Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 3 (1862)
- Issue
- Heft 2 (8.1.1862)
- Date
- 1862-01-08
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 88% known words query
- IRI
…/2446951-2447036-2447039--01119-2456348- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
3. Jahrgavg. M2. Der Israelit. Eiu GeNLNKSssgarr für das ovS^odoxe Iuöcnthum. HrrauSgegebea do» Vr. Lehmann in Mainz. Mainz, den 8. Januar 5622. (1862.) Diese Zeitung «scheint wöchentlich einmal, Mittwochs, in mindesten- 1 Bogen. Preis drS Jahrgang-: fl 2. 30 kr. Halbjährig fl. 1. 15 kr. rh. Vierteljährig "3 kr. rh. Ave Buchhandlungen und Postämter nehmen Bestellungen an. Oesterrelchtschr Banknoten laut Tours. Diese Zeitung wird nur in Verbindung mit dem „Jsr. Anzeigkblatt," abgegeben. Sollte direkte Franko» Zusendung unter Streifband gewünscht werden, so sind an dir Expedition pro Jahrgang 3 Thlr. p. L. oder 5 fl. 15 kr. rh. oder 6 fl. Lflerr. franko einzufenden. ' Iuhal t. Leitende Artikel; Zeitfragen: 1, die Orgel. — Bau jüdischer Armen- und Pilgrrwvhnungrn ln Jerusalem. Zeitungsnachrichten und Korrespondenzen: Deutschlant: Vom badischrn Rhnn,- Echleiz, Hannover. — Preußen: Aenigebrrg. — Oesterreich. Kaiserstaat: Wien. Inhalt des ier. Auzeigeblattes. Zeitungsnachrichten und Korrespondenzen: Frankreich: Parte, Parts. Feuilleton: Zur Jubelfeier dcS Lundertjäbrigrn Rabbi Wolf Jakob Klausner in Exin, von Julius Kossaiskk. LeLLeN-e Artikel. Zeit^rsgen. i. Die Orgel. Die Orgelfrage ist eine der brennendsten Fragen! der Gegenwart. In zahlreichen israclit. Gemeinden Deutschlands, Frankreichs, Ungarns ist die geschehene oder beabsichtigte Einführung der Orgel in die Sy- > nagoge der Gegenstand des Zwiespaltes, die Hauptursache der Trennung in den Gemeinden. Während die Reform fast iiberqÜ die Orgel in den Vordergrund schiebt und die Einführung derselben als eine nicht mehr zu umgehende Nothwendigkcit darzustellen sich bemüht, vermeidet der gottcSsürchtige, gesetzeStreue Jude es sorgfältig, auch nur eine Synagoge zu betreten, in welcher dieses Instrument sich befindet. ES ist daher wohl an der Zeit, diese Frage M erwägen und sie einer ruhige», leidenschaftslosen ausführlichen Besprechung zu würdigen, nicht etwa dtßhalb, weil diese Frage nicht schon langst entschieden ist — schon vor mehr als vierzig Jahren, zur Zeit der Begründung des neuen Tempels in Hamburg, haben vierzig der bedeutendsten Nabbinen, deren Namen in gesegneten! Andenken leben, darauf geantwortet*) und die Einführung der Orgel als unzulässig erklärt — sondern weil noch heute viele Glaubensgenossen über das Wesen dieser Frage, in Unkenntnis leben, da ihnen jene Gutachten theilS unbekannt, theilS unzugänglich sind. Wie ost hört man von sonst ganz gottessürchtigen Leuten den bodenlosen Einwauin „eS war doch auch im heiligen Wir r.lnnrn nur R Skibc. Eger in Pose«, A. L. riä l> Clsir kn H rcßturg, R' Herz C cheuer in Mainz, R. L'.arrrc- Benedikt in Ntcelsburg, R. Samuel P erlftein n Amsterdam, R M csä e Tob. C ondhrimee in Hanau rc. rc.