Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 3 (1862)
- Issue
- Heft 5 (29.1.1862)
- Date
- 1862-01-29
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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3- Jahrgang. M S. Der Israelit. Ei» GesstraLsVT«M fär das orthodoxe ZAdemthum« HsauSgegebe» v,» »E. Lehmann in Mainz. Mainz, den 29. Januar 5622. (1862.) Diese Zeitung erscheint wöchentlich einm«il, Mittwochs, m mindestens 1 Bcgen. Preis de« Jahrgangs: fl. 2. 30 kr ch Halbjährig fl. 1. 15 kr. rh. Vierteljährig 33 kr. rh. Alle Buchhandlungen und Postämter nehmen Bestellungen an. Orsterrer'chisch« Banknoten laut CourS. Diese Zeitung wird nur in Verbindung mit dem „Jsr. Anzeige blatteabgegeben. Sollte direkte Franko« insrndung unter Streifband gewünscht werden, so sind an die Expedition pro Jahrgang 3 Lhlr. p. L. oder 2 fl. 12 ke. rh. oder Inhalt. «n^ PUgerwohnungen in^Jnusalem. ArttungSnac^riÄten und Correspondenzen: Deutschland: Hannover, Gießen, Karlsruhe. — Preußen: Berlin, Berlin. — Oesterreich. Katserstaat: Prag, Kra-! Inhalt des iSr. Auzeigeblattes. Zeitungsnachrichten und Correspondenzen: Preußen: Arnswalde. Feuilleton: König Frlcderich I. von Würtcmberg und Rabbi Alexander Elsässer, Landrabbiner in Frrudentbal. Leitende Artikel. Darlegung äer Gründe, welcbe äieIIMrreissendurger gefetLkütreuen IsraeUten Lur t^on- Mmrung einer IeKnmt-Gemeinäe reranlusst baden. Bereits vor einem halben Jahre sind UNS die zwei Aktenstücks zugekommen, welche wir im Folgenden der OeffentUchkeit übergeben. Damals von geringerem Interesse, sind sie jetzt von desto größerem, da nicht allein die Bemühungen der gesetzestreuen Israeliten zu St., wie wir in voriger Nummer mittheilten, vom schönsten Erfolge gekrönt sind, sondern da auch unterdeß in vielen andern iSr. Gemeinden, namentlich des österr. Kaiserstaates da- Bedürfniß nach einer Trennung gefühlt wird, ja m manchen sehr bedeutenden Gemeinden bereits Schritte zur Einleitung derselben gethan worden sind. Gn frischer Hauch des Lebens beseelt gegenwärtig überall die Anhänger des echten JudenthumS, und die Zeit des blos passiven Widerstandes gegen die Usurpation der sogenannten Reform ist endlich vorüber. Möge die Veröffentlichung der nachstehenden Schriftstücke dazu beitragen, den richtigen Standpunkt der gesetzestreuen Anhänger des JudenthumS und die rechte Weise der Wahrung desselben klar zu machen. .isiv n'.ir? riprvrro (Adoth. V, 17.) Vorbemerkung der Einsender. > Die Motive, durch welche unser Entschluß,' unS als separate Religionsgemeinde zu konstituiren, hervorgerufen wurde, sind zu bekannt, als daß eS erforderlich sein könnte, die Thatfachen auSeinanderznsetzen, welche der Antwort, die wir nun der Oeffentlichkeit übergeben, zu Grunde liegen. Wir sehen unober zu dieser Publikation darum veranlaßt, weil wir in neuester Zeit wahrnehmeu mußten, daß von denen, die mit den hiesigen Verhältnissen nicht vertraut sind, häufig über jeden, der nur zu den „Weißeuburger Judenzu zählen ist, der Stab gebrochen wird. Um nun ein richtiges Urtheil über die hiesigen Zustände zu ermöglichen und/ einen klaren Einblick in unsere Anforderungen zu verschaffen, ver-