Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 6 (1865)
- Issue
- Heft 39 (27.9.1865)
- Date
- 1865-09-27
- Page
- – (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 93% known words query
- IRI
…/2446951-2447193-2447232--03717-2459133- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
S71 Unterrichts-, ErziehungsundHandels-Lehr-Anftalt in Ansbach. Mit dem Beginne des kommenden Winter-Semesters (am 23. October l. I.) werbe ich mit meinem seit 21 Jahren bestehenden „Handels Lehr-Jnstitute" auch eine „Unterrichts- und Erziehungs-Anstalt" für Knaben vom 9. bis zum 12. Jahre verbinden, in welcher von geprüften, anerkannt tüchtigen Lehrern Unterricht in allen Gegenständen einer guten Elementarschule, in den Naturwissenschaften, sowie in der französischen Sprache ertheilt wird. Lehrgegenstände der Handels Abtheilung sind: sämmtliche Comptoir-Wissenschaften, die französische, englische und italienische Sprache. Zweck der Anstalt ist, die derselben anvertrauten Schüler zu religiös-sittlichen Menschen zu erziehen und zu tüchtigen Kaufleuten heranzubilden. Herr N. Hausmann, welcher seit mehreren Jahren an meiner Anstalt und an anderen ähnlichen Instituten als Lehrer mit dem besten Erfolge wirkte, wird von nun an seine ganze Lehrtätigkeit der Gesammt-Anstalt widmen und vereint mit mir deren Leitung übernehmen. Für das mir bisher so vielfach bewiesene Vertrauen bestens dankend, bitteich, dasselbe auch der nun -erweiterten Anstalt angedeihen zu lasten. Mit dem Institute bleibt, wie bisher, ein Penstomat verbunden, in welchem die Knaben sorgfältig verpflegt und überwacht werden. — Näheres in meinem Prospekus, welchen ich auf Verlangen gerne verabreiche. Ansbach, im August 1865. Gabriel Kltzinger. Lr^itzüunM-Anstalt tur l'övlüvr «losaisvlieir Glaubens Li» Stuttgart. In vorstehend erwähnter, in hiesiger Residenzstadt seit vier Jahren gegründeter, und von glücklichen Erfolgen gekrönten „Erziehungs-Anstalt für israelitische Töchter", können 'auch für das bis den 16. October d. I. neubeginnende Winter-Semester Zöglinge jedweden Alters Aufnahme finden. — Religiöses Leben, sorgfältige körperliche wie geistige Pflege, sowie Gelegenheit zur Ausbildung in allem dem, was weibliches Wirken nach den Forderungen der Zeit erfordert, ist zur Genüge geboten. — Das Nähere besagt der Prospectus, und zu jeder sonstigen Auskunft ist die ergebenst Unterzeichnete Vorsteherin gern erbötig. Stuttgart, den 1. September 1865. Csrvlirre A Mayer, geb. Aaron. 45 Königstraße. ien. — Israelitische Knaben werden in Kost und Wohnung genommen, Wipplingerftraße Nr. 10. — Die Lehranstalt daselbst nimmt die Einschreibung der für die erste Iteal-Gymnasial- Klosse geeigneten Schüler bereits vor. — Unsere Lehranstalt rft das einzige Akeal-Gymnafium, welches die hebräischen Klassiker, Bibel und Talmud, ausgenommen. Hierüber spricht sich diese Zeitung Nr. 34, S. 473, sehr warm aus. Programme werden auf Verlangen eingesendet. Der Direktor Blücher, vormals öffsntl. Universitätslehrer an der k. k. Franzens-Universität. Wien, Wipplingerstraße Nr. 10.H (7^n dem von Großherzoglicher Oberstudien-Direction x) concessionirten -Lehr- H Lrzichnsgs -Isstikü zu bei beginnt das W ntersemester am 17. October. Prospectus und jede erwünschte Auskunft ertheilt Nr». »Rvel, Director. Frankfurt a. M. Es können noch einige Knaben, welche hier in eine Schule oder als Lehrlinge in ein Geschäft treten, Kost und Logis in meinem Hause haben. Liebevolle Pflege, gewissenhafte Beaufsichtigung, Nachhilfe resp. Ausbildung in den neueren Sprachen wird zugesichert. Auf gef. irankirte Anfragen theile ich gern das Nähere mit. »r. S Mayer, Lehrer an der Nnterrichtsanstalt der isr. Relig.-Gelellsch. Nechneigrabenstraßs 15. Zu beachten! Veranlaßt durch vsrehrlichen Bericht, daß Großherzoglicher Israelitischer Oberrath sämmtlichen Rabbinaten des Großherzogthums Baven für Schulen die Einführung des iiso r'v2 als Präparations-Hilfsbuch beim Uebersetzen der Gebete angelegentlich empfohlen Habs, erlaube ich mir den verehrten Amtsgenossen, den Herren Nabbinen und Schulvorständen ergebenst zu bemerken, daß Prrthieen von mir selbst, gegen Postnachnahme, bezogen, sich billiger als im Buchhandel Herausstellen, indem ich 30 Exemplare für 4 Thlr. oder 7 fl., und 100 Exemplare für 12 Thlr. oder 2 t fl. abgebe. Die Brauchbarkeit dieses Schulbüchleins erfreut sich einer immer größeren Anerkennung und hält sich damit bestens empfohlen Gerson Lasch, Oberlehrer an der Isr. Schule zu Halberstadt.