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Der Israelit · 1862-02-05 · Heft 6 (5.2.1862) · page 4

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Journal
Der Israelit
Volume
3 (1862)
Issue
Heft 6 (5.2.1862)
Date
1862-02-05
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Fulda, vu.: iemer Mutter t fl. 24 kr.; gesammelt bei der Verlobung des H. ulemann Fleisch Höker mit Sargen Wetzlar 3 fl- 49^ kr.; von H. 5 fl.; von Hirsch Epstein 1 fl. 45 kr.; Hannchen Stern 1 fl.; H. B. aus 2. 12 kr.; O. 18 kr. i Löser Eschwege 17j kr.; Juda Zal. Trepp 14kr.; zusammen 14 fl.; abz. Porto 13 fl. 51 kr. Zeitungsnachrichten und Correspoudeuzen.! Anfang bis zu^ einer Pflanzstätte für I'i2 21VF 21 fortzuentwickeln. Herr Rabbiner Hirsch lehrt gegenwärtig Pin xvp x22 2222; außerdem bieten seine den Winter über allwöchentlich zwei Mal gehaltenen Vosesung über die 2112 sehr großen Nutzen, und ge-i nutz wird dieser thatkräftige, geistreiche Lehrer daraus bedacht sein, seine zwar ohnehin schon in Anspruch genommene Zeit diesem großen Ziele zu widmen. .22p 'pbn 'n Tn Das Nähere hierüber müssen wir uns für eine» ausführlicheren Bericht Vorbehalten. ti'' Deutschland Franfurt a.M , Ende Januar. Berichte über die Hebung des Thorastudiums, als Inbegriff und ^Träger unserer Aufgabe un) unseres Berufes, worin unser ganzes Wesen und unsere Zukunft den Boden findet —müssen in einer Zeitung für das Judenthum mit vieler Feude und regem Eifer gelesen werden. Ebenso erfreulich ist es für den Referenten ein solches Factum registriren zu können, das in seinem ersten Aufkommen schon verspricht, ein neuer Aufschwung in der verjüngten Organisation einer gesetzestreuen jüdischen Gemeinde zu werden, der Thora eine Statte in derselben zu gründen, wie es einer so lang bewährten Metropole 2m 2'p, würdig ist. Ist eS doch ein trauriges Factum, daß 50 Jahre lang dies Thorastudium prinzipiell aus den Mauern Frankfurts verbannt war, die Thorabeflissenen, so weit es nur thunlich war, aus der Stadt verwiesen wurden, ist es doch ein trauriges Factum, daß noch vor 20 Jahren bier in geselligem Kreise die Vermuthung als Bonmot zum allgemeinen Gelächter gegeben worden ist, daß eS am Ende hier noch soweit kommen dürfe, daß hier wieder „Gemoro gelehrt würde." — Um desto erfreulicher muß es sein, zu sehen und zu vernehmen, daß der so lange daniedergehaltene jüdische Geist sich semer Aufgabe immer mehr bewußt wird. So hat sich hier ein Verein gebildet ,mit dem löblichen Zweck, lhörabesüssene Jünglinge hierorts zu 'unterstützen.' Unter dem Namen v'-m2 xns'O ist derselbe bereits in- Leben und in Thätigkeit getreten; sehr würdige Männer stehen ihm mit vielem Eifer vor. Es ist zü hoffen, daß cs diesen Männern gelingen wird, den . mit 2'2^i 2ip2 gemachten .TOD Frankfurt a. M., 27. Jan. Wie wir vernehmen, würde der Senat in der nächsten Zeit langgehegten Wünschen unserer Bürgerschaft entgegenkommen und wegen der Niederlegung der Judengaffe schon in nächster Zeit der gesetzgebenden Versammlung Vorlage machen können, da die betreffenden Anträge schon jetzt der ständigen Bürgerrepräsentation zur Berathung vorliegen. Mit dieser Frankfurter Jndeugaffe wird eins der finstersten Denkmäler mittelalterlichen Druckes schwinden, zugleich jedoch auch manche historische Erinnerung an die in jeder Beziehung höchst bedeutende Vergangenheit der isr. Gemeinde zu Frankfurt a. M. Es haben aber in jüngster Zeit viele diese Häuser eine Verwendung gefundeu, die die Niederlegung derselben als doppelt wünschenSwerth erscheinen läßt. — Aus dem badischen Baukande, 19. Jan. Mit Verwunderung bemerkt man hier zu Lande, daß gewisse Correspondenten in selbst freisinnigen Blättern die zu erwartende Beseitigung des die Juden allein noch beschränkenden Z. 58 der Gemeinde- Ordnung mit nicht ganz günstigen Augen ansehe». Da sie die Consequenz aus zugestandenen Prinzipien, die Rechtlichkeit der Forderung und selbst die Zweckmäßigkeit der Gleichstellung aller Staatsbürger nicht mehr bestreiten können, so berufen sie sich auf eine gewisse Stimmung in der niederen Voltsklasse, die Dem im Wege stehe. Zu weiland Rottecks Zeiten war dieser Kämpfer für freisinnige Institutionen der Ansicht, es bedürfe noch eines Zeitraumes von zwanzig Jahren, bis die Juden die Reife für völlige Gleichstellung erlangt hätten. Diese Zeit ist längst vorüber und es wird wohl Keiner zu behaupten wägen, daß sie nicht fleißig benutzt worden wäre. Jetzt dreht map.

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