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Der Israelit · 1862-07-16 · Heft 29 (16.7.1862) · page 8

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Journal
Der Israelit
Volume
3 (1862)
Issue
Heft 29 (16.7.1862)
Date
1862-07-16
Page
– (sequence 8)
Language
German
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?S2 tzchört zu werden, Verzicht geleistet hatte, und nun um so sicherer erwarten durste, es werde mir eine, wenigstens in negativer Hinsicht beruhigende, von allen früheren drückenden Bestimmungen geläuterte Ausnahmsurkunde vorgelegt werden: so wurde mir im Segentheile, zu meinem und Aller, die es sahen, nicht geringem Erstaunen, die alte Instruction nicht nur in allen ihren Punkten fast unverändert, sondern noch mit neuen, die persönliche Freiheit, das Gewissen. und die Freiheit des Lehramts beeinträchtigenden, den Rabbiner unter förmliche Censur und Bevormundung stellenden Puncten vermehrt vorgelegt und vor einigen Wochen als »endgiltig," und jede fernere Einrede ausdrücklich versagend, von der in dieser Sache einzig, und als erste und letzte Instanz entscheidenden Stelle, zur »Entweder-Oder"- Erklärung darüber binnen vierzehn Tagen, wstgetheUt. ^7 »'.kr -r.'ttt 5.7 7 .. 7 1 - ' . . Da ichselbstverstanden darauf nicht eingehen konnte,.jo ist, in einer heute empfangenen /»Verfügung" mir, der ich nun über achtzehn Jahre das hiesige Nabbineramt nach bestem Wissen und Gewissen verwaltet habe, das seit vorigem Sommer bestandene Provisorium,. mit einem Schlußtermine von.- sechs.Wochen —' bis zum 15. k. M. — gekündigt worderu . r , . . 7 . Rabbiner teopolä 8te!n. ' Wie' man sagt, wird die Gemeinde keinen andern Rabhiner/ sondern nur einen Prediger engagiren^. dagegen Herrn Rabbiner Hirsch mit dem Rabbinäte der Gesammtgemeinde betrauen. Die Wahrheit dieser'Gerüchte kann Einsender jedoch nicht / v. IN;r. . Berlin, 25. Juni. Eine Anzahl Ge soren Msschen.' Glaubens hat eine Petition an das Abgeoldnetenhaüs 'gerichtet, dahingehend: »Das hMKaÄ wM d'Mn . wirken, daß da» JusstzMmisteria^ÄesrM.pöm S. Oct r851, betreffend die AuSschÜeßung hör" Juden'^ vom^ Nichteramt, aufgehoben roerde^^ (Äehd. oben^ leit Ärt.j . / Berlin, Juli.. Die wiederholtes Versuchs eine Amderung des Jude neideherbeizuführeu, sind, theils wegen deS Widerstandes des Herrenhauses IheilS wegen der Auflösung de- Abgeordnetenhauses- bis jetzt resultatloS geblieben. Aus Anlaß einer neueren Petition hat die Justizcommissio» die betreffende Frage jetzt nochmals berathen und sie stellt den Antrag, die Petition »der Staatsregierung mit der Erwartung zu überweisen, daß dieselbe spätestens in der nächsten Session einen Gesetzesvorschlag vorlegen werde, welcher nicht nur die Eide der Juden, sondern auch die der Christen nach anderen Normey und Modalitäten regulkt*,!> r r::,- ÖesterreichLscher lkä iser sta at. Wien 5. Juli. Die Ungarische Tafel hat AdvokaturS- Candidaten iS raelitischer Tan« fession angewiesen, sich an die Gnade deS Kaisers zu wenden. Wie der »P. A* vernimmt, hak der Kaiser die Zulassung der acht jüdischen Petenten M Advocatie gestattet, und ist die allerh- Entschließunj bereits in Pesth eingetroffen. ' '' -" - Prag. In der Sitzung des akadem. Senate» vom 2t. d. M. bildete die Anerkennung der Befähigung des israel. Professors Wessely zur nähme der Promotionen den wichtigsten unter zur Beraihung gekommenen Gegenstände^. So Mit man den Verlauf der Sitzüng kennt, ivurdeindnselben, im Gegensatz zu deyr vot eknigsü WoHkn ges faßten Beschluß, die ZulaffuH deS geneiknteSt MebB lichen Professors der StrafreKeSzür VornahM'von Promotionen mit acht gegen fünf Sttmmenßeschlo^ sen. — Wie eS heißt, beabfichtigendk fünfOsipö nenten, worunter ei» weltlicherund' vke!k geißlLchr Professoren, die Motive ihrer Abstimmung in eine» eigenen Memoriale niederzulegen^ und dieseD Erzbischöfe zu. überrMen. — — Der Äedakttur des »TageLdsten»' L«tz (Israelit) ist zum Landtagsabgeordneten gewählt worden. Den czechischen Blättern ist die Wahl nicht M genehm; man hatte in diesen KreM aufM Jnö^ leranz der Landbevölkerung specullä,.M aberdabei verrechnet — '' " Atdaktion Dr^Lehmana»^ Verlaß 8e ^oax'jchra Hrfduchhaudlirng. — Druck pp» I. SottAZetß» Mainz»

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