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Der Israelit · 1865-09-27 · Heft 39 (27.9.1865) · page 1

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Journal
Der Israelit
Volume
6 (1865)
Issue
Heft 39 (27.9.1865)
Date
1865-09-27
Page
– (sequence 1)
Language
German
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Der Israelit. Ein Central Organ für das orthodoxe Judenthnm. Herausgegeben von Ar. Lehmann in Mainz. Fn 27. September 5626 (1 665). Die Zeitung erscheint wöchentlich einmal, Mittwochs, in mindestens 11/2 Bogen. Preis des Jahrgangs: 2 Thlr. vr. C. oder fl. 3. SO kr. rh. Man abonnirt ganzjährig, halbjährig oder vierteljährig. Alle Buchhandlungen und Postämter nehmen Bestellungen an. Inserate 1 Sgr. die Petitzeile oder deren Raum. Österreichische Banknoten laut Cours. Direkte Frankozusendung unter Streifband pro Jahrgang 3 Thlr. pr. C. oder 6 fl. Österreich, an die Expedition franko cinzusenden. Da mit dem I. Oktober ein neues Quartal beginnt, so erlauben wir uns, die geehrten Abonnenten darauf aufmerksam zu machen, daß namentlich bei der Post das Ab-nnement frühzeitig erneuert werden muß, damit die Versendung keine Unterbrechung erleide. Inhalt: Leitende Artikel: Der Monat Tischri und seine hohen Feste. — Die Juden zu Mainz im Mittelalter. Zeitungsnachrichten und Korrespondenzen: Preusen. Müm fier. — Oester r. Naifkrst.: S. a. Ujhkly. — Frankreich: Pcris. — England: London. West-Hartlepocl. — Feuilleton: Gott und Israel. Inhalt der Beilage: Zeitungsnachrichten und Korrespondenzen: Rußlanv: Petersburg. Ordow. — Amerika. — Feuilleton: Das Vcrföhnunzsfest als Unschuldsseier. Inhalt der Extra-Beilage: Spenden zur Linderung der Hungersnotb in Palästina. — Bau jüdischer Armen- und Pilgerwohnurgen in Jerusalem. — Leitend« Artikel Der Monat Tischri und seine hohen Feste. Von Lehrer Ottensoser zu Büdingen. (Fortsetzung.) m.! a. NWO.1 Zll.! Die Nacht ist hereingebrochen. Beschlossen ist die hehre Versöhnungöseicr. Tie Flstbesucher lenken heimwärts die Schritte. Heiteren Geistes, verjüngten Gemüthes begrüßen einander die Familienglieder, wie nach einem schwer errungenem Siege. — Welch' sehnsuchtsvolles Haschen nach einer Gott erfreuenden That l denn schon bewegen sich die Hände, um eine kleine Vorbereitung zu treffen, für die liebe 7wD. Auch die Jungen wetteifern mit den Alten, um Dies oder Jenes der netten Siebensachen anzufertigen, als Behang für dieselbe. Kurz noch ist die Zeit, nur noch vier Tage zur Herstellung und bestmöglichsten Ausschmückung der Laubhütte. Und so schießen mit Pfeilesschnelle dahin diese wenigen Tage, innerhalb deren unsere Glaubei'.strcuen und Glaubenseisrigcn ihre Anordnungen zum würdigen Begehen des Sukkotsestes treffen. Uns aber lasset inzwischen über den Lehrinhalt der einige Betrachtungen anslellen. „In Hütten sollt ihr wohnen sieben Tage . . . ., damit euere Nachkommen erfahren, daß ich in Hütten habe wohnen lasten die Kinder Israels als ich sie herausgeführt aus Egypten." 2 B. M. 23, 42, 43. — In der ro-O unseres Festes geben wir die Darstellung derjenigen, in welcher unsere Vorfahren durch vierzig Jahre in der Wüste wohnten. Aber im Aeußern ist vie nnserige wohl kein treues Abbild jener. Denn wie der Auszug aus Egypten wundervoll war,! so auch lag der ganze Zug von Egypten nach Kanaan! außer der Sphäre menschlicher Berechnung, durch und durch getränkt von Wundern. Nur von Gott getragen, war die mangellose Erhaltung eines so zahlreichen Volkes, vierzig Jahre lang auf einem unfruchtbaren, sterilen, wasserarmen und baumlosen Bo-

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