Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 3 (1862)
- Issue
- Heft 40 (1.10.1862)
- Date
- 1862-10-01
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 87% known words query
- IRI
…/2446951-2447036-2447076--01466-2456732- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
4 31L Ierre!ch'MnÄ7MkHMM;Bolk^ bilden werden. Dies ist die glanzvolle ZukunfL^Jsraels / die ihm dÄMen Propheten uMgoktbegeistertenSeherttj diödeü Schleier der fernsten ^Zukunft gelüftet, verheißen Wörden und dieser Zükuüft wollem wir sicher ünd'getrost entgegenharren. Juch einige Worte Wer -ie Vvrwendung -cs ^ÄchuLstm-es^ von Lnddiuvr Dr. Lilüesüeünkr in LLseuslaät. (Schluß.) So häbM-'-stch'^wohO-' äü^^'WÄswo Fälle (welche, .wirklich .zum.. Lachen...-WÄ»n^wM^fie: nicht Mm Weinen Mären), wie der, vor ^wenigen Wochen in unserM BMke 'vortzekMmene, "ereignet/ daß ein von einem HehM frommenVäter Mr feinEnd auf WuM -günstiger Referenzen, aufgerwMMener/Privatlehrer, nachdtM ep Wen wMv n^nr?rc. mitten im Curse entfernt^ klagend' gegMIeinen Prinzipal aüftra^ weil er durch das Engagement die, gute Resultate versprechenden, mit H errn Treumann. Dir ector. in . Wien, ge führ.ten Unterhandlnn gdn'Mtzen'ÄNriähm e in dessNiTheavergesellschaft abgebrochenKabe/ Erbarmt euch der Kinder, der armen, unschuldigen Kinder, die eure Ahnen einst als Bürgschaft^ als einzig-vdn Gott 'äntzenommeüe Bürgschaft 'für die Erhaltung des - ' Gesetzes verpfändet (Lad. Ledir NasedLr> l. 4), U Nd s ch affet ein gutes, jüdisch es Lehrerseminar. - „Weit mehr bercchtigt" meint der Herr Corr., M die UMHutzung solcher Völksfchülcn, deren GemeiWen äüßev Stand ^stnd^ oie' nöthigen'Schüläuslagen aus eigenen Mitteln zu bestreiten; nun fei die Ausführung um deswillen sehr schwierig, weil sich höchst wahrscheinlich zu viele, ja fast alle für arm und unterstützungsbedürftig ausgeben würden, und. daduWi der: Fond zu fehu zersplittert- Md durch die ' Geringfügigkeit der' einzelnen^Siibfidien ohne Nutzen bleiben müßte; abgesehen davon, daß die Rechtsfrage solcher Verwendung der ungarischen Gesammtheit gegenüber» auch .eine sehr rigorose sei. Uebrigens würden 4vohl"Normen gefunden werden, weil sie gefunden werdenmüssen. — Gehen wir die' Bedenken" des Herrn Cörr/ einzeln HUch:'"'- Was däs/eW'betriffL^sö mäg dieses vielleicht rder Wahrheit!' nähe kommen: Allein. ganz so schwärz »sehe -ich hierin doch nicht. Abgesehen davon, daß viele notorisch reKe, und dieß find gerade die bevolkMsten Gemeinden, auf diese Subvention gar kcmer^UnspMch Mächen können, wird es doch wohl auH noW viele ändere geben, welche in Erwägung, daßdiD -zü Gunsten, armer bedürftiger' Gemeinden geschieh^ fteiwMg von diesem Ansprüche zürücktreten wärden. Die Rechtsfrage' ist allerdings erne sehr Mste^ Es liegt nämlich nach Wischer Satzung wohl jeder Gemeinde ob, Lehrer anzDellen, und däsüv'-zu sörgen/ daß kein Kind der Gemeinde ohne Unterricht bleibt (Baträ 21, Sabbat till, Mäim. Talnkud Thora II. 1); allein etwa ganzen Kreisen oder nöchgrößeren Ländercomplexen läßt sich allerdings keine solidarische Wicht Nachweisen. Es ist dieß bekanntlich eine große politische, oder vielmehr fozrälv-Fragezu deren Lösung wir nicht berufen, selbst wenn hier der passende Ort dazrr wäre. Mich dünkt aber , das eine Bedenken mit dem ändern combinirt',' dürste fast ganz über beide hinüberführen. (nrnälM ri^iriv rr-in x'Lttp).' Es muß nämlich eine fernere Untersuchung darüber vorausgeschrckt werden, Nach welchem Princip denn eigentlich subventionirt werden' soll. Sollen es in Rücksicht daräuf, daß dieß eigentlich das größte Bedürfniß ist , gerade die kleinsten Schulen, die ein- und zwMafsigen sein, wodurch allerdings eine nutzlose Zersplitterung in Aussicht stände; oder sollen, in Erwägung, daß die Befriedigung geringem Bedürfnisses jeder Gemeinde bei mäßiger Opferwillrgkeit möglich fein dürfte, die höhern Unterrichtsanstalten mit mindestens drei bis vier Klassen unterstützt werden, wodurch aber dann die übrigen Gemeinden streng genommen allerdings in ihrem Anrechte an der entsprechenden Contributtonsquöte verkürzt würden. Dieß dürfte jedoch so auszugleichen fein, daß allerdings nur die mindestens 3 bis Massigen Schulen Unterstützung aus dem Schulfond erhalten, jedoch wenn irgend möglichdie Einrichtung getroffen werde, daß in jedem Comitate mindestens eine solche höhere israelitische Gemeindeschule gegründet wird, solche Gemeinde aber für die erhaltene Zulage den übrigen Gemeinden des Comitätes das Recht einräumen muß, so viel Schulkinder gratis die Schule besuchen zu lassen, als im Verhältnisse zum obgedachten Anrechte steht. — Merdings werden auch auf diese Weise noch viele in ihrem strengen Rechte verkürzt werden, da nämlich, wo die Ausführung des obigen Vorschlages auf zu viele locale Schwierigkeiten stößt, so wie alle diejenigen, welche trotz des Schulgelderlasses die übrigen ExistenzmitteV für ihre Kinder in jenem fremden Orte nicht erschwingen können, oder endlich jene großen reichen Gemeinden, welche wohl gar kein Aequivalent für ihre Leistung zum Schulfond erhalten; allein — warum soll man bei einer so großen Sache so mäkeln und liegt denn nicht unverkennbar doch auch eine große Wahrheit in dem Grundsätze, daß die Erziehung jedes einzelnen Kürdes