Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 6 (1865)
- Issue
- Heft 9 (1.3.1865)
- Date
- 1865-03-01
- Page
- – (sequence 13)
- Language
- German
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125 Sabbats süße Ruhe gleicht Seliger Ruh' an Gottes Thron; 0) Wer ihm Herz und Seele weiht, Dem wird Freud' in Fülle zum Lohn. io) v) S. Pirke R. Elies. Cap. 18. — Sabb. 118 1.. — Frei wird er auch einst ausgeh'n, Wann erscheinet David's Sohn.") Laß Erlösung uns ersteh'n, Klag' und Jammer flieh'n davon. Süßes soll nun wohl uns thun, Fisch und Gans und fettes Huhn! ") Sabb. 118 s.. — Mechilta Beschäl, par. 6. — L I « «r M. Aus Mangel an Raum werden 'die überaus zahlreich eingelaufenen Spenden für die Michelauer Waisen in einer Extra-Beilage, die für diese Nummer nicht fertig geworden, veröffentlicht. Die Gesammtsumme beläuft sich bereits aus mehr als 1100 fl__ Ung.-Brod (Mähren), im Kislev. Die geehrten P. T Pränumeranten auf die zu erscheinenden Werke meines ehrwürdigen Bruders wollen gütigst entschuldigen, daß Farnilen- und Gesundheitsverhältnifss mich zu meinem innigsten Bedauern in der Herausgabe hinderten. So der liebe Gott mir beisteht, hoffe ich, mit dem nächstkommenden Sommer das Unternehmen zur bestmöglichen Zufriedenheit auszuführen. _ Joachim Singer Lehrer gesucht! In der israel. Gemeiiwe zu Neuß bei Cöln ist die Stelle eines Lehrers und Cantors zu besetzen. Fixer Gehalt, Nebeneinkünfte ungerechnet, 400 Thlr. Es ist wünschenswerth, daß der Bewerber im Stande ist, am Sabbat Vorträge in der Synagoge zu Hallen. Der Eintritt kann sofort erfolgen. Zeugnisse sind zu senden an den Vorstand der isr. Gemeinde _ Simons (^n hiesiger Gemeinde ist die Stelle eines Vorbeters x) und Schächters gegen Ende Thamus d. I. zu besetzen. Die Einkünfte sind — außer freier Wohnung — 400 bis 500 Thlr. jährlich. Bewerber um diese Stelle wollen ihre Gesuche, mit entsprechenden Zeugnissen über Tüchtigkeit und seitherigen Wirkungskreis belegt, frankirt einsenden. Creuznach, im Februar 1665. Der iSr Geureindevorftand (^ie Stelle eines Lehrers an der Fortbildungsschule in israelitisch Lengnau wird mit einer jährlichen Besoldung von Frs. 1500 neuerdings zur freien Bewerbung ausgeschrieben, mit dem Bemerken, daß auch Lehrer christlicher Konfession für dieselbe konkurriren können. Der Lehrer hat höchstens 30 wöchentliche Unterrichtsstunden in dbn für Fortbildungsschulen reglementarisch vorgeschriebenen Fächern, sowie in der französischen und hebräischen Sprache zu ertheilen. Heidelberg. Unterzeichneter empfiehlt dem geehrten reisenden Publikum sein wohleingerichtetes Hotel zum goldnew Ntoß mit sehr eleganten Zimmern zum Logiren, mit guter Küche und vortrefflichen Weinen versehen M. Wilsen Hausen (vormals Bamberger). nvLn ' empfehle ich meine unter strenger Aufsicht genau nach jüd. Ritus (-> angefertigten Spezereiartikel, als Melis, Candis, Farin, Kartoffelmehl, Chocolade, Cichorien, sowie Gewürze und Südfrüchte ev §ro8 et ev äötail in bester Waare zu den billigsten Preisen. Jacob Strauß Sohn in Heilbronn (Württemberg). /Lin junger Mensch von guter Familie, welcher Lust hat, die Spenglerprofession zu erlernen, kann bei Unterzeichnetem, allwo jüdische Sabbat- und Feiertage nach religiöser Vorschrift gehalten werden, sogleich in die Lehre treten. Fechenbach a. M. bei Stadtprozelten, den 9. Februar 1865. Joseph Bergmarm, Spengler.