Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 4 (1863)
- Issue
- Heft 43 (28.10.1863)
- Date
- 1863-10-28
- Page
- – (sequence 13)
- Language
- German
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5S5 YD- Auszüge von Errühlnngen, Gleichnissen, Gedanken nnd Meinungen, wie Erklärungen von Schriftstcllen aus hebräischen Werken. Von losepjl llaivier in Vrvsiaa. In Betreff des Inhalts eines zu verfassenden Liedes, wel^ cheL-Mß« bei rWr A^caeung ichtzDraut 'MHMp pflegte, gab sich einst zwischen Betb Schamai und Beth Hillet folgende Meinungsverschiedenheit kund: B. Sch. lehrte, man schildere und lobe die Braut, was an einer solchen, die zur Vermählung schreitet, zu schildern und zu loben ist, wie gut nämlich sie es verstanden, den Bräutigam zu fesseln und ihn durch ihren Besitz zu beglücken. B. H. lehrte, man lobe ihre Schönheit, Anmuth und Frömmigkeit. — „Möchte ich doch wissen," wendeten Erftere lächelnd ein, „wie man die Anmuth und Schönheit einer Braut besingt, wenn diese lahm oder blind ist, ohne das Gesetz, Ich von der Lüge und Falschheit entfernt zu halten, 2. B. M. 23, 7 zu umgehen?!" — „Den Fall angenommen," rechtfertigten Letztere ihre Behauptung, ^Jemand macht einen schlechten Kauf, ein Bekannter kommt dazu und will seine Meinung äußern, --soll er zur Kränkung des Käufers über sein neues Eigenthum spotten, oder an dem gekauften Gegenstände mit Besonnenheit die guten Seiten und die Vorzüge, auf die der Käufer sein Augenmerk gerichtet haben muß, zu entdecken suchen und darüber seinen Beifall zu erkennen geben?" —Eben so läßt jeder Heirathende bei seiner Wahl sich von gewisse» Rücksichten leiten, die ihn seine Braut für eine aumuthige, schöne und tugendhafte Person halten lassen und der Sänger, der bei Belobung der Braut, bei der Beschäftigung mit ihrem Werthe die lieblichsten Gefühle der Anmuth, der Beliebtheit und der Frömmigkeit mit holden Tönen M dioSeele flößt, weicht nicht von der Wahrheit, wenn er mit seiner etwaigen contraftirenden Anschauung der Anschauung des Vermählten weicht, und ibn beglückwünscht zum Einklang der Herzen und zu ihrer freudigsten Verbindung". — Ketuboth Fol. 17 nchh.der Auffassung des MMarschoh. — Die gehige Frau und der Bettler. Ins Hebräische übertragen von I. S. Wittkower in Altona. Dorinden's Geiz ist allbekannt: Es reichte niewnls ihre Hand Dem Bettler die geringste Gabe; Es minderte ja ihre Habe. Jüngst klopft wieder einer an, „Geh nnr zu dem, der geben kann, „Ich kann nicht," rief sie zornig aus, Der Bettler sah ihr schönes Hans Und spricht: ,/s ist Schade doch fürwahr, „Daß die Madam nicht Eva war!" „Mcrum dsnn?"frug hkorauf Doritche, ' ^ZVejl Ädam dany Hlieb ftej. von SAdss; „Sie hätt' damals ganz allein „Den Apfel aufgegessen rein!" NM N2O1L- M llsM -ev NMZY NjW'? "PN. H NM nn-r VZ ^n^nin PLN OM - . - - -r sxi2 xv Omy'vP Ix nvnz ,ny'nn n^D -iM ,x'm!?^D2 'rüh 7^ .-im» NM SH o^7NSD v'Zn y'Z'zH si'SO? ,NY'Z NOS Ä non .10XW!, «N713 oxnzz 'H nxy "« >c>S2 0N^, ,Wi 7DO OM «W Ä'y 0^y 7VN^3V 'v> ,08 xvn ,nxnn fl' '-ILS„