Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 3 (1862)
- Issue
- Heft 50 (17.12.1862)
- Date
- 1862-12-17
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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-Oberrr iHn Fasse! zu Gr. Kanffa,"wiv rufÄr iW wie der Biene zu i^2i-iv dr^ , rprpVO rrb. .: - > -- ' In Nr.34 der „Neuzeit" richtet H. F. an alle „Vollbluts -Orthodoxen?^ und insbesondere an die Herren Vertreter der, Hyperorthüdoxie die rituelle Frage, ob es zü veräntwörten^sei, räy^v^die. zu üben/ und beanwörtet diese sogleich selbst, indem er auf GrUnd seiner Erfahrung, daß das Unterlassen derselben keine die Mziza am strengstens verbietet, und Jedem, der solche von einem dennoch gestattet/ die Nebertretüng des Verbotes vorwirst.^.Diese. Mß^ Sorg e pm Pas Seelenheil seiner Glaubensgenossen auf jüdisch - rituellem Boden macht sich allerdings bei ieinem O.-R. eigen- Ihümlich, der, wenn es sein muß, auch Phrasen ganz anderer Art, wie Wegdekretirung von ))^ rc.hat; allein wir wollen ganz objectiv bleÄcn. H. F. fordert.die Vollbluts-Orthodoxen auf, . ihn nicht „mit Schweigen äbzufertigen)" Ob ich die Ehre habe, zu diesen Adressen des Herrn O.-R. zu gehören) Weiß ich nun allerdings üichtt Ich habe mein Blut noch nichb chemisch untersuchen lassen/ ünd^aw drerseits die Definition der/Hyperorthodoxie rwch immer nicht ermitteln können; allein auf die Gefahr hin vom H. O.-R. als Unberufener verschrien zu wer- . den/ bin ich doch' so frei dem H. O.-R. Rede zu stehen, was ich übrigens auch ohne obige Aufforderunggethanchätte. ' Ich muß nun der Wahrheit die Ehre geben, daß dieses Votum des H. O^R. mit allen Erwägungen durchaus nichts Neues unter der Sonne ist, vielmehr schon im Organe der Hyperorthodoxie pu 7>Qw '.i 2MQ MV von meinem höchverehrten Lehrer demHrn. Oberr. in Altona cittrt, und— H. O.-R. F. möge sich beruhigen — gründlich Widerlegt ist. Ich werde die Haupchunkte dieses hebräisch geschriebenen Gutachtens in Kürze herausheben: 1) Es ist ein Jrrthum, wenn man auf oppositionellem Standpunkte vorn?K'PO 2D'rr spricht, denn während auf ünserm Standpunkte solches wohl der Fall aber "P2> i'nmv, - ist gerade auf jenem Standpuntte, weil vermeintlich .ohne Nutzen und btutraubend und 'Hpvpvn 72. Und da die Opposition uns wohl gestatten wird,. aus Vertrauen zu unfern Alten es mindestens beim pso zu lassen; so ist-'>p.-l!--p2^l"'v.'' 2) Die Abwesenheit der nwo kann nicht erwieserl werden/'da vön hunderttausend Fällen nichtauf den folgenden geschloffen werden darf, und wer könne entscheiden, ob nicht auch wußten, daß diesem riwO nur im! höchstseltenen Falle eintrete; und! nur diesen berücksichtigten/' Uebrigens - will nach 2? 2222 daß ein ^>riiQ den günstigen Einfluß - der MHiza wohl bemerkt haben. . - / - : 3) In der wird nicht die riwv als ausschließlicher Grund angegeben, und diese schon in der Mischna als ein seit undenklichen Zeiten (vielleicht schon aus den ältesten Zeiten) datirendeS Herkommen stricte^ verbürgte 4) Wir dürfen überhaupt die Naturwissenschaft (wekcho ja auch über ddK'^mvu, 'özose Ü.L lächelt) keine entschiedende Critik auf ^"Nr üben lassen. 5) Die Parallelle zwischen dem Heitmittek des Badens , ra und der vorliegenden ist nicht im Entferntesten zutreffend (vergl. den ausführlichen '2» 22212), wobei ich nur noch auf rr".»!mrr aufmerksam mache, daß rücksichtlich der. Heilmittel natürlich die Zeiten verschieden sind, wovon aber durchaus nicht auf .-iwrro geschlossen werdenMnn. - - A M ist also nicht nur von den Bollbluts-Drthudoxen sondern von den Orthodoxen überhaupt die alte Vorschrift ''Vmv auch am p"V aufrecht zu halten, l^aock erat cksmon8tranärun *) vr. 4. MäesLeüuer» Rochbinep. Hm MLtzer Ammwd V^WtznmlM r» WErM. / - - - Durch Rabbinatscandidat Adler in Schermbeck: Frau Benjamin 20 Sbgr., Carl Benjamin 10 Sbgr.; zusammen 1 Thlr. Durch Ehajm» Sender in Biebrich: Abr. Sommer in Steeg bei Bacharach, bei der '2 tt'-Q seines Söhnchens 1 fl. 4> kr. Durch Rabb. L. Wißmann in Schmabach bei derBerlobung seiner Schwester mit SeliM. Kellermann aus Fuchsstadt.gesammelt: 2 fl. 45 kr. *) Gelegentlich folgende Bemerkung. Wie Ich höre erweist: mir B. CH. die: Ehre auf Grund meines Votums rückstchtlich der SchulsonLsfragr höchlichst wüthend gegen mich., zu sein^.ich selber -habe : KiesrnSchmerzeasschrei nicht gelesenda mir schon ) lang die Gelegenheit, dieses theologischst?) Blatt zu lesen/ entzogen. Besagte Wchy-bestärkt uns noch mehr in der Ueberzeugung, die rechte» - Testen angeschkagen zu habe». Für unsere Generation sei die Rabbinecschulftage. noch zu verfrüht, soll, wie ich HLre, der Refrain des B. CH. sein. Sicherlich ist ihm das orthod. Juden» thum in Ungar» noch eine zn überwältigende Macht/ und hoM derselbe syäter, eine, reichere Erbschaft anzutreten Desto: mehr Aufforderung ßir uns, den Pessimisten nicht «athatig dr die Hände zu spiele».