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Der Israelit · 1862-03-26 · Heft 13 (26.3.1862) · page 1

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Journal
Der Israelit
Volume
3 (1862)
Issue
Heft 13 (26.3.1862)
Date
1862-03-26
Page
– (sequence 1)
Language
German
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3. Jahr-»«-. E i « M 13. Centralorgan für das orthodoxe Judenthnm. Hrrauogcgebcn von 0». Sehmann in Mainz. Mainz, den 2b. Marz 5622. (1862.) Diese Zeitung erscheint wScheatltch einmal, Mittwoch-, in mindesten- 1 Bogen. Preis de- Jahrgang-: fl. 2. 30 kn. rh. Halbjährig fl. 1. 15 kr. rh. Lierteljähriz 33 kr. rh. AL Buchhandlungen und Postämter nehmen Bestellungen an. Oeperreichisch« Banknotm laut LourS. Diese Zeitung wird nur in Verbindung mit dem „JSr. Anzeigeblatte* abgegeben. Sollte direkte Franko» Zusendung unter Streifband gewünscht werden, so find an die Expedition pro Jahrgang 3 Thlr. p. L. oder 5 fl. 15 kr. rh. oder 6 fl. Lsterr. franko einzusendr». Da mit dem 1. April ein neues Quartal beginnt, so erlauben wir uns die geehrten Abonnenten darauf aufmerksam zu machen, daß namentlich bei der Post das Abonnement frühzeitig erneuert «erden muß, damit die Versendung keine Unterbrechung erleide. Inhalt. Leitende Artikelr Aufforderung und Bitte an alle unsere verehrten Amtsbrüder: Rabbinen, Rabbinatsaffefforen und Prediger, die sind. - Bau jüdischer Armen- und Pilgerwohnungen in Jerusalem. Zeitungsnachrichten und Cvrrespondenzen: Deutschland: Aus Mittelfrankrn, Meiningen, Frankfurt a. M. — Preußen: Benin. — Oesterr. Kaiferstaat: Wien, Lemberg. — Frankreich: Pari-, Pari-. — AuS Rußland. Inhalt des isr. Anzeigeblattes. Zeitungsnachrichten und Correspondenzen: Oesterr. »aiserstaat: Pilsen. Feuilleton r Ein Rundgang um Jerusalem im Frühjahr 1861. LeLten-e Artikel. Aufforderung und Sitte an alle unsere verehrten Amtsbrüder: Nadbincn, RaMnatsassessoren und Prediger, die '^2 sind. Mainz, den 19. März. Wir haben, verehrte Amisbrüder, wiederholt in diesen Blättern aus die Gefahren hingewiesen, welche in neueirer Zeit den jüdischen Ehegesetzen drohen. Wir brauchen die hohe Wichtigkeit und Bedeutung dieser Gesetze Ihnen gegenüber nicht auSeinandenu- > setzen und verweisen nur auf den ersten Leitartuel! in Nr. 3 des 2. Jahrgangs S. 25—28. Dort wer- > den Sie einen bis dahin unerhörten Vorgana näher! besprochen finden, daß nämlich nacheinanoer ein jüdischer Landrabbiner (vr, Wechsler in Oldenburg) und ein Prediger am Hamburger Tempel (vr. Hran> surther) die religiöse Trauung zum zweiten und zu« i dritten Male bei einer Ehefrau vollzogen habe», > deren erster und allein berechtigter Ehemann noch! lebt und keinen Get gegeben hat. Jetzt nun geht! man damit um, ein solches, den heiligsten Verordi nungen des Judenthums schnurstracks entgegenstehen- , des Verfahren zum Gesetz zu erheben, und alle» i Frauen, deren Männer sie verlassen, die Wieder- ° verheirathung zu gestatten, und zwar, wenn kein er-, heblicher Einspruch geschieht. Unsere Aufforderung und Bitte an Sie geht nun dahin, diesen Einspruch mit aller Macht zu erheben und alle derartige Zu» muthungen zur Modificirung oder Abänderung der jüdischen Ehegesetze energisch zurückzuweisen. Ei« solcher Einspruch, ein solcher Protest ist von der höchsten Wichtigkeit. In unserer Zeit, da bereitin vielen Ländern daS Civilgesctz rn Ehesachen entscheidet, in andern eine derartige Gesetzgebung ia

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