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Der Israelit · 1864-06-01 · Heft 22 (1.6.1864) · page 12

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Journal
Der Israelit
Volume
5 (1864)
Issue
Heft 22 (1.6.1864)
Date
1864-06-01
Page
– (sequence 12)
Language
German
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296 Krurs ärztliches Arth eil über die MrtreMchKeit des K.F. Aaudih'srjml Krällter- Nqumrs, Lcht zu haben m Berlin, Charlottenstraße Nr. 19, und in den autorifirten Niederlagen rn Mainz Ü» . ee . Brebrrch ^Hochheim „Castel bei Martin Heerdt, Schusterg.Nr. 12, „ P. H. Jorg, Gaugaffe Nr. 26, « Georg Fink H, Joh. CEcrt, Jacob Bied, in Niederingelheim bei Oppenheim „ Stockstadt „ Trebur « Jsae Stern, I. D. Hirsch, Carl Götz, Valentin Heinrich, sowie in allen Städtm und Flecken des Großherzogthums. Jndcm der Ilnterzeichncte der ihm gewordenen Aufforderung nachkommt, den allbekannten Daubitz'sche« Kräuter-Liqueur einem sachverständigen Gutachten zu unterwerfen, gebt er von der Vormeinung auS, daß, wie die Geschichte lehrt — viele Neuerungen, die bei ihrem Erscheinen mit Achselzucken, Zweifeln und selbst Lächeln begrüßt worden, sich im Laufe der Zeit als überaus achtungS- und ancrkenmmgswertb erweisen; und daß also Nichts in der Welt für zu unbedeutend erachtet werden darf, um ein Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchung Behufs Erforschung der Wahrheit zu sein. So ist denn auch der Daubitz'sche Kräuter-Liqueur vrn mir schon slit längerer Zeit vielfach untersucht und erprobt, demzufolge aber in den geeigneten Fällen meinen Patienten empfohlen und in seinen Wirkungen beobachtet worden. Auf Grund dieser Thatsachen kann ich nunmehr üler dieses Hausmittel folgendes Gutachten abgeben. Der Daubitz'sche Kräuter-Liqueur ist ein weingeisnger Extrakt aus bloßen Pflanzenstoffcn, theils aromatische bittere, theils auflösende bittere, ibeilv erregende und stärkende, sämmtlich nicht allein durchaus unschädlich, sondern auch an und für sich dem Körper heilsam und zuträglich. Gerade in der ihnen gegebenen Zusammensetzung, in dem geringen Quantum der einzelnen Stoffe und der oster wiederholten Gabe, die nne Folge der Liqueursorm ist, wirken die Ingredienzen in der Art, daß sie den Appetit anregen, den Magensaft verstärken, die na-ürliche, sogenannie wurmförmige Bewegung des Darmkanals beschleunigen, die Assimilation der Nahrungsmittel, selbst in größerer Quantität, befördern und durch dies Alles die Blutbildung, den Urquell der Ernährung und Erkaltung des menschlichen Organismus, erweitern, beziehungsweise regeln, so daß den Störungen in diesen für das Leben wichtigsten Funktionen des Körp.rs, woraus sich ein großer Tbcil der Krcnkbeitcn herleitet, theils rorgebeugt, theils abgkbolfen wird. Zu diesen Störunge.: gehören besondere D?angel an Appetit, Trägheit und Schwäche des L aimkanals, die sich theils durch die Neigung zu Verstopfungen, theils zu Diarrboe dokumentirt, ferner Aufgetriebenbeit des Leibes, 'elbft nach geringen Mablze ten, Ausstößen, Uebelkeiten u. dgl. m., sowie als unmittelbare Folge dieser Uebel eine andauernde Verstimmung des Gemüths, üble Laune, Unlust zur Thättgkeit u. s. w. Allen diesen Störungen nun, sowie den Krankheiten, die sich direkt oder indirekt daraus herleitrn, wird, wie ich überzeugt bin, durch den Taubitz'schen Kräuter-Liqueur, zufolge der in ihm enthaltenen Pflanzrnstcffe vorgebevgt resp. abgeholfen, und zwar wegen seiner Liqueursorm in einer den Begr ff des Medicinirens ausschließenden rein diätetischen Weise, wobei noch zu bemerken, daß der anfänglich bittere Geschmack dieses Getränks in kurzer Zeit zu einem durchaus angenehmen, Verlangen erweckenden wird. Ich will damit durchaus nickt gesagt haben, daß der Daubitz'sche Kräuter-Liqueur ein Remedium gegen alle Krankheiten sei, sondern nur, daß sein angemessener, nicht allzu regelmäßiger Gebrauch zufolge seiner Wirkung aus die Funktionen der Verdauungsorgane sich als ein gutes Hausmittel gegen viele aus den Störungen des Vcrdammgsprozesscs entstehende Uebel erweisen wird. Berlin, den 1. Januar 1864. (ib.. 8.) I)r. Kriebel, prakt. Arzt. ie Stelle des israelitischen Lehrers und Vorsängers zu Neustadt im Odrv., mit welcher folgender Gehalt verbunden ist : a. Fixum .... 200 fl. — d. Accidenzien circa . 100 „ — e. Schlächteramt . . 70 „ — Im Ganzen 370 fl. — und freier Wohnung ist erledigt und mit dem I.Juni zu besetzen. Bewerber wollen sich an den Unterzeichneten Vorstand wenden. Neustadt im Odenwalde, 16. Mai 1864. Marx Rothschild. S werden 12 —18 entweder ganz neue, oder doch gut erhaltene '->so zu kaufen gesucht. Gefällige Offerten nimmt sud Nr. 197 die Exped. d. Bl. entgegen. Offene Lehrlingsstellc. in der Bäckerei von Karl Lauser in Worms. eue Auswahl von vergriffen Gesängen zum Gebrauche des israelitischen Gottesdienstes, bestehend aus 96 Psalmen, Hymnen und traditionellen Melodieen, ausgewählt und adoptirt im Jahr 1861 von der unter dem Vorsitze 8 dahier bestehenden musikalischen Commission, herausgegeben von <5'. MrEröbA, vaiuistrs okllelsut än tsurpls äs rus Veuäorns 8. I?reis 2V Brunos. Bera»1»»rtttcho NadaM»«: Ur» Lehma««. — Verlag der Le Novr'sche» Hofbnchhandlnng. — DarnpffchnellprellendruS „« I. VottSlebeu in Main».

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