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Der Israelit · 1862-04-24 · Heft 17 (24.4.1862) · page 5

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Journal
Der Israelit
Volume
3 (1862)
Issue
Heft 17 (24.4.1862)
Date
1862-04-24
Page
– (sequence 5)
Language
German
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13S 2 fl. 12 kr. Durch I. Kirsch, NeligionSlehrer in Marktsteft: von ihm selbst 45 kr.; Lemlein Lern- -erger 1 fl. 45 kr.; Maier Levi aus Krailsheim 1 fl. 30 kr.; zusammen 4 fl. Durch Lehrer L. Neumann in Jmpfingen: Löb Ehrlich 2 fl.; (davon die Hälfte für Talmide Chachamim in Jerusalem); Dav. Lichtenfeld am Gedächtnißtage seines Vaters 1 fl.; zusammen für obiger Zweck 2 fl. Durch Lehrer M. S. Sonn in Steinach: gesammelt bei der Hochzeit von David Freund und Clara Ast O fl. 12 kr.; bei einer.id'Q bei Jakob Frank durch David Stern gesammelt 5 fl.; Ungenannter SS kr.; zusammen 41 fl. 45 kr. Durch Distr.-Nabb. Vr. Lipprnann in Kissingen gesammelt bei einer Hsch-eit in Hammelburg 2 fl. 33 kr.; abz. Porto 2 fl. 13 kr.; D. Heimann zu Treis a. d.Mosel 2 Thlr., dessen Bruder Salomon Heimann 10 Sgr. Durch Abr. Brckhardt, Vorsteher der isr. Gemeinde zu Höringshausen: von ihm selbst 474 kr.; Jakob Nttßbaum 12 kr; Isaak Löwenstern H. 6 kr.; Ungenannter 174 kr.; Baruch Adler 4?4 kr.; Levi Nußbaum 174 kr.; Isaak Adler 174 kr.; Joseph Löwenstern P kr., Wolf Kohlhagen 34 kr.; Michael Kohlhagen 9 kr.; Schasti Katzenstein Skr.» Israel Katzenstein 1I.9kr.; Süsel Löwenstern 18 kr.; Israel Katzenstein I. 174 kr.; Israel Schulhof 9 kr.; Jacob Kugelmann 174 kr.; Fräulein S. Kugelmann 35 kr.; Elias Bösen 174kr.; Moses Kugelmann 174kr.; Elias B ick har dt 26 kr.; zus. 6 fl.; abz. Porto 5 fl. 51 kr; Durch 2- B. Strauß in Amönenburg: M. B. Strauß 2 fl.; Koppel Strauß 15 Sgr.; Baruch Strauß 1 fl.; 3 fl 524 kr. Zeitungsnachrichten und Correspondenzrn. Deutschland. Von der Weschnitz (Großh. Hessen), den 4 April. Meine College» aus dem Leh.erstände würden mir nicht glauben können, daß ich eben, so kurz vor der Festeszeit, voa einer Vergnügungsreise zurücklomme; ich will darum gleich erläuternd hinzufügen, daß ich der öffentlichen Prüfung im israelit. Institute zu Pfungstadt öeigewohnt habe, welche gestern in würdigster Welse ihre« Abschluß grsutüie« hat..— 1".idn?. r.-k EL würde de« Raum, welche« sch Ln diese» DtÄtern beanspruchen darf Überschreiten, woMe ich A eine detailltrte Darstellung alles dessen eingehe«, Main den verschiedenen DiSciplinen zur Veranschaulichung gebracht wmde; auch wäre der Gefahr, ein Fach auf Koste« deandern zu bevorzuge«; schwer dem Wege zu gehen. Fenier ist der Zweck der ML» fung, wie der wackere Direktor in seiner Schlußrede so schön und wahr erläuterte, nicht der gewesen, all' das zu zeigen was geleistet, sondern "wLS angestrebt worden ist. — Daß aber die Anstalt unter so umsichtiger Leitung weiß, was sie zu erstreben, welche Mittel sie anzuwenden hat, um ihre Ausgabe zu erreichen und die hier wirkenden Lehrer km vollem Besitze dieser Mittel und von den besten Wille« beseelt sind, sie zum Nutzen der Anstalt zu verwende« — davon hat diese Prüfung ein volles, untrügliches Zeugttiß abgelegt. - 7- Weit entfernt von jeder Lobhudelei; die auch nirgends übler als hier anzubringen sein möchte, verschweige ich nicht, daß manche von de» Lehrer« gestellte Magen kürzer und besser zu beantworte« gewesen wären; aber dem einigermaßen mW pädagogischer Einsicht begabten Teilnehmer konnte es nicht entgehen, daß daran lediglich die oft sehr Mangelhafte Vorbildung der Schüler schuld gewesen, und gerade bei solchen oder mit nicht sehr guten Anlage» ausgestatteten Kindern, zeigte sich die Umsicht »nd Unverdroffenheit, mit welcher die Lehrer arbeiten. DaS von Gesundheit und Munterkeit strotzende Aussehen der Zöglinge beweist auch hier wieder, *ünter welchen Bedingungen Kindern eine Anstrengung ihrer Kräfte, welche eigentlich bei so zartem Alter nicht gerechtfertigt ist, zugemuthet werden darf. Diese Bedingungen sind hier am Fuße der lieblichen Bergstraße, in reichlichem Maaße vorhanden. Luftige,' trockene Schlaf- und Lehrzimmer, weite, sonnige Spiels und Turnplätze, reinliche und gesunde Pflege des Körpers — sie möchten nicht leicht an einem ander» Orte besser anzutreffen sein. Zu wünschen bleibt nur eine wärmere und nachhaltige Belheillgüng dev Eltern und Schulfreunde, eine Fenditung der An-' statt, daß sie bald auf eigenen Füßen zu^stehen komme, und daß es ihr ermöglicht werde, sich zur Bildung-»

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