Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 6 (1865)
- Issue
- Heft 50 (13.12.1865)
- Date
- 1865-12-13
- Page
- – (sequence 11)
- Language
- German
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74S dieses großen Mannes, andererseits die besonders große Verarmung dieser Gemeinde es nicht zu, daß diese großartige Quelle zur Erziehung rniriv in früherer Weise fließen kann. Möge '"vT« recht bald diese große Fundgrube des Wissens so fruchtbringend wie früher werden lassen- In Makö (500 2"p2) schaarlen sich circa 40 angezogen von dem magnetischen Zauber eines der größten Koryphäen proii 2->n mp'-,' -ILO ^P2 svbl die aber leider theils durch die viele Unbill, welche dieselbe von einigen wenigen, aber einflußreichen Feinden erlebte, theils durch die Zerwürfnisse p2 82dr^ sich ganz auflöste. Möge es dem wackern Herrn Rabbiner daselbst gelingen, .uw''? .->->l2p -?mv zu sein. — In Paks (circa 350 Fam.) sammelte VP2P2 ^drpm' pr»2N circa 60 ^N2 um sich; derselbe übersiedelte nach Nutra, woselbst er ebenfalls oeiri war, welche letztere jedoch leider indessen sich aufgelöst hat. — In Szerdahely (500 2"p2) hatte in der ietztvergangcner: Zeit pii'v 'i.iv -r"2t< eine Jesch. von etwa 50 <M2; und jetzt leitet ein nämlich -i-Mvr« LOi-Lr:.-, 2->,-> eine aus 100 Schülern bestehende ,-,2'w' und tr änkt dieselbe aus dem klaren Borne seiner großen Gelehrsamkeit. — In TrentsLin (300 Familien") wurde von 'nv p^.-> 2^ NO",22 eine Jesch. von ungefähr 50 ^r>2 geführt, dieselbe führte auch dessen Nachfolger s'mvL, und nachher vp22 fort, jetzt ist dieselbe ganz aufgelöst. — In Ujhely 7^-0 2"P2) waren zur Zeit des 5?1O 2->,i 7IVO NLV' 'cr n"vnp"2 TIL'O Anfangs circa 60 'iN2, die aber allmählich dem Chassidismus weichen muhten. Zur Zeit seines Nachfolgers 2'^> ''.irr "2"i waren daselbst bei einer Anzahl von circa 300 Familien ungefähr 40 5n2. Jetzt blüht dort unter dem dortigen Rabbiner (ptt2,-> p p^.-i ->2.-i '-,prr, Vp2i) bei einer Anzahl von 500 2"p2 eine I /von über 100 5n2, und ist hierbei noch das große Verdienst seines gelehrten Sohnes mp's« '22-».-, ^2 höchst rühmlichst hervorzuheben, der mit den jüngeren ''21N2 separat .12'L" OS'ci ist, und um dieses unendlichen das er rein O'Lrr» ausübt, NadbinatSstellen, die ihm angetragen wurden, uusfchlug. Welch' herrliches Beispiel zur Nachahmung! — In Berbo hatte die Jesch. bei circa 150 Gemeindemitgliedern ihren Höhepunkt unter cO-nsv.n pn.-i 22.1 N2"-Ip2 ep-in erreicht, nämlich die Zahl ISO, unter dessen Nachfolgern ^is'v'22 nv".n2 war zwar die Zahl der Gemeinde- Mitglieder auf 260 gestiegen, die der ^N2 aber auf 20— 30 heradgekommen, unter dessen Sohn und Nachfolger, dem jetzigen Rabbiner in Ujhely, betrug die Anzahl wieder 40, später unter dessen Nachfolger Li"2.1 2-VI 60 und jetzt unter der Aegrde des '"2 '2s o«n ^.iv 2^2.1 2-?n, schwankend zwischen 12 und 30. — In Neustadt a./Waag (500 2"p2) endlich war unter -n-> -,-r-Lvn 2-^n vn"i2!-Q ^v"-> eine sehr renommirte r>2'V'> von circa 50 ^.N2, es haben sich aber dort nur noch winzige Spuren davon erhallen. — In Miskolz - Csaba waren unter n"2?i 21:1 bei 60 2"p2 50 5n2 im vorigen Jahre jedoch bei weit größerer Gemeinde dennoch nur 30 '1.12, und jetzt sind dort noch weniger! ') Hierzu kommen noch eine Anzahl von nicht unbedeutenden roo-w', deren Antecedentien mir unbekannt sind, nämlich: Csenger (70 Fam.) ca. 30 5N2, Freistadt (150 Fam ) 25 5n2, Gyongyös (300 Fam.) 20 'M2, Halas (40 Fam.) 10 5n>2, Hust (150 Fam.) 60 ''1^2, Nagy Mihaly (160 Fam.) 30 ^1122, St. Peter (120 Fam.) 20 5n2, St. Potok (70Fam) 20 ''2M2, Szercd (150 Fam.) 20 ^in2, Szölös (^150 Fam.) 50 Gr.-Wardem (8602"p2) ^0 ^'-on2, Werpleth (^0 Fam.) 30 ,'-M2. Endlich ist hier noch rühmlich der hierin, soweit mir bekannten, einzigen Gemeinde Mottersdors (200 Fam.) zu erwähnen, in welcher die seit den ältesten Zeiten unter bestehende .22^' sich auch noch, nachdem der Rabbiner daselbst schon viele Jahre die Gemeinde verlassen und einem Ruse nach Krakau gefolgt, nicht nur in derselben Stärke (20 ^i;n2) erhalten, sondern sogar unter dem 2P22'? 5,"IO '2'V PN2-Q1 2^,1 "!"2noch vergrößert hat. — Dies Register (zu welchem zur größeren Vollständigkeit etwa noch 5V Orte mit je einigen wenigen 'N2 kommen, 4) worüber mir aber gar keine numerischen Angaben bekannt sind) macht zwar durchaus keinen Anspruch auf Vollständigkeit, und enthält vielleicht in den Angaben, die ich mir sehr mühsam verschaffte, manche Ungenauigkeit; dürfte aber doch im Allgemeinen dem mir gestillten Zwecke, ein ziemlich klares Bild von dem regen Leben, das auch heute noch wie ehedem aus diesem wichtigsten aller religiösen Gebiete herrscht, zu geben, entsprechen. Das Ganze liefert .->"2 den erfreulichen Beweis, daß diese moralische Macht der Jeschibah in ungeschwächter Kraft besteht, ja nummerisch betrachtet, in viel mehr Jesch. überhaupt und viel mehr der großen insbesondere als je vertreten ist rpON .-12' .-12. Daß sich diese Institute erhalten, haben wir gesehen. wie sie sich erhalten? wollen wir nunmehr untersuchen. Davon nächstens. (Forts, folgt.) 3) Wohl ist ein großer Theil der Verringerung mancher r>'2'L" dem Umstande zuzuschreiben, daß die nach Hunderten zählende Presburger ein großes Contingent der kleineren in sich verewigt. Jndeß wirken hierbei auch noch andere Motive mit, von denen weiter unten die Rede sein wird. 4) Wie in Lpostag, Alt-Ofen.. CsongrLd, Görbö, HöayeS» Koposvär, Karlburg. Kizä. Komorn, Deutsch-Kreutz, Kldin-Wardem, Magmdorf, Milchdorf, Paks, Tab rc.