Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 4 (1863)
- Issue
- Heft 42 (21.10.1863)
- Date
- 1863-10-21
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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4. Jahrgang Ein Centraloegan für das orthodoxe Judrnth,»«,. Hercmsgegeben von - Lehmann in Mainz. Mainz, den 21. October 5624 (1663.) Diese Zeitung erscheint wöchentlich einmal, Mittwochs, in mindestens iz Bogen. Preis des Jahrgangs: 2 Thaler p. e. oder fl. 3. 30 kr. rh. Halbjährig 1 Thlr. p. e. oder fl. 1. 45 kr. rh. Vierteljährig 15 Sgr. p. c. oder 53 kr. rb. Alle Buchhandlungen und Postämter nehmen Bestellungen an. Inserate 1 Ebgr. die Petitzeile oder deren Raum. Oesterreichiscke Banknokm laut Cours. Sollte direkte Frankozüsendung unter Streifband gewünscht werden, so find an die Expedition pro Jahrgang 3 Thlr. p. e. oder 5 fl. 15 kr. rh. oder 6 fl. Ssterretch. franko einzusenden. Inhalt. Leitend? Artikel: Höchst dringlicher Aufruf an meine Gesinnungsgenossen in Ungarn. — Das-Urthe>l eines pommerischen Kreisrtchters. — Eine Muster-Reform Synagoge. — Orthodor-isr. Btbelanstalt. — Bau jüdischer Armen- und Pilgerwohnungen in Jerusaleisi. Zeitungsnachrichten and Correspondenzen rDeutschl.. Würzl-urg. — Preußen: Köln. — Oester r. Kaiser st.: Wien. Wien. Lodz. Preßburz. Feuilleton r Blumenlese. Inhalt der Beilage. Zeitungsnachrichten und Correfpondenze« »Deutsch! Würzburg. München. — Rußl. u. Polen.: Warschau. Feuilleton r EtneScene aus dem polnischen Jnsurreckions-Kriege.! — Zur Erinnerung an das Einwethungs-Feft der Synagoge in! Preßburg. — Xenien. Leitende Artikel. Höchst dringlicher Äufruf an meine Kestnnnnzsgenssten in Ungarn. Von Rabbiner vr. lliläegkviiavr in Eisenstadt. Einem vielverbreiteten und in mehreren öffentlichen Blättern röjederbolten Gerüchte gemäß, gedenkt die hohe Regierung m kürzester Leit zehn Vertrauensmänner zür Berathung Über die überaus wichtige Schiüfrägezu beküfest. Die unaussprechliche Trägweite solcher Vertrauenscommission für. die heiligsten Interessen der jüdischen Familie und Gemeinde fordert uns dringend, auf, dafür zu sorgen, daß unsere Anschauung über Zweck und Organisation einer jüdischen Schule hierbei vollständig und gebührend vertreten sei und lastet auf Jedem die schwerste Verantwortung, der hierbei die Hand tröge in den Schooß legt. Meiner unmaßgeblichen Ansicht nach ist es dringend nothwendig, eins vonmöglichst vielen Gemeinden, Rabbinen und Schulvorständen orthodoxer Richtung unterfertigte Eingabe bei der hohen Statthaltern in Ofen einzureichen, dahin gehend, daß hochdieselbe, die sicherlich hierbei wie immer lroua Lllo vorschreitet, falls wirklich diese Versammlung berufen wird, mindestens zur H älfte Männer, welche der traditionellen Richtung angehören, hinzuziehen möge. Eiüen diesbezüglichen Entwurf sinein ich^us vielen andern fünf Rabbinen, fünf (darunter einen Lehrer) als ergebest maßgeblich namhaft aemachtj habe arbeitet und bin ich Deteit, auf den binen, Gemeistden oder Schülvorstäst übexsenden. Ich habe nur stoch drei Bemerkungen^ gen 1) daß die Sache sehr dringend und vöst Tragweite und Verantwortung ist, 2) daß es mir unmöglich ist, diesen Zeilen eine größere Verbreitung zu geben als dies durch die Organe geschehen wird, welche so freundlich sein werden, sie auszunehmen, weshalb ich alle Leser ersuche, selbst für die größtmögliche abbinen