Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 3 (1862)
- Issue
- Heft 37 (10.9.1862)
- Date
- 1862-09-10
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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37. 3. Jahrgang. er Isr E i n Ceutralorgmr für das orthodoxe Inde«th«m Herausgegeben von , - Lehmann in Mainz. Mainz, den 10. September 5622. (1862.) Diese Zeitung erscheint wöchentlich einmal, Mittwochs, in mindesten- 1 Bogen. Preis des Jahrgangs: st. 2. 30 kr. rh Halbjährig fl. 1. 15 kr. rh. Vierteljährig 38 kr. rh. Alle Buchhandlungen und Postämter nehmen Bestellungen an. Oesterreichifche Banknoten laut Eours. Diese Zeitung wird nur in Verbindung mit dem ,L8r. Anzeigeblatte" abgegeben. Sollte direkte Franko, zusendung unter Streifband gewünscht werden, so sind «n die Expedition pro Jahrgang 3 Thlr. p. L, oder S st. 12 kr. rh. oder 6 st. sperr. franko einzusenden. Inhalt. Leitende Artikel: Liter. Bcriä.t: Rom und Jerusalem, die letzte Natienalitätsfragc. Briefe und Noten. Don M. Hcp (.Fortsetzung). — Orlhodox-iör. Vibetanstalt. — Bau jüdischer Armen» und Pitgerwohnungen in Jerusalem. Inhalt des iSr. Anzeigcblattcs. ZeitnngSnachrichteN und <?orrefpondenjen: England: London. Feuilletonr Ruinen von Babylon und Ninive l Fortsetzung.) Leitende Artikel. Literarischer Gericht. Nom und Irrusliltm, die letzte Nationalitatsfrage. Briefe und Aalen. Von (Fortsetzung.) Wir lasten nunmehr den, Auszug aus der französisch n Schrift „die neue orientalische Frage" von Ernest Laharanne, folger^: „In diesen neuejr orientalischen Verwickelungen haben wir für Palästina einen Platz offen gehalten, um der Welt die Frage vorzulegen, ob nicht daS alte Judäa von Neuem seine Stelle und seinen Namen unter der Sonne finden kann.! ' ' ' Diese Frage wird heute nicht zum ersten Male aufgeworfen. Man hat von der Loskaufung Palästina'S durch die in der ganzen Welt verbreiteten jüdischen Banqniers, oder bester noch von der edlern und würdigem Loskaufung auf dem Wege einer all- ' gemeinen Subscription gesprochen, an welcher sich alle Juden betheiligen könnten. Warum ist dieses patriotische Project noch nicht zur Ausführung gekommen? Gewiß ist es nicht der JndifferentismuS der frommen Juden, woran es scheitern würde; denn hoch schlägt ihr Herz, und ihre Augen werden feucht bei dein Gedanken der Rückkehr. Wenn bis jetzt die- > ses Projekt unausführbar schien, so ist die Ursache ' leicht zu erkennen. Die Juden durften nicht daran denken, von dem Boden ihrer Väter Besitz zu ergreifen. Hätten wir ihnen nicht unser christliches Veto entgegen gestellt? Würden wir nicht den legitimen Dodeneigenthümer. wenn er von seinem Eigenthum Besitz ergriffen hätte, unaufhörlich belästigt, und im Namen eines devoten Glaubens stets haben suhlen lassen, daß seine Voreltern am Tage (?) der Kreuzigung ihres EigenthumS verlustig gingen? — Unser stupider UUrarnvntauisrnus hätte Las Werk der Wieder-