Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 4 (1863)
- Issue
- Heft 35 (2.9.1863)
- Date
- 1863-09-02
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
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WrwAÄt WM Ord lUM 'UM sich PW« W- Mden, bie d^n rötWst"Mw 'Mr nicht gMWsrMbeuistnst fein WMm sidch MrfM -und die Ärf ziöar Wr kMe Zeit kn Mftter'Mitte Hl haben Mir Ms MNÄH Mätzen. Leüke, dis nicht nur dem Glastb« Merer Mter M''stMMer Döfertzaüz -otzliLM, Me stütz Mr stürmischen Fluthen der ReligiostMWKt, Welche den btatüs qsto des JudenthMs völlig Äberfchwenünen Änd Ä^gzuspülen drohen, mit Merkte 'sich entgegenstemm«, silid seit neuerer Zeit G. s. D. Nicht mehr seltene Erftheiknngen; nichts döftowemger serdieNM sie dentidch die Anerkennung aller Gesetzestreuen ob ihres allseitig« kräftigen Wirkens und ausdauernden Fortschreitens im Kampfe für Recht -und -Wahrheit mnd -der^ erfUgreichM^-Msulchate, die ihr unermüdliches Bemühen ^ie und da schon erzielt hat. ELn solches Verdienste hat sich gewiß Herr Lob aus Amsterdam, der sich zur Kur hier aufhält, um "sp ^evwsÄen, für die er mit größter Uneigennützigkeit väterlich soW. Auch Herr Rabbiner Wetzlar aus Gudensherg (Hessen), ein Mann von tiefer Gelehrsamkeit und musterhaftem, religiösen Lebe'nsivatldel, iösilte Änige'Zeit in unserer Mitte. ' Ebenso wiederholte sine äMändische Auto- Äät eist« RMges auch dieses Jahr ihren älljähtigen Besuch der Hamburger Heilquellen. Herr Oberräbbitter Klein äus Colmar ist nicht nur ein Stern 'Wer Größe am Horizonte des Mischtzn GelehrteühimmÄs, er zählt auch unstreitig zu den größten Heroen der französischen gelehrten Welt der.Atztzeit. ÄZon seinem scharfsinnigen Verstände und hochdenksnden Geiste legte er in verschiedenen geistigen Produkten Dsügmß ab, und ist^es vorzugsweise sein Werk ,-die Wahrheit Über den Talmud", das die eminente Gelehrsamkeit und den bewunderungswerHen Scharfblick des Autors in jeder -Zeile bekundet. Ist das oben- Wnanttte Werk aber nur eine schlagende Widerlegung der hämischen Angriffe auf die Wahrheit des Talmuds Ue meistens von aüßer dem Gebiete des Jubenthustts stehenden Judenfeinden geführt werden?— der sogenannte „Fortschritt" hat in neuerer Zeit zwar selbst so Manchem der Bekenner des Judsnthums sie Augen geöffnet und sogar Leute, die den Namen /,Rabbiner" „jüdische Seelsorger" usurpiren, haben sich so weit vergessen, dem Talmud jede Autorität und Giltigkeit abzusprechen — so war aber doch der gefeierte VetssDw-Mch M 'Atcht ttäge, WV es gült, den iUUeven MikdeN Mr Mit geübten WäffW MtgötzMllnppn LB^ 'tzke PiüttM - Frage Mt MenÄi GuW- Mt. . Mß^ Yen französisch e,n , a^r a b ischssn, edsschen uM deutschen SproHjM ist er der lateinischen und griechischen in so hohem Grade mächtig, daß er in seiner Orawmaire llsthrrüquv eine ^ömpäräston dieser Sprachen mit der heWischer^ aststellt. — Mögest ihn die hiesigen Heilqüellest stärken, daß noch lange das Jüdenthum einen eifrigen Bekenner -Md Bertheidiger und das gelehrte-Fva-kreich einen srüwr'hervorragendst« Männer in rhm bsfitze. MW MäkdM. 'Dürch - die MförderMg »des Haupttchrers Fevs von der Gewerbschule h ei m an; Ue dortige Töchterschule kam Wen bisherige Stelle in Erledigung. Unter den BeM^bygr um vieselbe befand sich ein Jude aus Mähren, « sich 'persönlich HiÄsmtirte, gestel Uüd vom GeMWschulvorstästd in Vorschlag gebracht "wurde. Das-Gr. Ministerium des Innern hat Wr Vorschläge r feiste Genchmigung gegeben und damit einen Schritt porwärts gethan Ln d^ thatsachlichen Emanzipation. GotGfeßd^ Am 5. August wurde die dritte Conferenz für die Lehrer des Rhönbezivks im-Hause des Herrn Distr.-Rabbiners Wormser dahier abgehalten. Dieselbe wurde von den sämmLlich« Lehrern und den als Lehrer von der kgl. Regierung angestestten Schullehrlingen 'besucht. Bevor man zur Bera- Lhuug der 'Costserenzgegenstände schritt, hat sich der Couferenz-Vorstand ausführlich darüber ausgesprochen, daß eine Confestenz nicht nur im Interesse der Schule wäre, sondern auch einen sehr wohkthätig« Ättflstß auf die socialen'Verhältnisse der Lehrer selbest Übe; indem den Lehrern hier eine Gelegenheit geboten wäre, sich gegenseitig auszusprechen, über die von ihnen gemachten Erfahrungen, rücksichtlich ihrer Stellung zu den Gemeind«; somit könne ein Jeder immer etwas Neues mit nach Hause nehmen, das er zu seinem Best« verarbeiten könne; denn wie weit auch'die «gern und weite« Verhältnisse der Lehrer auseinander geh«, rücksichtlich ihrer Stellung als Lehrer aber, bilden sie doch Ee Einheit, von welcher sich jeder als ein Glied der groß« Kette anzusehen habe, und wie sie einerseits die solidarische Verpflichtung - Hab«, ihre große Aufgabe zu lös«, die Jugend zu