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Der Israelit · 1862-10-01 · Heft 40 (1.10.1862) · page 8

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Journal
Der Israelit
Volume
3 (1862)
Issue
Heft 40 (1.10.1862)
Date
1862-10-01
Page
– (sequence 8)
Language
German
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ZnsjÄnsche Lager-gedrungen und anscheinend Siege «Achten;Haben..-v-.. M ^Mex würde daher... gla üben, > .daß. am^ Hiesigen DxLe^Mer - an- und Mr^sich wenig Bedeutung - hat, Mochekanntüch von. jeher, in den? Zeiten.des; prrLi ^?2 und. eine, der größten JeschiboH^;war, .auch HeyteHU^ Aag.^denl'? wißbegierigen-Jünger. -Geistes- ,Mchrung; Ln. vollem Maße. extheilt wird.?.nnd doch M dem>,so;Mer -alte JeschiLaortz-genügtz.noch -immer Motzä-er gesteigerten- Anforderungen,nUnd^D,,im WeitenAmkreife, Preßburg abgerechnet, <der Brennpunkt, wo /die^öttlichencuud?.weltlichen Lichtstrahlen Lereimgt-den-TalmudMgew.Mströmem.. -. § . Der, ,TalMudunterricht.^des-hiesigen-, berühmten LssxrnRabbiner!?'^xy^v"^i2t<Q^L'<2>?!i, i'^rvprrän begeistert rWe.s(circa i30) .Schülerderen:?bedMteyd- .sierDheil tüchtig r.im, Talmudf^vorgerücktin solchem Maße,- wie nur selten.vorhanden.Hebräische-Sprache, Bibelkenntniß Ln weiterem Sinnedeutschesz-Msien überhaupt, 'Latein-LisMu. Vollendung des Untergymnasiums , lernen die ernst beflissenen- Bachurim in -er -hiesigen. Jeschiba im '.Privatunterrichte des als . tüchtig anerkannten; Pädagogen Herrn Wilhelm OH.s, Dirigenten der hiesigen jüdischen Hauptschule, wo.«ne rEgiöse, lebensvolle Behandlung des.Unterrichtes Ln den weltlichen Wissenschaften, das Herz erwärmt, und so den Geist der hiesigen Jeschiba Hebt und belebt. Schweiz. . Zürich, den 18. September. Sie werden sich wohl wundern, von hier 7aus einen Bericht zu erhalten. Oers , würde ich Ihrem , geschätzten Blatte schon früher Mttheilungen gemacht.haben, hafte ich Ihnen etwas Angenehmes über - die/ hiesigen -Mischen .Zustände Berichten können. So-schön -dieselben rnpolitischer Bezichung ,sind/i.die - Juden. sindMer nicht nur. dem Gesetze nach sondern faktisch.-Mancipirt, da sie sich per allgemeinen, Achtung ^erfreuen -r^so traurig war -es-; bis jetzt.,MMligiöser Hinsicht, r-Die.,Judendie Mer wohnen, stammen-aus, den perschsedenstenSegenden,Snamentlich -sind Djele-zDeutsche. Mtercdenselben. Wenn LescMnauch-? besonders s . Ln/Deutschland sehr viele-Indens gibtdie sich,-über die^Gebote unserer Heiligen, -Religion .hinwegsetzen, .so findet., sich doch AenigstAs eijl'.'Wtt^hmntt,-., die Synagoge, uElv'ejin°.'üüEÄeselde''nicht täglich besucht wird, so doch Mindestens an Sabbat-' und Feiertagen; eine andere ^Institution? ein? Schächter,. findet sich ebenfalls /in - fastr/allen jüdischen /Gemeinden.-.,, .Nun selbst diese Anfänge.eines religiösen. ^Lebens. fehlten hier. Mancher der/).hiessgen^HemeindMiigfted^^^^^^^ gern am'' SabVath' seine' Gebete, in' Gemeinschaft mit feinen Glaubensgenossen Mm Allgütigen gerichtet^ es fehlte aber. sowoMän?.eineMLokale?als^auchan der gehörigen Anzahl- Leute-,ja: selbst an -eu-hcitigsten, Feiertagen fehste - es oft an - obgleich.eine große Anzahl, jüdischer.Familien hier. wohn^' uüd ' Mancher, war dieserhalb genöthigt nach Undingen öder Lengnaü zu. geheut Zum Schächten mußte man sich des Badener Schöchet . bedienend Das hat sichnüMeit diesem Sommer, G., s. i D.,- geändert, die hiesigen Juden haben sich als religiöse Gemeinde constituirt, wovon sich Niemand ausgeschlossen. Dem ersten Bedürfnisse einem Betlökale'Purd'esofort ^entsyröchen . und mindestens M sabbatlich> versammelt' sich - ein 'großer- Theil der Gemeinde Mm gemeinsamen Gebete.^ Der: Vorstand, der aus Z Mchttgen Männern --- Hr. Bernais , Hk. Bernhejm, Dreifus besteht, wird gewiss das Seinige zur gedeihlichen Entwicklung der Gemeinde beitragen und hat es schon dadurch bewiesen, daß er sofort die Stelle eines Vorbeters, Schächters und Lehrers ausschrieb. Gelingt es ihm, eine entsprechende Persönlichkeit zu - gewinnen-- - die - besonders-auch als Lehrer tüchtig, so. wird er sich ein bedeutendes Verdienst um die junge Gemeinde erwerben.. . MrMeifeln nicht, daß das - Vorgehen Zürichs zur Nachahnmng anspornenwird, namentlich - in' St. Gallen, wo sich ganz -ähnliche Zustände,- wie bisher hier- -finden. Daß, wie Sieso schön in ihrer Rezension. über! das Werk „Rom und Jerusalem" . ausführten, ein neuer, besserer) zur Wahrheit zurückführender.Geist im'Judenthüm waltet, merkt man auch in der Schweiz und möchte ich r namentlich die ällerwärts entstehenden jüdischen l Restaurätiönenl. als Beweis an führen. Während -früher^ kaum reyle-;.M finden' war, trifft .man solche jetzt fast, allenthalben, so in Baden, Burgdorf, Bem)^SÄVihMn)7in,Mterem. Orte sogar zwei und an > noch vielen 'änderen Orten. Wir gehen jetzt den heiligen Feiertagen entgegen-V wir - werden dieselben um so würdiger und feierlicher begehen, als dies ja zuMi-Men Male, als,Gemeülde. geschiehft: Möge der '.MgEe.der)H.u^.)GMeiyde-.däs,,GlMMcheü)en- -aß stets' tziü'" religiöser-Smn'?in'''derselb^rr MKsche und 'sie fort ^ünd 'fort gedeihet'ö l- - ' Gottsleberi-in- Mainzr

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