Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 3 (1862)
- Issue
- Heft 50 (17.12.1862)
- Date
- 1862-12-17
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
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McMen/sich - aas, was Hnem vonden.Geboten. Got- :les gefiel, verwarfen, Was.ihnen Mißfiel, unterwarfest) das Wenige, das sie, beachteten einer willkürlichen Deutung und verhöhnten., die Peruschim, nannten -Hexen Seobachtung des göttlichen Gesetzes eine kleinliche, idie sie jfeMt und hindert arnd - Hemmt.. Langwierige .Mmpfs^Bürgerkriege,.Brüderzwist/zerrütteten das hl.' LanhtANd vernichteten das. Hasmorkaische/Haus. Die Peruschim, ^selbst unterjocht 7 gehen - wenigstens : den -Sadducäern gegenüber als, Sieger aus dem/Kampfe Hervor,? aber vom Impulse der Sadducaer aus grün- . det: Rom. ein neues .Weltreich .und behauptet,, der ^lte Bund ^fei. aufgelöst.: Micht/doch, der alte Bund bleibt, /bleibt. ewiglich. Wiewohl unsere, heilige.- Stadt . MM zweiten Male - zerstört,: das Haus' unseres Gottes, L!zum - Zweiten Male ein Trümmerhaufen.geworden, wieswW-L Unser Volk : zerstreute ist über alle Lander der /Wod, Gott.chat^Mnen .Bund, nicht ^zerstört; er HatÄaüchÄd.iesmal,das Heilmittel der,.Wunde worausk geschiÄ. /In der- Schule Rabbi's ist die bis dahin - Mündliche LehreMedergeschrieben worden, damit sie ..-rücht verloren gehe. Von nun. an ist. zwar-Hie Verehrung Gottes nicht: mehr:Alleingut.Israels', -auch Hie Völker, sind.: in. den Besitz der schriftlichen Lehre gelaugt/ aber p»^2N,Her Bund, die consequente Durch- /fGrung HerGottesgebote,:min. bleibt uns allein.^ . ..... . : . ' - Auch in unserer Zeit tauchen wiederum saddu- "Mische GelWe auf in unserer Mtte. Die moderne - Reform ist ^nichts als ein - ueuer -Absud des alten sabducaischen Kohlest ^Dereinst haben die sadducäischen Kampfe die istaelittsche Nation an den Rand des Verderbens geführt/ wohin . -soW die Richtung der -GegMwärt führen?^ Aber wie- Üereinst unsere alten -Talmüdltzhrer im nimmerrastenden "Kampfe/ gekämpft stutz dadurch, den Kern -es Volkes' gerettet - haben, -soMLs nunmehr unsere Pflicht^ den Bund Gottes uns zu bewahren ungeschmälert und ungetrübt; und je größer die Ausschreitungen auf der anderen Seite, desto sorgfältiger muß iron uns das Gesetz unseres Gottes.Ebeobachtet?werdLN. Es sind leider),so viele Gottesgehote, welche heutzutage selbst von denen ver- 1uachlässigt Werden, -die sonst noch treu und fest halten an.Her/Religion der. Väter:-. ..Es sind diese>Ueber- :>tretuugen/LiN /breit Esgetretener/Hfad geworden, ^Ef-ävem die> Menge gedankenlos:; hinwallet1 so: »das stÄastren mttdem/ Scheermesser, Has.Trinkest , verbo- >Äeneü Mernes 3^ 23« ono, Entweihung rdeLSabbats .-durch GeWMsgeben und Einnehmen, durch ««Tragen - WUßerhalbH der erlaubten Grenzen/ Zins-nehmen-und ^gäben^Mandachtloses9 Gebet st. is. iw. 777/ Wer.Mnnte diel.Hanze Reihe -^MerrSünden.aufzählen,, die unserem r Geschlechte - leimoersgelänfiglgewordenI -;M! u: r/- - m^Dereirstt,- erzahlliRabbr Iosuä ben.- Khananjah, führte mich mein Weg -über einen Fußpfad. Da rief: mich - eincr kleines,/ Mädchen an / und sprach : „„Siehstdn denn nicht, : daß du.Ger - bebautes/Feld gehst?"." „aber es .ist .ja ein breitgetretener „Pfad, . erwiederte ich" 77-:; erwiederte,/das:, Mädchen, Räuber, wie du. einer, bist, haben ihn scho nnieher-- getreten."" Ja, -der Pfad der Sünden und der Ueberitretungen>:/wie sie Heutzutage modern geworden-Lsind, ist Mn -breitgetretener. ,,Derjenigewelcher ihn .nicht wandelt,/wird! angestannt verlacht, als ein - Sonderling.-rerschrieem Aber lasset uns doch-,bedenken^ wer diesen ',PfLdlx.«ichergetretM,chivern diese' Gesetzesübertretungen gang und gäbe , gemacht. hat? , Waren es etwa die - ehrwürdigsten, - weisesten « und besten Männer in /Israel? Nein, es : waren leichtsinnige,- unwissende und wenig rühmenswMthe; Menschen, Räuber,' wie - düeiner > bist, -du gedankenloser Religionsverletzer, haben ihn niedergetreten! Wir haben nunmehr Hie bedeutendsten Gefahren erörtert, die - das Galut Israels bedrohen: Hem Druck -der / äußern Verhältnisse/ - die Geringschätzung /der - Nationen in Folge gesetzloser AusnahmszustLnde, die Verführungdurch den Geist heidnischer. Sitte: und die unzulängliche Kraft, dem Dienste Gottes/zu leben. Äll diese Gefahrenhaben wir theils überwurwen durch den Beistand Gottes, Lheils werden wirrste noch -überwinden^- durch die/ Hilfe Gottes; - denn der Ewige, der unser Gott; ist, wird unsere Gott, bleiben selbstin jener erhabenen glücklichen Zukunft, inder die; ganze Welt sein wird voll Erkenntnis/und Gott der Allmächtige als Einziger anerkannt: und -die GoLtesverehrung nur eine sein wird: „Jauchze und freue dich/ Töchter Zions,- denn siehe, .ich werde kommen und werde wohnen in deiner Mitte, spricht Gott! (Secharjah c. 2 v. 14) Erwiederungen uns verschiedene/ das NeLigisnsgesetzLiche oder ' die Tradittsn detreff. resorrylftlsche GuLachteu. vr. 4. RHäesLeLmer IV. Gott helfe mir gegen meine (vermeintlichen) iFreunde,L:Undi-ichlMerde:..dann.MMe Feindesehen, k läM eine/ mehr ethische /alsgramatische- JnterpreLatiorr König .David sagen..,-..Wirr.haben-.uns . heutzutage-sehr/oft gegen -unsre Freunde -zu Mehren, .< gegen,Niemanden - aber :mehx - als., gegen/den nachMm- .ständen) / auf Ltalmudischem;Ooden. stehest rWollenden.