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Der Israelit · 1862-11-19 · Heft 46 (19.11.1862) · page 2

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Journal
Der Israelit
Volume
3 (1862)
Issue
Heft 46 (19.11.1862)
Date
1862-11-19
Page
– (sequence 2)
Language
German
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ihnen jedoch unentbehrkchetz re Lehren, so erhalt selbMerWrck . traute Jugend nichj. Me KoMoenMeMWre^ kiwftige Lebensrichtung^staltenoe rmgiöse Belehrung/ Befähigung und Erkräftigung, und so treten nun die traurigen Holgen derselben : Unwissenheit in den dem 'Und ' Pflicht unfern' schast gegen gö Blicken entgegen. In unsrem Bayerlande, in welchem das jüd. Schulwesen schon Gingst, ja fast vor allen.. Ländern? Deutschlands am frühesten, der wohlwollenden Fürsorge und thätigen Mithilfe der höhen Behörden sich zu erfteuen hatte, mußte das Schulwesen im Allgemeinen, die jüdische LehrerbiK>üngM- BdsöndeM »M« Folge der zu Tage getretenen Unzulänglichkeit deD aste-der speciell jüdische» Sache iMnstiP-flch' resüLW gierungeN stets bona tiäe gehandelt, - undimmer das Beste zu erzielen eifrigst sich bemühten. - - So anerkannt und tüchtig nun die Institute der K^-Schullehrer --Seminarien für. die profan-sociale HMnug: allersomit: auch der jüdischen Lehrer wirb; ten,^so,.ließsich, doch in, diesen Anstaltenwo in dem zWijahrigen-CMus das Maaß/des/Relizions.-InterrMeD.,Mlso^ihres Fachstudiumes/ nur. auf.-einige Stunden, wöchentlich:fixirt/war, Gedeihliches u nicht erMlen^,-daher, auch, die große Unzufriedenheit -vieler Gemeinden ML-ähren,, -auf solche Weise - gebildeten Zehrern-/dexen religiöse r Bildung..und/Kenntniß oft so ärm^ und. dürftig,rhäß. nicht selten viele Gemeindeglieder ihnen darin überlegen, oder doch so..viel/an ihnenherausgeWlt hatten,/daßsie vielleicht in Allem, uurmicht-M den Reügipnslehr-Gegenständen/UnterrM, zu -erthMen M Stande/seien.7 iJn- Folge der Ünzuftiedenheit der Gemeinden chatte, sich nun auch AzAahl - der- Lehramts,-Kandidaten verringert HM^jetzt -schon viele.- -.Gemeirchen-l nicht im. Stande stjch, LeMigte. Reljgivnslehrer zu-finden, .und ist-souMLN) unsrer sonMo.sorgenden und orgamsatorischen Zeit hie größte^ altzr^Gefahren s /nahe.? getreten,- kommende Geschlechter.ohne; cÄe und, -jegliche/Kenntniß MsreHZ^Religion erstehen; und-,erwachsen - -zu-, -sehen. mftMstneiLssmem Auge folgte; konnten-wöhl die bezeichn neten-Äet-rubendenoBerhäktniffe micht-Lentgangen-sernj urtd Fordsrte -reselbelschon vor -Längerer »Zeit ^sämMtheWBffein dürfte..-^. DiMMa Tragweite/-dieser' .AMagewohl erWieH-H sUchteMrie Herren^Distrikts-- IMbinex: BamMr gM zu.WAr zbur gE Ä d ld r zuMMaffenburg, Thalhsrmer zu Marnhern- '- heim, Adler zu Burgpreppach und VWL i p pmann zu Kissingen zur gemeinsamen Berathüng" zusammen zu treten, und nachdem dieses geschehen, WM-MWtz WK'A°M°MGM"d w-° fachen der vorhandenen' betrübenden Erscheinungen h. Kreisregierung dar. Allein, wohl wissend, daß ihre Aufgabe hiermit nur zur Hälfte geschehen , machten rsie-zugleich ^positive Vorschläge zu einer gründlichen Hebung und Besserung des jüdischen Schulwesens, und zwar durchdie Neugestaltung des Bildungsganges der Lehrer, und formulirten schließlich ihren -AnMgl-ahiWL Hohe^ Regierung zu bitten, eine jüdische Lehrer-Bildungs-Anstalt, sowohl für Religions- MsMMMMWMrsNMk'ÄMrhiM ' bereitungsschüle -'gründen, zu dürfen / und erb aten? sich MunEe hierzu^ nöthige h. Zustimmung: zur---Realisirungsgenannter,/zu gründenden Anstalt..u /-ü-, ' Mach Eingehenden Verhandlungen und ^gründlicher-Prüffing der mit tiefer Einsicht und Umsicht, großer Sachkenntniß und reiflicher Ueberlegung ausgearbeiteten Vorschläge- und Pläne, namentlich des Unterrichtsplanes - — in ^welchem sowohl> für/gedM gene religiöse/ als auch für eine gründlich e und gediegene ' sociale Bildung das . Geeignete festgestellt war — wurde von hoher Regierung^ mit- Zustimmung des / Allerhö chsteN Staats-MinisteriuMs' der Antrag genehmigt--und die obenbezeichneten Herren Rad-, biner' mit desien Nealisirung betraut und' beauftragt. Nun war es' wohl, der hochverdiente , .durch seine grosie Schüleizahh,Meine' talmudischen Werke, seinen edM Charakter' sMMüfohsernd^MenschGliebelÄnd seltene Uneigennützigkeit rühmlichst bekannte Herr Distriktsrabbiner B amberg er zu Würzdur g,-der einen iu'üefMreifenöen ^Worten v'erfäßtM " Mftüf erließ, uM Mwdhl GEndüngs--als periodische Beiträge von unseru Glaubensgenosien zu verlangen, trauen des Aufruf-Erlassers verfehlte.nicht,^alsbald einsttveilew beirder,'-KgläBank-zu Wurzburg t verzins; lichangeleAiiEm Edler iOJsrael hat -iesemZwecke-sd eben fünf Mnftvd^Gulden^zugewcndrt! usid: gewiß^ es -wird»6ei öem---für-»alles ^Große^und -Edle regen Sinne'UWrerl'GläubensbrüderMicht^ermangeln^ daß iSrä^Schillens Äm ünserem^Kreise geeignet - wärenMnd wichL'esondersi -deni-Mangel anräsrael-lLehrernabzu-' MLfSrdeM sich^angelegen lsein laffen ''werdeMV'Hätv-

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