Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 4 (1863)
- Issue
- Heft 2 (14.1.1863)
- Date
- 1863-01-14
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
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22 eine Synagoge auf dem großen Berlin erbauten. Diese Synagoge steht heute noch. 1704 erhielten sie vom König Friedrich I. ein General-Privilegium, welches König Friedrich Wilhelm 1713 bestätigte. In diesem Privilegium werden folgende 20 jüdische Familien angegeben: Bernhard Lehmann, Jacob Leuriz, Jacob Wolf, Lazar Jacob, Enoch Jacob, Wolf Jacob, Salomon Israel, Seligmann David, Michael David, Moses Jsac, Assur Marx, Marx Assur, Moses Samuel, Israel Aron, Moses Aron, Callmann Weil, Magnus Moses, Elias Moses, Salomon Moses, Saul Samuel (Fortsetzung folgt.) Die Cedern -es Libansn. Hr. Gardner Wilkinson richtete unterm 10. Nov. v. I. folgendes Schreiben an das Athenäum: Die Frage, sagt er, rücksichtlich des Alters und des Zustands dieser ehrwürdigen Bäume ist so oft verhandelt worden, daß jeder Bericht, welchen Reisende darüber geben, einer besondern Aufmerksamkeit werth ist, und daß die Ergebnisse der Prüfung durch einen so ausgezeichneten Botaniker wie 1)r. Hooker mit dem größten Interesse ausgenommen werden müssen. Allein es gibt einen Punkt, über welchen weitere Belehrung erforderlich sein dürfte, und dieser ist das den größ ten Bäumen zugeschriebene Alter, das er auf 500 Jahre beschränkt hat, wenn seine Ansicht in den Proceedings der k. geographischen Societät, Bd. V. S- 171 genau wiedergegeben ist, wo es heißt: „I)r. Hooker soll der Ansicht sein, daß, nach der Zahl der concentrischen Ringe und andern Anzeichen zu schließen, jetzt kein Baum vorhanden ist, der ein höheres Alter als 500 Jahre, und keiner der weniger als 30 Jahre hat." Hiernach können wir annehmen, daß einer der größten Bäume niedergehauen worden oder im Jahre 1860, als Or. Hooker den Platz besuchte, gefallen ist, und es wäre interessant zu wissen, wie die Gränze ihres Alters bestimmt wurde. Ol-. Hookers allgemeinen Bemerkungen stimme ich gerne bei; auch ich schlug während meines Aufenthalts bei den Cedern (27-30 Mai 1843), wie er, ihre ganze Anzahl auf etwa 400 an. Dieß ist bloß eine approximative Berechnung, soweit ich die Bäume zu zählen vermochte; denn jedermann, der es versuchte, wird zugeben, daß es keine sehr leichte Aufgabe ist; ebenso ist es sehr schwierig die genaue Anzahl der ältesten Bäume zu bestimmen, da sie an Größe und Wachsthum von einander abweichen. Einige sind in der Thal allzu eng beisammen gewachsen, und da sie ihrer Stellung wegen nicht im Stande waren sich so massenhaft auszubreiten wie ihre Kameraden, so sind sie weniger ansehnlich (wie es auch häufig bei andern Bäumen der Fall ist), und diese dürften von den Reisenden nicht immer zu den ältesten gerechnet worden sein. Auch können wir nicht leicht die Gränzlinie ziehen zwischen den ältesten oder größten und denen zweiten Alters und zweiter Größe — ein Umstand, der einen gewissen Widerspruch in der Klassifikation ältester und zweitgroßer Cedern. wie verschiedene Reisende sie angestellt, erk arm wird. obgleich im ganzen genommen ihre Berichte ziemlich übereinstimmen. Ebenso ist eine gewisse Abnahme in ihrer Zahl eingetreten seit man die erste Notiz über dieselben, vor mehr als dreißig Jahren, veröffentlichte. Im Jahr 1843 schien es mir als ob zu den größten mehr nicht als sechs gerechnet werden dürften, obgleich einige geneigt sein möchten, nur fünf, und andere einen oder zwei mehr dazu zu zählen. Von diesen sind mehrere mit einem doppelten Stamme gewachsen, und andere haben ihre Aeste schon in geringer Höhe ausgebreitet, so daß es nicht leicht ist zu bestimmen, in wie weit man eine sichere Messung erlangte. Obwohl man aber theilweise den Umfang der größten auf 40 oder 40^ Fuß angibt, so glaube ich doch, daß wenige, oder überhaupt irgendwelche, mehr als 37 Fuß Umfang haben, wenn man sie an einem von irgendeinem Anwuchs von Aesten oder Wurzeln freien Theile, etwa drei oder vier Faß vom Boden, mißt. Die sieben der zweiten Größe habe einen Umfang von ungefähr 19 Fuß, und die zwölf der dritten Größe von etwa 14 Fuß; die übrigen schwanken in ihren Dimensionen beträchtlich, und einige sind vergleichsweise kleine Bäume; ja einige verbuttete, die fast alle wie zugespitzte Büsche wachsen, sind, weil sie von den Ziegen beschädigt worden, nur zwei bis sechs Fuß hoch. Allein es gibt keine neueren Äachsthums; jede junge Pflanze, wie sie aus dem ausgefallenen Samen aufsprießt, wird von den Ziegen abgeweidet, so daß kein junger Baum Alssicht hat die Stelle, der alten ein; »nehmen wenn diese einmal fallen, und ich fürchte, daß die Schößlinge, welche ich an eine höher gelegene Stelle des Berges verpflanzte, demselben Schicksal nicht entgangen sein werden. Die Aeste dieser Cedern senken sich nicht bis auf den Boden herab wie in unserm Lande, sondern wachsen nahezu in einer horizontal schwebenden Linie, was, wie ich sehe, auch von Burckgardt wahrgenommen morden ist, der bemerkt: er habe „elf oder zwölf" der ältesten, „fünfundzwanzig sehr große, etwa fü rfzig von mittlerer Größe, und mehr als dreihundert kleinere und jüngere gezählt. Die ältesten Bäume (fügt er bei) sind dadurch ausgezeichnet, daß sie das Blätterwerk und die Aeste nur am Wipfel haben, daß vier oder fünf oder selbst sieben Stämme aus derselben Basis entspringen." Ec führt auch an. daß „ec ein Datum