Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 6 (1865)
- Issue
- Heft 13 (22.3.1865)
- Date
- 1865-03-22
- Page
- – (sequence 12)
- Language
- German
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18V Fonds in Anwendung kommenden Grundsatz notwendiger Sparsamkeit" neglegirt wird? Wenn hier kein Dualismus mehr zu fürchten, keine einheitliche Zusammengehörigkeit mehr nöthig ist, und dieprophanen Studien den philosophischen Fakultäten überwiesen werden, so sollte doch wenigstens eo ixso desto eher die Persection in den rabbinischen Lehrzweigen zur ursprünglichen Quelle, dem vielbewährten Usus der Jeschiboth zurückgeführt werden!*) Hier soll der Candidat das Ziel seiner Bestrebungen gekrönt finden, als Impuls, um dem Berufe seiner rabbinischen Wirksamkeit auch hierin würdig zu entsprechen, und so im frisch pulsirenden variationel *) Bei Ausdehnung des Präparanden - Curses dürften Homiletik und Pädagogik auch dort vertreten sein, während Einleitung in Mischna und Talmud, Midraschim, Ethik, sowie Antiquitäten, Archeologie zu und Numismethik zur Lösung mancher Widersprüche, bei Anweisung der Hilfsquellen, dem Privatfleiße anheimgestellt werden können. len Jeschibahleben von Mund zu Mund, von Generation auf Generation das Thorastudium sich fortpflanzen und vererben, bis es dereinst Gemeingut der Menschheit für ewige Zeiten rvjrd. Apoffag, 6. März. Gestern, als am Todestage unseren großen Lehrers Moses, hielt Herr Rabbiner Basch in der Synagoge einen auf rwv 1^21, bei welchem die Betheiligung von Seiten der Gemeinde eine sehr große war. Die Rede fand allgemeinen Anklang und erweckte bei den Zuhörern die feste Ueberzeugung, daß unser großer Lehrer Moses nicht gestorben sei, weil, wie an vielen andern Orten, so auch hier Schüler von ihm in seinem Geiste wirken. Gleichzeitig beklagte der Herr Redner das Hinscheiden zweier ausgezeichneten Rabbinen unseres Vaterlandes, des Rabbi Jes. Benedict Rabbiners zu Nagy-Källo, und das des Rabbiners von Pechy-Neudorf, des Rabbi S. Diamant ^>"i. Joseph Zilzer. w L L) I « L Lebens - Verfichermras - Actien - Gesellschaft in Stettin. Grnudcapttal: -l. fiidd. Whr. 1. Neue Anträge im Monat Februar 1865. 2936 mit fl. 2,796,315. 2. Neue Anträge vom 1. Januar 1864 bis 1. Januar 1865. 29,186 mit fl. 27,179,404. Die „Germania" übernimmt fortwährend Versicherungen auf das Leben einzelner und verbundner Personen zu billigen und festen Prämien und schließt ferner Aussteuer- und Leibrenten- Versicherungen jeder Art ab; sie bietet den Betheiligten die sichersten Garantien und gewährt ihnen alle nur möglichen Vortheile und Erleichterungen. Beispiel: H.. 27 Jahre alt, sichert durch eine bis zu seinem Tode zu leistende Prämienzahlung von jährlich fl. 19. 10 (die Prämie kann auch in vierteljährlichen oder monatlichen Raten gezahlt werden) seiner Frau und seinen Kindern ein Kapital von fl. 1000, welches bei seinem Ableben gezahlt wird, mag dasselbe spät oder früh eintreten. Zur Verabreichung von Prospekten und Ertheilung jeder näheren Auskunft §sind die nachstehenden Hauptagenten jede^Zeit bereit: Haupt-Agenten für Rheinhessen „ „ Starkenburg die Herren Henrich Kf Haeuser, Gebr Blumm, P. Bickel, L Loeb, M. Levisohn, D. G. Ziegler, F. Th Pfeiffer, M. Wertheimer, F. I. Weber, Max I. Mayer, C Hoffffätter, W Kloffmanu, Nassau Rheinpfalz Baden Württemberg Mittelfranken in Mainz. „ Darmstadt. „ Wiesbaden. „ Landau. „ Carlsruhe. „ Stuttgart. „ Nürnberg. Fürth. Ober-u. Unterfranken,, Bamberg. Oberpfalz u. Regensb. „ RegenSburg. Schwaben-Neuburg „ Augsburg. Oberu.Nieberbayern „ Mü n ch en.