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Der Israelit · 1862-10-22 · Heft 42 (22.10.1862) · page 1

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Journal
Der Israelit
Volume
3 (1862)
Issue
Heft 42 (22.10.1862)
Date
1862-10-22
Page
– (sequence 1)
Language
German
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' S. JatzrgÄnM^ M LS. Ei n Centrakorgan für das orthodoxe Judenthum Herausgegeben von »r. Le^hMann M Mainz. Mainz, de^n 22. Oktob er 5 62 3. (1862.) Diese Zeitung erscheint wöchentlich einmal, Mittwochs, in mindestens 1 Bogen. Preis des Jahrgangs: fl. 2. 30 kr. rh. Halbjährig fl. 1. 15 kr. rh. Vierteljährig 38 kr. rh. Me Buchhandlungen und Postämter nehmenBestellungen an. Oesterreichische Banknoten laut Lours. Diese Zeitung wird nur in Verbindung mit dem ,Lsr. Anzeigeblatte" abgegeben. Sollte direkte Frankozusendung unter Streifband gewünscht werden, so find an die Expedition pro Jahrgang 3 Thlr. p. C. oder 5 fl. 1K kr. rh. oder 6 fl. ssterr. franko einzusmdm. . 7 Inh alt. Leitende Arttkelr Literarischer Bericht: — Orthodox-isr.BibelanstaL — Bau Mischer Annen- und Pilgerwohnungen in Jerusalem.? ZeiÄngsuachrichten und Correspondenzen: Deuts chland: Dettelbach. Aus der bayrischen Pfalz. Laüpheim." — Preußen: Halle a. S. — O esterr. Kaiserstaat: Pest. — Frankreich: Paris: — England: London. London. London. —< Rußland: Warschau. — Italien: Turin. — Amerika: Washmgton. . Inhalt des isr. Anzeigeblattes: Zeitungsnachrichten und Correspovdenzenr O esterr. Kaiserstaat: Wien. Eisenstadt. Pest. — England: London. — Ameri k a: Chikago. Chikago. Feuilleton: Aus der Geschichte der englischen Juden. Räthsel. Lenien. . ' Leitende Artikel. LiteraeischeL Mericht. Frstgrbrtr -rr ÄsrarMen, ueu überseht mrd erläutert von i Dr. BHvLs.s1Sa.vL». Berlin, Louis Gerschel 18K0. Vinte Auflage. Wenn man die Freud e gehab t hat, die Predigten des Herrn vr. M.a ch s in B erlin. einige Jahre lang zu hören,, spi fühlt man sich fÄmlich angeheimelt. wenn man nach langer ZWfeine Festgebete zur Handnimmt. Die edle SpracheiHiefer vorzüglichen UeLersetzungen führt dem Auge wiederum die Gestalt des vortrefflichen Predigers^ dem Ohre den klangvollen Ton seines herrlichen Organs vor, und wir fühlen uns wiederum in die Berliner Synagoge versetzt, wo wir so oft den Auseinandersetzungen, Betrachtungen, Mahnungen des gefeierten Redners aufmerksam folgten. — ' Herr vr. Sachs -hat es^wie kein AnderH.verstanden, sich in den Geist jener wunderbollen Westen zu versenken, die unter dem Namen f„Piutim" einen Theil unserer Festgebete bilden. Das sinhkaum mehr Uebersetzungen,. das find neue Schöpfungen, die nicht das Original übertragen, sondern es wiederspiegeln und demselben fast gleichkommäk an Geistessrische, an-poetischem Hauche, an tiefinnigem Ausdrucke. Die derüsche Sprache zieht unter der Meisterhand des Uebersetzers ein neues Gewand an und läßt die Gluth religiöser Hingebung ahnen, die den hebräischen Gesängen innewohnt., Es sollte sich Jeder den Besitz dieser Festgebete ermöglichen x selbst der Gelehrte, wenn der hebräischen Sprache, auch noch so mächtig, durch diese Neberttagnngen fich angeregt und neue WMmungsweisen finden, Ae ihrn bisher entgangen wMMund die eben so: trefflich gedacht wie schön geWM .iM. herrlich ausgesprochen find. Um wie viel mehrWWnd dfese Hebersetzungen für Frauen und UngeWLWn wahrervSchatz! Die vielgeschmäbtenEiutim find in ihrer ganzen Schöne durch sie JMMAgänglich denn der leicht-

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