Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 3 (1862)
- Issue
- Heft 44 (5.11.1862)
- Date
- 1862-11-05
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
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Herausgrgebrn von i>Z7 L^bZLILLkLLLFL LLt 44 . Mainz, dm 5. Nov mber 18S2. Diese ^Zeitungwelche nur in Verbindung mit dem »Israelit" abgegeben wird, erscheint wöchentlich, einmal, Mihtmochs im mindestens 4 Bogen Preis des Jahrgangs 1 fi.; halbjährig 30 kr.; vierteljährig 15 kr. Inserate werden mit 1 Sbgr. oder 34'kr.rh. die Petitzeile oder deren Raum berechnet. Der letzte Sprosse -er Familie Bacharach von (Schluß.) Ein Sohn — vermutlich der einzige— des R. Jair Chajim hingegen ruht auf dem Alsbacher Friedhofe. Sein Grabstein ist hervorragend, aber feit Jahren verwittert und unlesbar. Der Vorstand des.Friedhofvereins, welcher sich die Instandhaltung und Verschönerung der - ehrwürdigen Stätte in sehr anerkennenswerter Weise angelegen fein läßt , richtete die Aufforderung, an mich,, denMereits. von _An->. dern vergeblich angestellten Versuch zur Entzifferung des Epitaphs, behufs der Restaurirung desselben, zu erneuen. So ehrend auch der Auftrag für.mich gewefen / würde ich nicht davon reden - daß mir der Versuch vollständig gelungen ist, dürfte ich nicht sicher sein, daß das fragliche Epitaph für Viele von nicht geringerem Interesse fein wird, wie für mich selbst. Ich Meile daher solches in Folgendem mit, und im? ternehme zugleich, da dessen Sinn so dunkel ist, und von vielen hochachtbaren Gelehrten, die ich darum anging, nicht gegeben werden wollte, meine Meinung darüber zu-äußern, welche freilich, solange die Bedeutung des', hier gebrauchten' Wortes Wap pia nicht sicher gestellt ist, nur als. Hypothese gelten kann; ob mitmehr oder mindrer Wahrscheinlichkeit , steht mir nicht^zü, - zu entscheiden.' — . "Die.Aufschrift.lautet wörtlich: 7- ' . ') p"S>!2"8n7lvN M'2 NS- OO2WQ.2 NM2 '-02 7l"2 Owx> 'ro^p.-! MN 22NVN ^2 1) Die Jahreszahl ist' ganz deutlich'' erhallen, -und iläßtr gar keinen Zweisel^zu.hlLevisöh'n's.'Behauptung' 'in.MsyNrlK-.riMSö R./S. müsse jedenfallsvor 1699-^ ----- gestorben sein, beruht auf^einem'Mißverständnisse.? fihattoth§Jair;in ^der Vor- PI2Q N1222 MMNV- OX2 NM2 MP4N «'2N1 N'!? I2-.'Q ^>2PN NVNNr«'23drn 'Q'2 L-'X O'^p2.-i^ nnx 2'L7N?N'2> 1"N ^>2 12'2,-l PO2 PL/N NQ18Q ".1 "2 "s "2 "n Als Momente die mich bei meiner Erklärung leiteten, schicke ich voraus: 1) Daß Herr Samuel Bacharach zwar, wie aus der Vorrede zum 2'dr» mn erhellt, kein Gelehrter war, wohl aber als v"is, sicher der ehrw. Gemeinde Worms, eine im hohen Ansehen und viel>Zutrauen genießende Persönlichkeit gewesen zu sein scheint, daher 2) ein wichtiger Umstand vorhanden sein mußte, der es verhindert hat, unserm R. Samuel seine Ruhestätte neben y Vater urch Großvater in Worms anzuweisen. 3) Die von der Hand des R. Jan Chajim ans den Umschlag der im Besitze des Herrn Rabbiner Bamberger befindlichen Gedichte-Sammlung geschriebenen Worte: NVPQ '22O '2 '22^> scheinen auf eine unfreiwillige Unterbrechung der - Verbindung zwischen Vater und Sohn hinzuweisen. Doch nun zur Sache. Bekanntlich unternahm 1683 unter der Regierung Ludwigs des XIV. das französische Heer eine Invasion der Rheinlands. Mulac, der eher, ein Haüptmann einer Mordbrennerbande genannt zu werden als den Namen eines Generals verdient» bereitete Worms ein schreckliches Schicksal. Bis. auf wenige Ausnahmen ließ er alle Gebärüre der armen Stadt niederbrennen, die Einwohner wurden auf-die rede sagt nicht, daß er keinen Sohn hinterlaffe, sondern, keinen Sohn-der ihn ersetze» könne, Samue^ überlebte also f. Vater jst. 4702) um 37 s. Schwester Dobrah M 1736) um 3 Jahre.?L 2) Unter der neuen Wappra ist n. m. A. dieZest der neum sranz. Invasion zu verstehen, während-maw vielleicht tzre alte Mappia alsdie Aera des 30jährigen. Krieges bezeichnet haben mag. ,;