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Der Israelit · 1863-07-08 · Heft 27 (8.7.1863) · page 5

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Journal
Der Israelit
Volume
4 (1863)
Issue
Heft 27 (8.7.1863)
Date
1863-07-08
Page
– (sequence 5)
Language
German
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325 Vertrauen auf dre Hilfe Gottes ließ sie milchig kämpfen bis alle Hindernisse besiegt waren und esi sich „wie Sand am Meere sammelten." *) Was nun die pecuniären Mittel betrifft, so gibt es noch Gott sei Dank in unserer Nation reiche Leute, die aus eigenen Mitteln das Unternehmen ausführen könnten, geschweige denn wenn viele hochherzige, von Gottes Huld begüterte Männer unserer Nation wie Rothschild, Montesiore, Solomon 2c. zusammentreten würden, um mit vereinten Kräften die Pläne des Vereins zur Ausführung zu bringen. Dieser Punkt braucht also eigentlich gar keiner Widerlegung, umsomehr, da es genügend bekannt ist, wie billig die betreffenden Ländereien zu kaufen sind; nach und nach könnte der Plan zur Ausführung gelangen und so eine neue Morgenröthe für unsere armen orientalischen Glaubensgenossen anbrechen, wie es so schön im beißt: 121. 7iLpL27> ri-rr 'v „Was blickt da hervor gleich der Morgenröthe." Hohes Lied 0. v. 10. „Rabbi Chananja und Rabbi Simon gingen einst zusammen im Thale Arbael; als sie nun den Aufgang der Sonne bemerkten, sagte Rabbi Chananja zu Rabbi Simon: so wird einst die zu hoffende Erlösung Israels sich manifestiren; zuerst wird ein schwacher Schimmer einer Morgenröthe sich kund geben, dann wird es Heller zu strahlen anfangen, bis endlich der volle Sonnenglanz Alles erleuchten, Alles erwärmen wird." So war es auch bei der theilweisen Erlösung durch Mardechai: zuerst heißt es: „und Mardechai saß an der Pforte des Königl. Palastes," dann: „und Mardechai kam geschmückt mit Königl. Gewände u. s. w. bis endlich „bei den Juden war Erleuchtung, Ireude und Wonne." Und läßt sich etwa leugnen, daß wir nicht schon in jetziger Zeit den Anfang eines schwachen Schimmers der Morgenröthe bei uns wahrnehmen? Haben wir nicht schon die erste Stufe der Erlösung durch Aehnlichkeit des -P2,i -1PL72 2LN' '21121 durch berühmte Männer wie Fould, Rothschild, Montesiore u. sw., die zu den Palästen der Könige nicht nur Zutritt haben, sondern auch dort von großem Einflüsse sind , erreicht? Werden nicht ebenso durch die Hilfe Gottes auch die andere Perioden eintreten '21121 ^1 21222 121222 «L' daß der Ruhm der Großen in Israel von Allen anerkannt und gewürdigt werden wird; ja das; auch mit der Zeit ein .1202 in Israel unter den Schutz der gnädigen Monarchen er- *) Anm. d. Rev.: Die Verhältnisse sind doch wohl nicht gleich, damals gesckab Alles auf das unmittelbare Geb riß Gottes: Propheten waren die Leiter der Unternebmung. j stehen wird, sowie ich es aus dem Talmud '22211'! meinem Werke p'L rip'ii erwiesen habe, bis endlich; die Zeit kommen wird 171.1 2-117??, wo das! Licht der wahren Erkenntniß Jehuda und mit ihm alle Völker der Welt erleuchten und beglücken wird. Was endlich den 3. Punkt betrifft: Coloniften! aus Europa, so habe ich Beweise, daß auch Orientalen i sich finden, die gewandt sind, die Landes - Cultur zu! pflegen.! Herr l)r. Levy — der ehemalige Verwalter Montefiore's — besitzt 300 Briefe und zwar 150 von Dorfbewohnern bei Tebarja, Zephat, Chebrou,! deren Schreiber sich erbieten, die Landes - Cultur zu übernehmen und wissenschaftlich zu betreiben, sowie > 150 aus Wollin, wovon sogar 71—? -121V und Sachkenner, welche die ganze Agrikultur Palästina's in hebräischer Sprache darstellen und beschreiben, wie! es genannter Herr O? Lewy bezeugen können wird. Das ganze Schreiben des Herrn R. Schwarz ist! übrigens so dunkel und unklar abgefaßt, daß dessen! Unrichtigkeit von selbst einleuchtet' er fühlt es gleichj sam selbst, da er zum Schluffe ohne nähere Begründung hinzusügt, selbst wenn die von ihm verlangten drei Bedingungen im Voraus erfüllt werden,! „so sei dieser Plan — etwa, weil es ihm io gefällt ' — unausführbar"; man sieht also, daß es ihm ledig lrch darum zu thun: die ganze Sache zu verhindern!! Zum Schluffe endlich darf ich noch ansühren, daß, wie aus einem Schreiben des Chacham Baschi hervorgeht (der doch gewiß in die Verhältnisse Pa- > lästina's so gut wie nur Einer eingeweiht ist,) der- , felbe der Ansicht zu sein scheint, dem ganzen Unterj nehmen den Schutz des dortigen Pascha zu verschaffen;! auch verspricht derselbe der Ausführbarkeit das beste! Gelingen. ' Er sagt ausdrücklich in einem nach Posen gei sandten Schreiben: Wir wissen ganz genau, daß > in Bezug auf das, was wir mit Crlaubniß unserer Obrigkeit unternehmen können, uns kein Böses zugesügt werden wird u. s. w. L>11i?.1 7l2lpL^ '''2"7IX 22 -X 21122 7!?-! p'22 s2U7,1 m-r 11^2 PP2' n wie es hoffnungsvoll wünscht Uii-svl» Luliseker. GrlkoÄsx-isr. MdekmjstLll. Durch Distriktsrabb. I. G. Adler in Burgpreppach: B. I- Kohn von Reggendorf 24 kr. — A. Simon in Cho d zi e i en bei der Hochzeit der Tochter von B. Schrammeck ges. 18 Sbgr., abz. Porto 52 kr. — Durch Oberrabb. Moses Schick in

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