Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 6 (1865)
- Issue
- Heft 49 (6.12.1865)
- Date
- 1865-12-06
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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«. Jahrgang. ^VZ «s Israelit. Ein Central-Organ für das orthodoxe Judenthum. Herausgegeben von Lehmann in Mainz. Mainz, den 6. December 5626 (1865). Die Zeitung erscheint wöchentlich einmal, Mittwochs, in mindestens 2 Bogen. Preis des Jahrgangs: 3 Thlr. pr. L. oder fl. 5. 15 lr. rh. Man abonnirt ganzjährig, halbjährig oder vierteljährig. Alle Buchhandlungen und Postämter nehmen Bestellungen an. Inserate 1 Sgr. die Petitzeile oder deren Raum. Oesterreichische Banknoten laut Cours. Direkte Frankozusendung unter Streifband pro Jahrgang 4 Thlr. pr. C. oder 6 fl. Österreich, an die Expedition franko einzusenden. Inhalt: Leitende Artikel: Zum siebenten Jahrgang. — Die Juden zu Mainz im Mittelalter. — ZettuugSnachrichte« und Eorrespondenzen: Deutschland. München. München. Altona. — Preußen: Berlin. Königsberg. Rheinberg. — Oesterr. Kais erst.: Pesth. — England: Bristol. — Rußl. u. Polen: Warschau. — Feuilleton: Kaiser Maximilian I. und die Juden. — Inhalt der Beilage: AettrnrgSnachrichteu und Eorrespondenzen: Deutschland: Mainz. Mainz. — Oesterr.Kaiserst.: Triest. — Palästina: Jerusalem. — Australien: Melbourne. — Kalifornien: San Francisco. San Francisco. — Feuilleton: Der Vogel Chol. — Der älteste jüdische Friedhof in Berlin. — Inhalt der Extra-Beilage: Spenden zur Linderung der Hungersnoth in Palästina. — Bau jüdischer Armen- und Pilgerwohnungen in Jerusalem. — Spenden für die Armen des hl. Landes. — Leitende Artikel. Imrr siebenten Jahrgang. Wiederum liegt ein Jahrgang unserer Zeitschrift fast vollendet vor uns; es ist damit der Zeitpunkt gekommen, da wir nns im Interesse derselben direct an unsere geehrten Leser wenden. Indem wir voll Dankbarkeit gegen unfern gütigen Vater im Himmel auf die zurückgclegte Zeit schauen und freudigen Herzens all des Segens gedenken, den unter Seinem mächtigen Beistände der „Israelit" zu stiften begnadigt worden, senden wir zugleich unser heißestes Gebet zu Ihm empor, daß es nns vergönnt sein möge, in immer ausgedehnterem Maaße der heiligen Sache, der wir unsere l Kräfte geweiht haben, zu dienen, und immer kräftiger und erfolgreicher für die erhabene Religion Israels und deren gläubige Bekenner thötig zu sein. Zugleich fühlen wir uns verpflichtet, den geehrten Lesern unfern herzlichsten Dank auszusprechen für das Vertrauen, die Liebe und das bereitwillige Entgegenkommen, das wir G. s. D. überall gefunden. Die jüngsten Sammlungen für die nothleidenden Brüder im heiligen Lande geben dafür den entsprechendsten Beweis; während die vorjüngste Extrasammlung im Jahre 1655 im Ganzen nur 16,000 fl. ergeben hat, , sind bei der diesjährigen bereits nahe an 100,000 fl. gesammelt — ein Erfolg, an welchem der „Israelit" wahrlich keinen geringen Antheil hat. So möge der allgütige Gott ans ferner die Gnade verleihen, Gutes zu wirken nach ollen Seiten und allen Richtungen hin. Von den verschiedensten Seiten gehen uns Miltheilungen zu, aus denen sich die höchste Befriedigung, die unser Blatt dem verehrlichen Lesepublikum gewährt, ausspricht; in der Thal dürfen auch wir sowohl wie unsere verehrlichen Mitarbeiter mit Befriedigung auf den Erfolg unserer Bemühungen blicken. Da ist kein Ereigniß von Wichtigkeit auf der weiten Erde, welches, wenn es unsere Glaubensgenossen betrifft, nicht in diesen Blättern verzeichnet wird, da sorgen gediegene Leitartikel für Anregung und Belehrung, ein interessantes Feuilleton bietet Unterhaltung und Erhebung, gediegene Eorrespondenzen besprechen die Zustände der Gemeinden und die Vorgänge innerhalb derselben, anregend zu thätiger Wirksamkeit, ermunäerud zum treuen Festhalten an unfern Heiligthümern, zmückmeisend frivolen Leichtsinn und seichte Ueberhebung, dem Bösen und Schlechten den verdienten Tadel, dem Guten und Edlen die gebührende An-