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Der Israelit · 1865-07-12 · Heft 28 (12.7.1865) · page 11

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Journal
Der Israelit
Volume
6 (1865)
Issue
Heft 28 (12.7.1865)
Date
1865-07-12
Page
– (sequence 11)
Language
German
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401 Buchau (Württemberg). Für die hiesige Synagoge soll ein Cantor, der zugleich geprüfter Scho chet sein muß, baldmöglichst und spätestens bis zum 1. Sept. d. I. angestellt werden. Da die Schächterfunction dem bisherigen 7ljährigen Schochet bis zu seiner Dienstunfähigkeit verbleiben soll, so wird das jährliche Gehalt vorläufig auf 500 fl. mit dem Bemerken festgesetzt, daß dasselbe durch die spätere Uebernahme der Schlächterfunction, welche im obgenannten Falle dem Cantor zugeführt wird, auf beiläufig 800 fl. sich erhöhen dürfte. Uebrigens ist in der hiesigen ca. 150 israel. Familien zählenden Gemeinde Gelegenheit zu Nebeneinkünften reichlich geboten. Bewerber moralischen und religiösen Lebenswandels, im Besitze einer schönen Stimme und musikalischer Kenntnisse, wollen ihre Gesuche mit Belegen innerhalb 3 Wochen an das Unterzeichnete franko einsenden, wo auf frankirte Anfragen das Nähere zu erfahren ist. Den 2. Juli 1865. Das isr Kirchen-Vorsteher-Ami. Wermann, Rabbiner. der hiesigen Synagogen - Gemeinde ist die Stelle x) des ersten Kantors und Lehrers mit einem Gehalte von 400Thlr. jährlich excl. Nebeneinkünfte zu besetzen. Das König!. Gymnasium und die Provinzial-Gewerbe- Schule geben Gelegenheit, ein Pensionat für jüdische Schüler zu errichten. — Zeit des Antritts der Stelle: möglichst 1. September a. c. oder spätestens 1. April kommenden Jahres Bewerber, welche musikalisch gebildet und mit guten Stimmmitteln versehen sind, wollen ihre Zeugnisse abschriftlich einscnden. Brieg, im Juni 1865. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. n der hier zu gründenden Neligionsschule soll ein geprüfter Lehrer angestellt werden, welcher neben gründlichem Unterricht im Hebräischen auch Gesang- Unterricht zu ertheilen im Stande ist. Fixirtes Gehalt jährlich 300 bis 350 Thlr. Qualifizirte Lehrer wollen sich unter Einreichung ihrer Zeugnisse bis spätestens zum 15. September d. I. an den Rabbiner Herrn vr. S. Baeck hierselbst wenden. Lissa, Reg.-Bez. Posrn, im Juli 1865. Der Verwaltungs-Vorstand der Synagogen- Gemeinde. ie Stelle eines Religionslehrers, Vorsängers und , Schächters bei der hiesigen israel. Religionsge-! meinde, mit welcher außer freier Wohnung und circa 130 fl. Aceidenzien ein fixer Gehalt von fl. 250 jährlich verbunden, ist erledigt Concurrenzfähige Bewerber wollen sich unter Vorlegung ihrer Legitimationspapiers und sonstiger Zeugnisse bei Unterzeichnetem Vorstande melden. Wir reflectiren hauptsächlich auf einen unverheiratheten Lehrer. Zwingenberg, im Juli 1865. MoseS Bendheim. Lad Homburg. H61sl cts Lacis, israelitischer Gasthof I. Rangs, Louisenstraße Nr. 74. Unterzeichneter beehrt sich, sein in der Nähe der Eisenbahn, des Kurhauses und der Mineralquellen gelegenes, mit allem Oornt'ort eingerichtetes neues Hotel den geehrten Badegästen bestens zu empfehlen. M. H. Ochs^ Frankfurt a. M., 1. Juli 1>65. Hiermit die ergebene Anzeige, daß unsere seit 1860 in Frankfurt a. M. unter der Firma Otto Molien bestehende „Expedition für Zeitungs-Annoncen" für die Folge unter der Firma in unveränderter Weise fortgesetzt wird. Für das der bisherigen Firma in so reichem Maaße geschenkte Vertrauen verbindlichst dankend, bitten wir, uns dasselbe auch für die Folge erhalten zu wollen. F Haasenstein. A. Vogler O Molien. In Firma: Haasenstern L Vogler. Frankfurt a. M., Hamburg und Wien. <7^n einem Eisenwaaren-Geschäst einer großen Stadt x) Badens, welches Samstags und an den Feiertagen geschlossen ist, wird ein mit den nöthigen Vorkenntnissen versehener junger Mann als Lehrling gesucht. Adressen beliebe man der Expedition d. Bl. franko sul» Nr. 408 zukommen zu lassen.

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