdacht aufkommen läßt, dem wir hier nicht Worte geben wollen. Aus allem Dem erwächst uns die Pflicht, vordem Ankäufe dieses Buches und vor der Einführung des- »