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Der Israelit · 1863-04-01 · Heft 13 (1.4.1863) · page 11

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Journal
Der Israelit
Volume
4 (1863)
Issue
Heft 13 (1.4.1863)
Date
1863-04-01
Page
– (sequence 11)
Language
German
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159 A n z e Schntt Szerdahely (Ungarn), im Marz 1883. Der weitverbreitete und in dieser Gegend überaus beliebte „Israelit" versprach seiner Zeit die Interessen der Schule zu vertreten. Aus dieses Versprechen mich stützend, erlaube ich mir nun, die geehrten Leser dieser geschätzten Zeitschrift mit dem Character eines der hiesigen Schule sehr gefährlichen Individuums bekannt zu machen. Ein Prahler, mit andern Worten ein Charlatan, der eine gewisse Meinung von Vorzügen, die er wirklich nicht hat, geltend zu machen sucht, und Vollkommenheiten, die ihm wirklich nicht zukommen, sich beilegt; ja selbst auf Kosten Anderer sich Vortheile zu verschaffen suchth streift im hiesigen Orte umher. Der gute Mann ward nämlich mit dem Beginne dieses Wintersemesters in ein hiesiges, sehr achtbares jüdisches Haus ausgenommen, jedoch schon nach 6, sage sechs Wochen aus demselben verwiesen. Run nimmt der arme gute Mann seine Zuflucht zur Charlatanerie. Jeden, der ihm begegnet, erfaßt er mit beiden Händen und richtet an ihn die Frage, wie er denn mit der Schule zufrieden sei? Und trachtet nun derart, abgesehen von den fabelhaften Erdichtungen, die er gelegenheitlich erzählt, die ohnedies auf lockern Boden gepflanzte Schule zu untergraben. Der gute Mann kann bei alldem getrosten Mutbes sein, daß sie noch solchen Stürmen widerstehen wird; überhaupt, wenn der wackere Herr Schulvorsteher, Herr I)r. Pollak und andere Beffergefinaten die Aufrechthaltung derselben, wie vorher auch jetzt mit aller Energie erstreben wollen. Möge nur ihr Wille gleich treu, ihr Eifer gleich beharrlich sein! Noch ein Wort über die hiesige Ieschiba. Der aus über 100 Talmudjüngern bestehenden steht der allgemein geachtete und wohl bekannte Herr Oberrabbiner Juda Aszad vor; dieselbe erfreuet sich eines derartigen Rufes, daß man allgemein behauptet, daß man hier in die Tiefen des Talmuds einzudringen Gelegenheit bat. Moritz Schwarz. Lnadsn oäer -lünAlinAS, welche öffentliche Schulen besuchen, oder in Handlungen beschäftigt sino, finden bei mir in Wien anständige Wohnung, nahrhafte Kost, wissenschaftliche Nachhilfe und sorgfältige Aufsicht, wie es nur die Eltern selbst wünschen können. Mündliche und briefliche Anfragen beantworte ich befriedigend. Rabbiner G. ). Blücher, Pillersdorfgaffe Nr. 2 in Wien. Ein Kurzwaarengeschäft, «n-Aros, welches an Sabbat und Feiertagen geschloffen ist, sucht ein Lehrling zum baldigen Eintritt. Bewerber hat Kost und Logis selbst zu stellen. Franko Offerten posis rsstLut« Cöln nnter ^V. 10 erb. i g « m. OlMLV, dilMIir, nos bx ilSI aus Weintrauben gebrannt, von vorzüglicher Qualität, höchst wohlschmeckend in Thee und Kaffee, so wie in warmem und kaltem Wasser, empfiehlt die zu Grünberg in Schlesien, und werden gef. Aufträge zeitig erbeten, auch sichere Niederlage gesucht. ie israelitische Gemeinde dahier sucht einen Religionslehrer, der Gehalt beträgt 250 fl. fix, freie Wohnung mit einem Garten von 500 Quadratklafter, im Fall der Bewerbende v.iw ist, die Gefälle derund andere Nebeneinkünfte. Nur nachweislich streng religiöse Bewerber finden Berücksichtigung; nach Befinden später Gehaltserhöhung. Bewerber wollen sich in Franko-Offerten mit Anfügung entsprechender Zeugnisse an uns wenden. Oorrasshaufen bei Vöhl, Gr. Hessen. Der isr. Vorstand. H.dr LLokLsrät. In meinem Papiergeschäft, das am Sabbat geschloffen ist, kann ein mit guten Schulkenntnissen aus gestatteter junger Mann als Lehrling Platz finden; es erbittet franArte Offerten 2 Laer in Halberstadt. Em Religiouslehrcr, der auch einen gründlichen Elementar-Unterricht erlheilen kann, soll für unsere Synagogen-Gemeinde vom 1. Mai c. engagirt werden, mit einem fixirten Gehalt von 300 Rthlr. und Nebeneinkünfte für Privatunterricht. Gleichzeitig soll auch ein vimo, der Vorbeter ist, mit einem fixirten Gehalt von 100 Rthlr. Nebeneinkünfte 200 Rthlr. und freie Wohnung engagirt werden. Sollte Derselbe auch im Hebräischen Unterricht ertheilen wollen, so wird noch eine Gehaltzulage von 150 Rthlr. zugesichert. Neflektirende belieben sich in portofreien Briefen unter Einreichung ihrer Zeugnisse bei dem Vorstand zu melden. Guttstadt in Ost.-Pr., den 22. März l863. Der Synagogen-Vorstanö.

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