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Der Israelit · 1863-03-11 · Heft 10 (11.3.1863) · page 11

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Journal
Der Israelit
Volume
4 (1863)
Issue
Heft 10 (11.3.1863)
Date
1863-03-11
Page
– (sequence 11)
Language
German
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121 ll.r Dem Lehrer. Hast du des Lernenden Dank im Aug', hör' auf dich zu mühen. Hoffst du auf Gottes Entgelt, werde zu lehren nicht müd! III.i Äer Seros. Was du werden sollst? Frage dein Herz, es sagt dir's am besten. WasZdu geworden', sei ganz. Ganzheit versüßt den Beruf. IV. lewpviL nmlanlur. Unsere Ahnen riefen einstmals: „Laßt thun uns und hören! Was dann vernommen ihr Ohr, reifte zur herrlichsten Frucht. Und wie spricht man denn heut', giltS auch der heiligsten Sache? „Lasset uns hören, vielleicht sind dann zum Thun wir bereit." Und man klügelt, — man will — will nicht — was ist denn das Ende? An der geschraubten Kritik siecht oft das Edelste hin. V. Dem Jüngling. Willst du zur Höhe dich schwingen empor, so ahm' der Natur nach. Mächtig erhebt sich der Baum, hat er nur Wurzel gefaßt. VI. Dir Thora. Von dem früheren Glanz blieb uns die Krone des Glanzes. Ein stets grünender Kranz bleibt uns das göttliche Wort. A n z e In einem, in einer der größten Städte Württembergs befindlichenWein- und Cigarren-Geschäfte eo-xros Wird ein junger Mann für das Comptoir oder die Reise zu engagiren gesucht Fcankirte Offerten sind an die Redaktion dieses Blattes sud Nr. 81 zu wenden. ie bekannten Kochmaschinen, zum Kochen des Essens auf sowohl in religiöser als praktischer Beziehung sehr empfehlenswerth, sind beständig bei mir vorräthig zu haben. Hierauf Reflektirende, wollen sich an Unterzeichneten wenden. Theilheim bei Weigoldshausen in Bayern. I L Ikosenbaum Peludim und Amärcslim der isrmlitischeu Gemeiüdeu zu Amsterdam erfüllen hiermit gern die Bitte des Herrn Rumpf in Jerusalem, seinen verehrten Gönnern in Deutschland seine unter Gottes Beistände glücklich erfolgte Ankunft in der heiligen Stadt anzuzeigen, und denselben die ihn edelmüthig gemachten Zusagen in freundliche Erinnerung zu bringen. Der ihm zugewiesene Antheil aus den Einkünften i g e n. der deutsch. - holl. Gemeinde reicht, vermöge seiner Einzelstellung, da keine Gattin ihm hilfeleistend zur Seite steht, um so weniger aus zur Fristung seiner Existenz als derselbe noch durch den regelmäßigen Abzug geschmälert wird, den die Rückzahlung einer von ihm auf seiner Heimreise bei uns aufgenommenen Anleihe erforderlich macht. Von aufrichtiger Gottesfurcht erfüllt, ist er ein durchaus braver Mann, der Unterstützung um so eher würdig, als, nach glaubwürdigen Berichten ihm sogar die Mittel fehlen, die a llernothwendigsten Bedürfnisse zu befriedigen. Jede Gabe wird mit Dank zur geeigneten Beförderung angenommen werden, und, ohne Zweifel, mit des himmlischen Vaters reichster Segenssülle belohnt werden. Amsterdam, Adar 4623. Die Lehrer- und Cantorftelle der hiesigen jüd. Gemeinde, verbunden mit einem Gehalte von 250— 300 Thlr. pro a. nebst freier Wohnung, wird mit dem 1. April a. o vacant. Unverheirathete Reflektanten belieben sich baldigst in frankirten Zuschriften zu wenden an den Vorsteher Bocholt bei Wesel, den 1. März 1863. PH. Liebreich.

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