Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 4 (1863)
- Issue
- Heft 24 (17.6.1863)
- Date
- 1863-06-17
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
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K O u L l l e ü o ri. K e « i e « von »errmann Var»oL«aor, Lr«,l»n. 1. Älagr. Ach, Jerusalem, Wonne der Welh vollendete! Schönheit, Wärest du einstmals genannt, führtest de« Namen mit Recht. Doch vön dem Gipfel der Macht sänkst du rin d«S jähe Verderben Und den gewaltigm Sturz hemmte kein rächender Arm. Aber es war nicht genug noch tiefer solltest du fallen, Nicht durch tyrannische Hand, «ein! durch dein eigenes Volk. Wie wenn der Raben Natur, die Väter du ließest Go dir-verM dasGeft^chh das DH doD frVere nennt. — Sehnsucht, o Arme, nach dir ist in ihm gänzlich erkältet, Um die stählerne Brust starret die Müde von Eis. Ritterlich zieh'n in den Kamps die Helden und aus sie dich merzen,- Das find die stolzen Trophä'n, deren sich rühmt die Reform. 2. Was bedeutet das Grün? Man nennt es Farbe der 4. ÄtfertigllttK. „Sagt, was zeichnet euch aus vor allen ändern Nationen. Daß ihr euch rühmet zu sein einzig erwählet von Gott." ,Mcht ist es eitler Stotz, der jene Worte eHeuget, Nein es kündet die Brust freudig den schKdigen Dank. Oder verneint ihr'- vielleicht, daß mnnachtet lebten die Völker, Während ein göttliches Licht Israel bestrahlt' und erwärmt^*" ö. Milch«. Oft von der Kanzel herab ertönt dein Lob, Gliahu. Aber ahmen dir nach, die es sich rühmen zu Mn? Emst vor gekrönte Häupter du tratst und schwangt die Geißel, FW die Wahrheit entflammt, über die Kehler der Zeit. Haschend nach menschlicher Gunst, wird so Mancher Diener des Mannes, (^) Da er doch, wie er es sagt, richtet den Sinn nur auf Gott, (ri'w) 6. Vorsicht. Nichts erlaubt sich der Mensch so leicht als ein Urtheil zu fällen; Willst du ein Kritiker sein, hätte ein Urtheik für schwer. Liebliche HvffiiUttg! ich sich jüngst erst dein hei? tereS Bild. Denn mit Gewinden von Grün war geschmücket der heilige Tempel, Auch mein sigdneS Haus Arte erfrischendes Grün. Und ich hoffte: Bald naht die Zeit, da grünet und sprosset Unser geistiges Glück , so wie eS einstmals geblüht. 3. «cht. Fmsteniiß Haffe dkrManii, M >SPk «-1»He und liehe; Aber er lieb' nicht das Licht, um nur zu blenden dadurch. Psalm S1. Hast im Herrn du Ruh' gefunden, Ist sein Schatten dir ein Licht. Künd' von Gott ich unumwunden, Meiner Burg und Zuversicht: Gnädig wird er dich behüten , Wenn dir wird ein Netz gestellt, Wenn die grausen Seuchen wüHen Und Verderben dräü'n her MeV. umringen, Und öWestunverfehrt, Ruhend Mteu> seinen EchMUgeN. — Settw'll^u^W Schild und Schwert. Drücken solle» dich nicht Sorge«,