Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 3 (1862)
- Issue
- Heft 24 (11.6.1862)
- Date
- 1862-06-11
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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3l Jahrgang. er r ' :uü-l E i n Zr> Centralorga« für das orthodoxe Judenthum. HrrauSgkgebe» vo« vr. Lehmann in Mainz. .--In-,.' Mainz, den 11. Juni 5 62 2. (1362.) r-'/:Lr 'r .. .'.1 Diele Z»!u», ,-Ich-int «ichEch >>»»»>. 1 B°»>^ P ^2 OeftmnichU« «o-it-h-.- ft. t. iS k. ch. »i.»«", S« --- ch S««e di«-.. ««L. o » bst. Ssterr. franko «rnzusrnden. Inhalt. Leitende Artikel: Die Vorgänge in Köln. — Ban jüdischer Armen- und Pilgerwodnungrn in Jerusalem. Zeitungsnachrichten und Corresvondenzen r Dentschlanv: Mainz. — Preußen: Königsberg. — Oesterr. Kaiserstaat: AuS Ungarn. Apofiag. — Frankreiib: Paris. Paris. — SLweiz. Bern. Inhalt dei-r. AnzeigeblatteS. ZeitungSuachrichtev uud Correspoudeuzen: Deutschland: Leipzig. — Schweiz: Bern. — Rußland: Bon der polnischen Grenze. — England: Corfu. — Palästina: Jericho. — Türkei: konstanlinopel. —Amerika: Rew-Aork. Feuilleton r Der 23. Psalm. Leitende Artikel. Di^ VoilgsnZ^ in Köln. Mainz, den 28. Mai. Wir haben vor einigen Wochen (in Nr. 19) den geehrten Lesern d. Bl. von einem anonymen Briefe Mittheilung gemacht, der uns aus Köln zugegangen. Der Einsender desselben hat sich uns, unserer Aufforderung Folge leistend, genannt, und der Inhalt der betreffenden Zuschrift ist Ms auch von anderer Seite in allen Theilen bestätigt worden. Wir hatten es nichtsdestoweniger für angemessen erachtet, die Klärung der Kölner Verhältnisse erst abzuwarten und hatten deßhalb die Correspondenz vorläufig bei Seite gelegt. Da Wir uns jedoch der Besprechung so wichtiger Vorgänge nicht gut entziehen dürfen und wir nunmehr auch im Besitze einer Correspondenz „vom Unterrhein" sind, welche, ebenfalls von achtungswertheb Seite uns zvgekommen, die Dinge in etwaanderer Weise ausfaßt, so lassen wir zur Orientirung de- Leserbeide Berichte und zwar den jünger» Datumzuerst hier folgen, indem wir uns Vorbehalten, unsere Auffassung der sogenannten Piutimfrage demnächst in einem ausführlicheren Artikel darznlegen: „Dom Urrterrheirr. Ende Mai. Wir habe» seiner Zeit, sehr geschätzter Herr Redakteur, Ihre» schönen Bericht über die Synagogen-Einweihung i» Cöln mit Vergnügen gelesen und mit Ihnen die konservative Haltung dieser Gemeinde dankbar anerkannt. Unterdessen ist uns oft Gelegenheit geböte» worden in unmittelbarer Nähe das Ringen der verschiedenen, aus religiösem Gebiete Geltung anstrebenden Gesinnungen daselbst wahrzunehmen, und wbe versichern Sie, das Resultat desselben harmo ürt nicht i mit dem Inhalt des au Sie gerichteten anonymen Schreibens, welches von traurigen Spaltungen dieser > Syrragogerr^Gemeinde referirt Allerdings mußte in