Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 7 (1866)
- Issue
- Heft 2 (10.1.1866)
- Date
- 1866-01-10
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
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LIMWMSLI 35 E- 35 begleitete Titus im jüdischen Kriege und war bei der Eroberung von Jerusalem zugegen; und er gedachte seines Stammvaters Gebot und nahm sich der hartbedrängten Juden an; Einige von ihnen nahm er mit sich gen Worms, schenkte ihnen einen Acker, auf welchem sie sich Häuser bauten. So entstand die heilige Gemeinde von Worms. Wenn aber von den Juden eine Hochzeit gefeiert wurde oder wenn einBegräbniß stattfand, so hatten sie von den Unbeschnittenen viele „Gottlosigkeit" zu erdulden. Daher sandten die Herren von Dalburg zu jeder jüdischen Hochzeit Änd zn jedem jüdischen Begräbnisse zwei Herolde, die mit ihren Stäben die Juden beschirmten, daß, sollte geschMn. Dieser Gebrauch ei^ die ZeitM Hinab, da schon Nisi dachte, den Juden Leides zu thun." Was dieser Sage Wahres zu Gri sich wohl nicht mehr ermitteln; so viel die Ansiedelung der Juden am Rhein, zu Speyer, Worms und Mainz stattgefunden, daMerner düs uralt und daß dasWe stets von Geiste beseelt war. Ger älteste Dglburg Geschichte kennt, ist Heribert, W als n kein Leid ^.sich bis in ehr daran Köln im Jahre 1002 Miser Heinrich II. krönte; diesen Heribert von Dalburg ha^die KM-lische Kirche in die Zahl ihrer ein Beweis, daß damals sich noch strengeKirchliHM mit judenfreundlicher Gesinnung ganz wohl vertrug. Ein gelehrter Dalberg war Johann, der 148^-MsHof von Worms wurde; er war Vorsteher der rhekMMn literarischen Gesellschaft; gerade 100 Jahre^Mter ward Wolfgang von Dalberg Kurfürst von Mainz; Wolfgang Heribert, Reichsfreiherr von Dalberg, war der bekannte Beschützer Schillers; sein jüngerer BruMr Carl Theodor war der letzte Kurfürst von MaW^ später Fürst Primas des Rhein! von Frankfurt; er starb als 1817, ebenso ausgezeichnet lehrter. Sein Neffe war d berg; ihm folgte seine Gattin, Genueser Dogengeschlechtes Brignol Wochen ins Grab. Das jüdische berg's, mit denen die Geschichte einer der alte im Mittelalter hervorragendsten jüdischen GeMMe in so inniger Verbindung stand, stets eine Erinnerung bewahren, und dieser wollten wir in der vorstehenden Skizze hier Ausdruck geben. — ReDrsburg st Md Geletzte Daler des alten vor wenigen d den^Dald "WM für gemiitW und geisteskranke In meiner seit ihrem solche Kranke Aufnahme, bei denen der Patienten, für welche ein freundliches Asyl für Billige Pensionen, Kost und sonstige fragen bin ich bereit, nähere Auskunft zu er Bayreuth Wryern), den 8. December 1865. Bestehen mit günstigen Erfolgen gesegneten AnMt finden sowohl im Auge zu behalten ist, als auch derartige Zeit angemessen erscheint. principiell nach jüdischMLWs. Auf gefällige An- Dirigent der Anstalt. <^ie unter Fleischwac^ straße, 29 Preisen: Schlag-, Spickgänse, Keuler gen und Pökelfle^ des RaWnatS steh . WMylt zu den billigsten , Knobel- und Gänse-Wurst, Schmalz, Räucherfleisch, Zun- /Ls wird für ein^Colonial schüft in einer Landstadt gesucht. Auf LehrDld wird Familie und Gesundheit. A Nr. 740 an die Expedition Em junger Wittwer sucht und Fruchtgerichten. - ---- Erziehung seiner beiden Kinder, im Alter von 3 und 4 Jahren, sozur Führung der WsMchaft eine tüMae Wir- -in zum baldigen AntritM Die BedüWWen sind sehr günstig. Man bittet, Anmeldungen bei der Expedition d. Bl. sub Nr. 3 einzureichen oder daselbst nach der Adresse zu fragen._ /Lin Commis, ner das Eisengeschäft gründlich versteht nnd mitunter für kleine Reisen verwende! werden soll, findet unter bescheidenen Ansprüchen Aufnahme bei_N. Mayer in Darstadt. Bericktianua. Durch die Äristl.Mieiert«A wurde die zweite Correctur so verspätet, daß eine MWte RSoision umr lich war, wenn nicht die Versendung d. M. hätte Aufschub leiden sollen; daher blieben einige Druckfehlbar stehen. Der CorreetLr» 4