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Der Israelit · 1862-10-01 · Heft 40 (1.10.1862) · page 1

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Journal
Der Israelit
Volume
3 (1862)
Issue
Heft 40 (1.10.1862)
Date
1862-10-01
Page
– (sequence 1)
Language
German
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3. Jahrgang. E i n Centralorgan für das orthodoxe Jndenthnm :.. .. . r .. . '. Herausgegeben von . V^. Lehmann in Mainz. Mainz, den 1. Oktober 5623. (1882.) Diese Zeitung erscheint wöchentlich einmal/Mittwochs, in mindestens 1 Bogen. Preis des Jahrgangs: fl. 2. 30 kr. rh. Halbjährig fl. 1. 15 kr. rh. Vierteljährig 38 kr. rh. ALe Buchhandlungen und Postämter nehmen Bestellungen an. Oesterreichische Banknoten laut Eours. ' Diese Zeitung wird nnr in Verbindung mit dem ,Lsr. Änzeigeblatte" abgegeben. Sollte direkte Franko* zusendunz < unter Streifband gewünscht werden, so find^Äi die Expedition pro Jahrgang 3 Thlr. p. C. oder L st. 15 kr. rh. oder 6 fl. öfters ftanko einzusenden. . DÄ mit dem 1. Oktober ein neues Quartal" beginnt, so erlauben wir uM dM, geehrten Abonnenten "darauf aufmerksam zu machen, daß n a m ent li ch b e I dM Post das Abonnement frühzeitig erneuert werden muß, damit die Zusendung keine. Unterbrechung erleide. Inhalt Leitende Anttkelr Ein Blick in Israels Zukunft beim Eintritt des neuen Jahres, von vr. Herrmann Lipschitz. — Auch einige Worte über die Verwendung des ungarischen . ,)Sckulfondes"> von Rabbiner Dr. Hildesheimer. (Schluß:) — Orthodox-isr, Libelanstalt. —: Bau .jüdischer, Ärmen- . / und, Pilgerwohnungen in Jerusalem. , . ... Zeitungsnachrichten und Correspondcnzen: Den t s chland: Mainz'.' Offenbach/ Gailingen.Ans Unterfranken. - — Preußen: Tantem — Oesterr. Kaiserstaat: Tstis. 7—Schweiz: Zürich. Inhalt des isr. Änzeigeblattes. Feuilleton: Das Versöhnüngsfest. —/ Leitende Artikel. Ein Blick in Israe ls Znkunst beim Eintritte -es neuen Jahres. Von vr. Lerimäull I.M6bLl2. Im Leben des Einzelnen wie im Leben von Nationen - ist es gewöhnlichdaß man nach einem 'äbgelaufenen ^Zeitabschnitte den Blick/nach der ^Vergangenheit und'Zukunft richtet. Man mustert^Mrch all die Geschehnisse und Erlebnisse der irr den Strom der Ewigkeit abgeronnenen Zeit, um sie als Stütz- und Änlehmmgspunkte für die kommende zu benützen; man will alle Momente der Vergangenheit gleichsam in einen Brennpunkt zusammenfaffen, der als Leuchte dienen soll' auf dem Pfade des fernem Lebens. Der; Mensch steht an der Grenze der Zeit als rück- und vörwärtsblickender Janus und will die Vergangenheit für die Zukunft verwerten. Wirft sich nun allen Menschen zu gewissen Perioden die Frage auf: was war und was wird werden? um wievielmehr ist es ein lchMtes Bedürfniß des Juden, der noch Alles von der Zeit zu erwarten hat, bei jedem neuen Zeitabschnitte, sich diese Frage zu stellen, und so wollen wir nun an der Schwelle des neuen Jahres uns fragen: was war und was wird werden? Ja: was wird werden? Was wird die Zukunft bringen? wird das Endziel des Strebens erreicht werden? Dies sind die brennenden Fragen, die alle Menschen an die verschleierte Zukunft richten; alle stehen mit pochendem Herzen an der Pforte derselben und wurden gerne aus deren versiegeltem Buche ihr zukünftiges Schicksal lesen. Doch während die andern, freien, selbstständigen Menschen, die bei ruhigem Fortschreiten auf hem Gebiete des Wissenschasts- Kunst- Gewerbe- und politischen Lebens ihrem Endziele immer näher

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