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Der Israelit · 1862-09-24 · Heft 39 (24.9.1862) · page 1

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Journal
Der Israelit
Volume
3 (1862)
Issue
Heft 39 (24.9.1862)
Date
1862-09-24
Page
– (sequence 1)
Language
German
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3. Jahrgang. SS. er E i n GemLVKisrgKM für öas orthoös>§e ZAdsNthnm. Herausgrgkben vo» Nr. Lehmann in Mainz. Mainz, den 24. September 5622.(1962.) Dies« Zeitung erscheint wöchentlich einmal, Mittwoch-, in mindesten- 1 Bogen. Preis de- Jahrgang-: fl. L 30 k. rh. Halbjährig fl. 1. 15 kr. rh. Vierteljährig 38 kr. rh. Alle Buchhandlungen und Postämter nehmen Bestellungen an. Oeperreichische Banknoten laut LourS. Diese Zeitung wird nur in Verbindung mit dem ,Lsr. Anzeigeblatte* abgegeben. Sollte direkte Franko» Zusendung unter Streifband gewünscht werden, so find an die Expedition pro Jahrgang 3 Thlr. p C. oder 5 fl. 15 kr. rh. oder 6 fl. sstrrr. franko einzusenden. Da mit dem 1. October ein neues Quartal beginnt, so erlauben wir uns die k geehrten Abonnenten daraus'aufmerksam zu machen, daß namentlich bei der Post das Abonnement frühzeitig erneuert werden muß, damit die Zusendung keine Unterbrechung erleide. Inhalt. Leitende Artikel r Posaunrnton (O2- .-,'.1' M') — Auch einige Worte über! die Verwendung des ungarisckicn „Sck'uifondee", von Rabbiner Dr. HildeLbeimer l Fortjkhung). — Orthodox-iSr. Bibelanst-Ut. Lau jüdischer Armen- und Ptlgerwobnungen in Jerusalem. Zeitungönaärrichten und Korrespondenzen: deutsch lanv: Offenbach. — Oesterr. Kaisrrstaat: Proßnitz. Inhalt des iSr. Anzeigeblattes. Zeitungsnachrichten nnd Korrespondenzen: Deutsch laud: Gersfeld. Mannheim. Mannheim. Frankfurt a. M. — Oesterr. Kaisrrstaat: Vesth. — S erbten: Cemlin. Feuilleton: Die Ruinen von Babylon und Rinive iLchl-ß.) — Zum Neujahr. Irrten-e Mrtikel. Posnunenton. (22^ N'N' 21') »Angstvoll erbebet das Herz mir — so heißt es in einem unserer herrlichen Gebete für das Neujahrsfest — da ich vor dir, o.öerr, meine Stimme erheben soll arm an Verdienst ziehe ich mich scheu? zurück — an Einsicht baar, wie darf ich zu hoffen j wagen! Stärke du mich, kräftige du mich, da Schwäche I und Zittern mich ergreift! Wohl zage ich, wenn ich! bedenke, daß du heute gebrechlicher Menschen Thun durchforschst, Furcht vor dem Gerichte erschüttert meine Seele. Weh, wenn Vergeltung du übest! Vor dein Gedanken schon droht mir das Herz zu brechen und dem Auge entguillen Thränenströme. Gnade, Gnade erharren wir und wagen zu hoffen; gedenke ' des frommen Wandels der Vorfahren; siehe, eS! glühet mein Herz, mein ganzes Wesen erzittert, da ich anfangs mein Gebet auszngießen vor dir, du allmächtger, allgewaltiger Gott!* Am Neujahrsfeste, am Tage des Gerichts erscheinen vor dem Antlitze des Allmächtigen alle Staubgeborueu, um von ihm ihr Unheil zu empfangen; da bestimmt der Allgewaltige jedes Einzelnen Geschick ob zum Leben, ob zunr Tode, ob blühen soll dem Menschen Gesundheit und des Glückes Fülle, oder ob! er ein elendiges Dasein führen soll, niedergedrückt! von Unglück oder schmerzhafter Krankheit. Deßhalb i ertönt im Neujahrsfeste des Schofars gewaltiger To», - daß er uns erwecke zu rip-wr , rown, denn ' wenn das Herz zurückgekeyct ist zu Ihm, der Geist sich erhebt zu Ihm, auf daß wir Ihn: dienen mit allen unfern Kräften, so wendet Er ab das böse

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