Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 3 (1862)
- Issue
- Heft 28 (9.7.1862)
- Date
- 1862-07-09
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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s. Jahr-a«-. '7! 's:, /) ' '' 6(5 M ss. > Ein GerrtralsVgan für d«rs orthodoxe Zudersthrrm. « k ' - t" i . 1: ... - ' ' : u? i 6! ,!r -?! s Hfrausgkgebe» vo» , , j , > ' -1!>r- ' ' t . , - i. I ,. ' vw. L ehmarm in Mai«-. ,'r , - : i «... ' k -> «- Z. ' --------. : . 1 '.' - - i " . Znt : Mai«-, de» 9. Juli 5622. (L8S2.) it Dlefe Zkituiig »rschrint wöchentlich einmal, Mittwochs, I» ml»bestmS 1 Dozn,. Preis des Jahrgangs: st. 2. 30,tr^. Halbjährig fl. 1. IS kr. rh. Dirrleljährig IS kr. rh Alle Duchhondlungen und Postämter nehme« PesteSungen an. O-sterrelchjkch« Banknoten taut Tours. Diese Zeitung wird nur in Verbindung mit dem „JSr. .Anzrizeikatte* abgegeben. Lallte direkt? Jrants» Husendung rnier Ltretsband Erwünscht werten, s» find an di« Expedition pro Jahrgang 3 Lhtr. p. E. oder 5 st. 12 kr. rh. oder i - . . L st. öperr-franko «ÜPlsende».? 7 , , . . Da alle Wß- IUhak 1. Leitende Artikel: Die Samsritancr, eine historische Skizze. (Schluß). — Dir Judenfroge vor dem Hohr, grvßrn Rath« . d«s ,»antonS -Norga« (Schnrir) (Aorisrdnng). — Liter. Bericht — Orthodox-iSr. Vitekanstatt. — Bau jüdischer ,! Armen- und Pügrnsohnungen in Jrwfale«. LeUvvtzSsachrichte» m»d Korrespondenzen r Deutsch, tz! land: München. Lükeck. — Preußen: Berlin. s ' " Juhalt dcS iör. Auzeigrblattks. Zeitungsnachrichten und Korrespondenzen: Dsutschland: Hembrrg. Mainz. — Preußen: Jnowraelaw Feuilleton r I« Montreal, eine nähre Begebenheit, mitgrtheUt < von Julius lkoßarski. Le t te « - e Artikel. Dich Ksm SchiLsnchch. (Eine hipor. Skizze.) (Schluß.) Der größte Einfluß, dm die Sbuläer noch einmal auf die jüdische Ncligionsgenossenschaft übten, bestand darin, daß durch ihre Jntriguen für die Js raeliten außerhalb des heiligen Landes die Einrich tung der zweiten Feiertage noth-vmdig wurde. Mr müssen, um das klar zu machen, kurz die Bestimmung der Feiertage darstellen, tage an einen bestimmten MonäMag gebunden Kzch, io hangt ihr Eintritt natürlich von der Bestimm«» deS Neumonds ab, denn das jüdische Jahr ist nach der Einrichtung, die Gott selbst bestimmt-h^,<Bsrschith c 1. v. 14, Schemoth e. 12. v. 2) et» Mondjahr, d. h. die Umlausszeit des Mondes um die Erde bildet den jüdischen Monat und zwölf solcher Urnlausszeitcn (im Schaltjahre 13) bilden das jüdische Jahr. Diese Umlausszeit unterlag zwar der Berechnung, allein die Bestimmung des Neumondes war von der Sichtbarwerdung veS neuen Mondes abhängig; die Zeugen, welche den neuen Mond gesehen batten, legten ihr Zrugniß vor dem höchsten Gerichtshöfe ab und dann wurde von diesem der NeumorchStag geheiligt. Sofort wurden in fortlaufender Reihe auf den Bergen Feuer angezündet, und im ganzen heiligen Lande sowie in dm Nachbarländer» wußte man, an welchem Tage der Neurrrcndstag war und überall konnte man nun demgemäß die Festtage bestimmen, mit Ausnahme des NeujahrsesteS, welche-, da es selbst auf den Nenmondstag des Monats Tischri fällt, schon in Jerusalem selbst zwei Tage gefeiert wuroe. Da die Chutäer und mit ihnen die Sadducchr und Beothosianer die mündliche Lehre leugneten,. so difserirten sie von den Juden in der Bestimmung des Wochensestrs; sie deuteten nämlich me . Worte men und ihr spllt zahlen vom Tage .nach VMWWMWMVMMlM...